vom 29.11.2019

Benefizveranstaltung der Viktor & Sigrid Dulger Stiftung zugunsten des NCT Heidelberg

 

In den Genuss einer Inszenierung der Operette „Die lustige Witwe“ von Holger Schultze kamen am 19. November 2019 rund 120 Gäste bei einer Benefizveranstaltung der Viktor & Sigrid Dulger Stiftung im Heidelberger Stadttheater. Die Einnahmen aus den Spenden kommen dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zu Gute.

Es ist die wohl erfolgreichste und bekannteste Operette von Franz Lehár: „Die lustige Witwe“ zählte bis zum Tod des Komponisten im Jahr 1948 weltweit schon mehr als 300.000 Aufführungen, hinzukommen mehrere Verfilmungen. Im Namen von Sigrid Dulger lud die Viktor & Sigrid Dulger Stiftung kurz vor Beginn der Vorweihnachtszeit zur Benefizveranstaltung „Die lustige Witwe“ zu Gunsten des NCT Heidelberg ein. Die gesamten Kosten der Veranstaltung wurden von der Stiftung getragen.

Professor Dirk Jäger, Leiter der „Medizinischen Onkologie“ und Geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg bedankte sich im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des NCT Heidelberg herzlich für die Spendeneinnahmen in Höhe von 42.000 Euro. „Die Onkologie verändert sich aktuell dramatisch“, sagte Jäger in seiner Begrüßungsrede. „Heute verstehen wir immer mehr von der Biologie von Tumoren aber auch davon, wie das patienteneigene Immunsystem mit dem Tumor interagiert. Wir wollen daher Strategien entwickeln, um jede Erkrankung individuell und maßgeschneidert zu behandeln. Die Entwicklung solcher maßgeschneiderten Therapien ist allerdings sehr aufwändig und mit hohen Kosten verbunden. Daher sind wir sehr froh über Benefizveranstaltungen wie den heutigen Abend, der es möglich macht, unsere Forschung schneller voranzutreiben.“

Die Viktor & Sigrid Dulger Stiftung wurde 1995 vom Gründer der Firma ProMinent, Prof. Viktor Dulger, und seiner Frau Sigrid Dulger ins Leben gerufen. Die Stiftung verleiht jedes Jahr mehrere Umweltpreise und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs. Darüber hinaus sind der Stiftung Kunst und Kultur ein wichtiges Anliegen sowie die Förderung von Einrichtungen im Gesundheitsbereich.