NCT Heidelberg

NCT kurz & knapp

Als Deutschlands führendes „Comprehensive Cancer Center“ und Onkologisches Spitzenzentrum der Deutschen Krebshilfe verbindet das NCT Heidelberg interdisziplinäre Patientenversorgung mit exzellenter Krebsforschung unter einem Dach. Im NCT Heidelberg bündelt das Universitätsklinikum Heidelberg alle seine onkologischen Aktivitäten. Für das DKFZ ist das NCT die klinische Plattform, um translationale Projekte und Studien durchzuführen.

Seit 2015 wird in Dresden ein NCT-Partnerstandort aufgebaut. Das NCT Dresden ist eine Kooperation des Deutsches Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus, der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf.

Ziel

Vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung schnellstmöglich in die Patientenversorgung sowie die Prävention einzubringen, um Studien anzustoßen und neue Behandlungs- und Präventionsstrategien zu entwickeln. Ziel ist die Entwicklung einer individualisierten Krebsmedizin mit zielgerichteten Therapien für jeden einzelnen Patienten.

Historie

2004: Gründung & Start Patientenbetrieb
2005: Start der ersten Tumorboards
2006: Erstmalig onkologisches Spitzenzentrum der Deutschen Krebshilfe
2006: Gründung NCT Krebsregister
2006: Gründung NCT Studienzentrale
2009: Gründung NCT Gewebebank
2010: Umzug in den NCT-Neubau
2012: Zum ersten Mal Auszeichnung Selbsthilfefreundliches Krankenhaus
2013: Projektstart NCT DataThereHouse
2015: Beginn Aufbau NCT-Partnerstandort Dresden; Start eines neuen Förderprograms mit Geldern vom Bund, zur Stärkung spezifischer Krebsforschungsprogramme (NCT 3.0)
2016: Zum dritten Mal Auszeichnung Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Patientenversorgung

  • Zentrales Portal für alle Krebspatienten der Universitätskliniken Heidelberg
  • >20% der Patienten kommen aus einem Umkreis von über 100 km Entfernung
  • >60 000 Patientenbesuche / Jahr in den Sprechstunde
  • >20 000 systemische Therapien / Jahr
  • 15 000 Patienten haben sich am NCT neu vorgestellt
  • 60 ambulante Behandlungsplätze
  • Spezialisierte onkologische Beratungs- und Informationsdienste und Selbsthilfe
Patientenversorgung

Klinische Studien

  • Aktuell rund 500 onkologische klinische Studien und Investigator Initiated Trials (IITs)
  • >40 % der NCT-Patienten sind in Studien eingeschlossen

Forschung

Forschung

Zentrumweites Programm für Präzisionsonkologie mit dem Ziel einer individualisierten Krebsmedizin, unter anderem in den Bereichen Genomik, Proteomik, Bildgebung, Radiotherapie, Immunologie und Prävention.

NCT Translationale Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Klinische Entwicklung, Molekulare Diagnostik, Immuntherapie, Integrative Radiotherapie, Prävention, Früherkennung und Krebskontrolle.

Im Rahmen des Ausbaukonzepts NCT 3.0. werden in Heidelberg folgende Bereiche erweitert und gestärkt:

  • Molekulare Stratifizierung
  • Immuntherapie
  • Radioonkologie
  • Krebsfrüherkennung, Prävention und Verlaufsforschung
  • Neuroonkologie, Tumoren des Gastrointestinaltrakts und pädiatrische Tumoren
  • Molekulare Pathologie
  • Onkologische Bildgebung

Qualität

  • Evidenzbasierte Leitlinien für Diagnostik, Therapie und Nachsorge
  • >20 interdisziplinäre Tumorboards (täglich)
  • Zentrale Einheiten: NCT Krebsregister, NCT Studienzentrale, NCT Gewebe- und Biobank

Mitarbeiter

> 500 Wissenschaftler, Ärzte und wissenschaftliches, klinisches und administratives Fachpersonal

Direktorium

  • Besteht insgesamt aus 14 Direktoren»
  • Setzt sich aus sieben Vertretern des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und sieben Vertretern des Universitätsklinikums Heidelberg zusammen.
  • Geschäftsführende Direktoren: Prof. Dr. Dirk Jäger, Prof. Dr. Christof von Kalle
  • Stellv. Geschäftsführende Direktoren: Prof. Dr. Dr. Jürgen Debus, Prof. Dr. Peter Lichter
Prof. Dr. Dirk Jäger
Prof. Dr. Dr. Jürgen Debus
Prof. Dr. Peter Lichter