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vom 07.04.2014

Patiententag 2014: Gut informiert – bessere Lebensqualität

12. April / Breites Informations- und Beratungsangebot / Vorträge und Gesprächsgruppen

Der zehnte Patiententag des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) am 12. April bietet von 10:00 bis 16:30 Uhr reichhaltige Information und individuelle Gesprächsmöglich­keiten. Unter dem Motto „Gut informiert – bessere Lebensqualität!“ nehmen sich Ärzte, Wissenschaftler und Mitarbeiter des NCT einen Samstag lang Zeit, um über aktuelle Erkenntnisse und neue Ansätze zur Krebsvorbeugung, -diagnostik und -therapie zu berichten. Die Teilnehmer können sich zudem in Expertenrunden mit ihren individuellen Fragen direkt an die Ärzte wenden. Abgerundet wird der Patiententag mit einer Podiumsdiskussion aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des NCT in diesem Jahr. Veranstaltungsort ist das Hörsaalzentrum Chemie der Universität, INF 252, Im Neuenheimer Feld 252 in Heidelberg.

 

Patienten möchten mehr über ihre Krankheit wissen und noch stärker eingebunden werden in die Therapie­entscheidungen ihrer Ärzte. Das Programm des zehnten NCT-Patiententages berücksichtigt diese Wünsche. So behandelt das Eröffnungsforum das Thema „Was können Krebspatienten und Angehörige für sich selbst tun?“. Professor Cornelia Ulrich, Direktorium NCT, und Dr. Dominique Scherer, Deutsches Krebsforschungszentrum, berichten dabei über Neues auf dem Gebiet der Vorbeugung gegen Krebs. Auch beim Vortrag „Ein mutiger Blick nach vorn – Entscheidungen bei fortgeschrittener Tumorerkrankung“ geht es um die stärkere Einbeziehung von betroffenen Patienten und ihren Angehörigen. Das Thema wird von Dr. Dr. Eva Winkler, NCT, Dr. Bernd Alt-Epping, Klinik für Palliativmedizin, und Professor Ulrich Eibach, Evangelisch-Theologische Fakultät, aus drei unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

 

Der Nachmittag bietet den Besuchern die Gelegenheit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. In sieben Gesprächsgruppen stehen jeweils bis zu sieben Referenten bereit, um die Fragen der Teilnehmer zu beantworten. Die Themen in diesem Jahr sind Brustkrebs, Gastrointestinale Tumoren (Speiseröhre, Magen, etc.), Prostatakarzinom / urogenitale Tumoren, Kopf-Hals- / thorakale Tumoren und Neuroonkologie, Hautkrebs, Leukämien, Lymphome und multiples Myelom sowie Sarkome, Knochen- und Weichteiltumoren. Parallel zu den Vortrags- und Gesprächsrunden bieten während des gesamten Tages Selbsthilfe- und Patientengruppen ihre Informationen und Unterstützung rund um das Thema Krebs an.

 

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Podiumsdiskussion um 14:30 Uhr. Zum zehnjährigen Bestehen des NCT moderiert Professor Volker Diehl vom Universitätsklinikum Köln und  Gründungsdirektor des NCT, eine Rückschau zwischen hochrangigen Vertretern der Heidelberger Krebsmedizin und wagt einen Blick in die Zukunft. Schon vor Beginn der Diskussion steht fest: Das NCT genießt national wie international ein hohes Ansehen. Dabei hat das interdisziplinäre Zusammenspiel von Patientenversorgung, Krebsforschung und Krebsprävention unter einem Dach in Deutschland eine Alleinstellung. Über das Erreichte und die weiteren Perspektiven diskutieren Professor Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungs­zentrums (DKFZ), Professor Michael Thomas und Dr. Johann-Wilhelm Schmier, beide Universitätsklinikum Heidelberg, sowie der Leiter des NCT-Sozialdienstes, Jürgen Walther mit den NCT-Direktoren Christof von Kalle und Dirk Jäger.

 

Der Patiententag 2014 steht unter der Schirmherrschaft des Heidelberger Oberbürgermeisters Dr. Eckart Würzner und des Krebsverbandes Baden Württemberg e.V. Teilnehmer werden gebeten, sich namentlich anzumelden, entweder per E-Mail an patiententag@nct-heidelberg.de oder per Antwortkarte, die dem Einladungsflyer zu entnehmen ist. Der Flyer kann unter dem folgenden Link von der NCT Webseite herunter geladen werden: http://test.nct-heidelberg.de/de/nct/Termine/HSO/PT2014/NCT_Patiententag_2014_Einladung.pdf  Anmeldeschluss ist der 10. April. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Anmeldungen werden nicht bestätigt, Rückantworten gibt es nur, wenn die Teilnehmerzahl überschritten ist.

 

 

Anmeldung/Rückfragen:

Fortbildungs- und Veranstaltungsorganisation des NCT

Heidelberg School of Oncology

Im Neuenheimer Feld 460

69120 Heidelberg

Telefon: +49 6221 56 65 58

Telefax: +49 62217 56 50 94           

E-Mail: patiententag@nct-heidelberg.de

Tagungsanschluss: +49 6221 56 45 99

 

 

Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg:
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fach­übergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungs­weisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit.

 

Ansprechpartner für die Presse:

Doris Rübsam-Brodkorb
 Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
 Im Neuenheimer Feld 460
 69120 Heidelberg
 Tel.: +49 6221 56-5930
 Fax: +49 6221 56-350
 E-Mail: d.ruebsam-brodkorb@Dkfz-Heidelberg.de
 NEU: test.nct-heidelberg.de


 Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
 Dr. Stefanie Seltmann
 Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
 Deutsches Krebsforschungszentrum
 Im Neuenheimer Feld 280
 69120 Heidelberg
 Tel.: +49 6221 42-2854
 Fax: +49 6221 42-2968
 E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
 www.dkfz.de


 Dr. Annette Tuffs
 Leiterin Unternehmenskommunikation /
 Pressestelle des Universitätsklinikums Heidelberg und der
 Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
 Im Neuenheimer Feld 672
 69120 Heidelberg
 Tel.:+49 6221 56-4536
 Fax:+49 6221 56-4544
 E-Mail: annette.tuffs@med.uni-heidelberg.de
 www.klinikum.uni-heidelberg.de


Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.


Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

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