vom 14.09.2020

Bestmöglicher Patientenschutz durch Corona-Test vor stationärem Klinikaufenthalt

Pressemitteilung des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD)

Universitätsklinikum Heidelberg reagiert vorbeugend: Stationäre Patienten sollen sich vor geplantem Eingriff bei Hausarzt testen lassen / Regelung tritt am 16. September 2020 in Kraft

Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) weitet seine vorbeugenden Corona-Bestimmungen aus, um künftig auch symptomlos erkrankte Patienten identifizieren zu können und seinen Patienten und Mitarbeitern maximale Sicherheit gewährleisten zu können:

Ab Mittwoch, 16. September, sollen alle Patienten, die am UKHD stationär aufgenommen werden, einen vorab durchgeführten Corona-Test nachweisen. Wer einen geplanten Klinikaufenthalt antritt, ist daher aufgerufen, im Vorfeld bei seinem überweisenden Arzt einen Corona-Test durchführen zu lassen. Der Test darf bei der Aufnahme maximal 48 Stunden zurückliegen. Bei Patienten ohne gültiges Testergebnis und bei Notfall-Patienten wird bei der Aufnahme am UKHD ein Schnelltest durchgeführt. Positiv getestete Patienten, deren geplanter Eingriff aus medizinischen Gründen nicht verschoben werden kann, werden für ihre Behandlung entsprechend der Corona-Verordnungen isoliert. Mit diesen Maßnahmen kommt UKHD dem Anspruch von Patienten und Mitarbeitern nach bestmöglicher Behandlung und größtmöglichem Infektionsschutz, insbesondere auch in der anstehenden Erkältungszeit, nach.
 
Auch für Patienten, die sich ambulant am UKHD behandeln lassen, aber aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nasenschutz tragen können, gelten erweiterte Corona-Bestimmungen: Sie sind ebenfalls aufgerufen, bis maximal 48 Stunden vor Ihrem Behandlungstermin einen Corona-Test durchführen zu lassen.
 
Das ausgeweitete Patienten-Screening ist die zweite von sechs Stufen einer vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises und dem Universitätsklinikum Heidelberg gemeinsam ausgearbeiteten Vorgehensweise. Wann welche Stufe des Plans erreicht ist, hängt von der Zahl der Neuinfektionen ab. „Die zweite Pandemiewelle verläuft glücklicherweise bisher eher moderat", erläutert Professor Dr. Klaus Heeg, stellvertretender Sprecher des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg und Leiter der Corona-Taskforce. „Wir richten unser Augenmerk nun darauf, die Wahrscheinlichkeit unbemerkter SARS-CoV-2- Übertragungen durch symptomlos infizierte Patienten zu minimieren." Die besonders gefährdeten Patienten auf den Intensivstationen werden bereits seit Mai routinemäßig bei der Aufnahme getestet.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden jährlich circa 80.000 Patienten voll- und teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universitätsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das führende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit befinden sich an der Medizinischen Fakultät Heidelberg rund 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Studium und Promotion.
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