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Rudern gegen Krebs: Benefizregatta am 12. September
Am Samstag, 12. September, beginnt um 9 Uhr auf dem Neckar in Heidelberg die 15. Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“. Die Stiftung Leben mit Krebs, die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 (RGH) und das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg bringen Sportbegeisterte, Betroffene und Unterstützende zusammen, um für den guten Zweck aktiv zu sein. Der Erlös fließt in das Patientenprogramm Bewegung und Krebs am NCT Heidelberg.
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der Thoraxklinik Heidelberg.
Sport treiben, Gemeinschaft erleben, Menschen mit Krebs unterstützen: Die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ verbindet Freude an Bewegung mit dem Einsatz für eine bessere Versorgung von Menschen mit Krebs. Betroffene, Angehörige sowie medizinisches und pflegerisches Personal gehen gemeinsam an den Start – mit und ohne Rudererfahrung.
Die Rennen in den Gig-Doppelvierern führen über 300 Meter und starten unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke im Zentrum Heidelbergs. Der Kurs führt flussabwärts, das Ziel ist an der Neckarwiese erreicht. Die Siegerteams der Vorläufe ziehen ins Finale ein. Den übrigen Mannschaften bieten Hoffnungsläufe am Nachmittag eine weitere Chance. Erfahrene Steuerleute der RGH bringen die Boote sicher ins Ziel. Auch die jugendlichen Ruderteams der ActiveOncoKids treten wieder in eigenen Kinderrennen an.
Das Regattadorf auf der Neckarwiese bietet ein Programm für die ganze Familie. Auf der Bühne gibt es Interviews und Live-Musik, daneben laden Bewegungsangebote sowie Informations- und Aktionsstände zum Mitmachen und Austauschen ein. Zusätzlich dürfen sich die Gäste auf Sportpromis aus dem Team Los Angeles Metropolregion Rhein-Neckar freuen. Erwachsene und Kinder können bei der Challenge „Team Los Angeles vs. Heidelberg“ an verschiedenen sportlichen Stationen aktiv werden und ihre Leistungen mit den kommenden Olympioniken vergleichen.
Vor Ort präsentieren sich zudem zahlreiche Selbsthilfegruppen darunter die Frauenselbsthilfe nach Krebs, das Netzwerk Neuroendokrine Tumore und die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs sowie Initiativen wie das Netzwerk OnkoAktiv und weitere Partner aus dem Gesundheitsbereich. Unterstützt wird die Veranstaltung von den langjährigen Schirmherren Manfred Lautenschläger, Gründer und Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der MLP SE, und Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner.
Thomas Bellut, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Leben mit Krebs, sagt: „Mit ‚Rudern gegen Krebs‘ zeigen wir die Bedeutung von Bewegung als wichtigen Bestandteil der Krebsbehandlung. Gleichzeitig sammeln wir gemeinsam Spenden, um Bewegung in der Krebsbehandlung weiter zu etablieren.“
Die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ hat sich inzwischen zu einem Ereignis entwickelt, das als abwechslungsreicher Tag am Wasser ein starkes Zeichen für Bewegung und spezialisierte Programme für Krebserkrankte setzt, wie sie am NCT Heidelberg angeboten werden.
Dirk Jäger, Geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg und Ärztlicher Direktor der Klinik für Medizinischen Onkologie am Universitätsklinikum Heidelberg, sagt: „Es ist vielfach nachgewiesen, dass Bewegung bei Krebs wie ein Medikament wirken kann. Bewegung ist weit mehr als Kür, sie ist ein wertvolles Element der Behandlung, von dem Patientinnen und Patienten messbar profitieren. Der Erlös aus ‚Rudern gegen Krebs‘ trägt dazu bei, dass wir das Bewegungsprogramm am NCT Heidelberg in umfangreicher Weise anbieten können.“
Zahlen und Fakten
Rudern gegen Krebs: 15. Benefizregatta auf dem Neckar in Heidelberg
Termin: Samstag, 12. September 2026
- ab 8 Uhr Startnummernausgabe
- ab 9 Uhr Rennen
- ca. 17:00 Uhr Siegerehrung
Veranstalter: Stiftung Leben mit Krebs
Koordinator: Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Ausrichter: Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e. V. (RGH)
Ansprechpartner: Sönke Hartung-Rey, Tel.: 06221-3219246, s.hartung-rey(at)rgh-heidelberg.de
Veranstaltungsort: Neckar und Neckarwiese, Neuenheim, Heidelberg
Rennstrecke: 300 Meter
Bootsklasse: Gig-Doppelvierer mit Steuerleuten
Teilnehmer:innen/Teams: verschiedene Klassen für Frauen, Männer und Mixed, Patient:innen, Teilnehmer:innen mit und ohne Rudererfahrung
Wettkampfformat: Vor- und Hoffnungsläufe, Finale
Mitwirkende beim Begleitprogramm und im Regattadorf
Patientenbeirat, Patientenforschungsrat und Lotsendienst des NCT Heidelberg
Krebsselbsthilfegruppen
- Netzwerk Neuroendokrine Tumoren (NeT) e. V.
- Frauenselbsthilfe Krebs e.V., Gruppe Heidelberg
- Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-M.U.N.D.-Krebs e. V.
- BRCA-Netzwerk – Hilfe bei familiären Krebserkrankungen e.V., Gesprächskreis Heidelberg
- mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V., Gruppe Heidelberg
- Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs; Treffpunkt Heidelberg
Informationsstände
- Stiftung Leben mit Krebs
- Netzwerk OnkoAktiv
- Krebsberatungsstelle Nordbaden
- Netzwerk ActiveOnkoKids
- Aktion für krebskranke Kinder e.V.
- dm-drogerie markt
- Sparkasse Heidelberg
- Volksbank Heidelberg-Neckartal
- AbbVie
- Fürstlich Castell‘scheBank
- ZAP – Zentrum aktiver Prävention
- Yoga und Krebs
- mediteo
Mitmachaktionen (Auswahl):
- Sport-Challenge „Heidelberg vs. Team Los Angeles“ mit fünf Stationen
- Malen für Kinder
- Ruderergometer
- Yoga auf der Wiese
- Bewegte Meditation auf der Wiese
- Taschen bemalen
- Fotowand zum Sofortdruck
Bühnenprogramm u.a. mit:
- Interviews mit Katja Spahn (Patientin und Europameisterin im Drachenbootrennen) und olympischen Athlet:innen des Team Los Angeles Metropolregion Rhein-Neckar
- Live-Musik mit Reno Meno
Ein Bild zur Pressemitteilung steht im Internet kostenfrei zur Verfügung unter:
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Kontakt für die Presse:
Dr. Martin Staiger
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Kommunikation und Veranstaltungen
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-311272
E-Mail: martin.staiger(at)nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der Thoraxklinik Heidelberg. Ziel des NCT Heidelberg ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patientinnen und Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT Heidelberg ist somit richtungsweisend, um neue Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik zu übertragen. Das NCT Heidelberg, gegründet 2004, ist Teil des NCT mit weiteren Standorten in Berlin, Dresden, SüdWest (Tübingen-Stuttgart/Ulm), WERA (Würzburg, Erlangen, Regensburg, Augsburg) und West (Essen/Köln).
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.
Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:
- Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
- Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
- Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
- Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ
- DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
- Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Wissenschaftseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist Patientenversorgung auf höchstem Niveau, zukunftsweisende Lehre, Aus- und Weiterbildung in Medizin und Gesundheitsberufen, Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für Patientinnen und Patienten.
Im Verbund mit dem Universitätsklinikum Mannheim und gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg arbeiten mehr als 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesem national und international herausragenden Medizinstandort. In mehr als 90 klinischen Fachabteilungen mit rund 4.000 Betten werden jährlich über 130.000 Patientinnen und Patienten vollstationär und rund 1,5 Millionen ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland mit rund 4.500 angehenden Ärztinnen und Ärzten in Studium und Promotion.
Das UKHD ist ein Träger des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und des Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg. Verbund und Fakultät sind eng mit weiteren lebenswissenschaftlichen Institutionen der Exzellenzuniversität Heidelberg sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen vernetzt, darunter das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung und das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg sowie das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI), das DKFZ-Hector Krebsinstitut und das Helmholtz-Institut für translationale AngioCardioScience (HI-TAC) in Mannheim. Gemeinsam bilden sie den Innovationscampus Health + Life Science Alliance Heidelberg Mannheim und ein international herausragendes Ökosystem für Bio- und Lebenswissenschaften.