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Wir im One NCT

Bei seiner Gründung im Jahr 2004 war das NCT Heidelberg eine bis dahin einmalige Einrichtung in Deutschland. Nach dem Muster der aus den USA bekannten Comprehensive Cancer Centers entstand eine Institution, die Krebsforschung und die Behandlung von Patient:innen unter einem Dach vereint. Grundprinzip des NCT Heidelberg ist die Translation, also die Übertragung von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis und die Verwendung von Erkenntnissen aus der Praxis zurück in der Forschung.

Orientierte sich das NCT Heidelberg zunächst an internationalen Vorreitern, wurde es schon nach kurzer Zeit selbst zu einem Vorbild für die weitere Entwicklung in Deutschland. 2015 gründete sich das NCT Dresden, ebenfalls gemeinsam getragen von Deutschem Krebsforschungszentrum und Universitätsmedizin.

Ein historischer Meilenstein für die klinisch-translationale Krebsforschung in Deutschland wurde 2023 erreicht: Im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs kamen zu Heidelberg und Dresden mit Berlin, SüdWest (Tübingen-Stuttgart, Ulm), WERA (Würzburg mit den Partnern Erlangen, Regensburg, Augsburg) und West (Essen/Köln) vier weitere NCT Standorte hinzu.

Um die Zusammenarbeit in einer griffigen Formel zu fassen, wird vom One NCT gesprochen. One NCT steht dafür, dass sechs exzellente NCT Standorte gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) ein besonders leistungsfähiges Ganzes bilden.

Das One NCT will die Behandlungsergebnisse und die Lebensqualität von Krebspatient:innen verbessern und herausragende klinisch-translationale Forschung fördern. Um diese Ziele zu erreichen, setzt das One NCT auf wissenschaftsgeleitete klinische Studien und die strukturierte Einbindung von Patient:innen als Forschungspartner in allen Phasen von klinischen Forschungsprojekten.

Das NCT Heidelberg bringt sein umfassendes Fachwissen und sein Forschungsprofil in die Innovationsaktivitäten des One NCT ein. Gemeinsam mit anderen Standorten leistet es einen großen Beitrag, die klinisch-translationale Krebsforschung voranzubringen, um Patient:innen einen verbesserten Zugang zu neuesten Erkenntnissen und Innovationen aus der Forschung zu ermöglichen.