vom 13.01.2020

Förderprogramm für junge Krebsforscher: Bewerbungsportal geöffnet

Mit der „Heidelberg School of Oncology“ (HSO) hat das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), der Medizinischen Fakultät Heidelberg und dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) eine umfangreiche Nachwuchsförderung aus regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen und dem neu überarbeiteten Fellowship-Programm HSO² geschaffen. Ab sofort können sich junge Wissenschaftler und Ärzte für das zweijährige Programm HSO² bewerben. In der aktuellen Förderperiode werden die Teilnehmer Forschungsprojekte in den Bereichen „klinische Studien“ sowie „digitale Onkologie“ bearbeiten.

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Deutschen Krebshilfe (DKH).


Vom 15. Januar bis zum 15. März 2020 können Ärzte und Naturwissenschaftler ihre Bewerbungsunterlagen für das Nachwuchsförderprogramm HSO² online einreichen.

Die „Heidelberg School of Oncology“ ist ein Ausbildungsprogramm für Krebsforscher zu Beginn ihrer Laufbahn. Es setzt sich zusammen aus regelmäßigen Veranstaltungen und dem Fellowship-Programm HSO². Letzteres richtet sich an junge Ärzte und Wissenschaftler, die sich für eine Karriere in der patientenorientierten Krebsforschung interessieren. „Ziel ist es, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Berufsgruppen in der Krebsmedizin zu intensivieren: Kliniker sollen einen besseren Einblick in die Bedürfnisse der Grundlagenforschung gewinnen und Naturwissenschaftler ihre Kenntnisse über die klinische Anwendung vertiefen“, betont Stefan Fröhling, kommissarischer Geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg und Leiter der Abteilung „Translationale Medizinische Onkologie“ am DKFZ. Durch diesen Ansatz möchte das NCT Heidelberg den Forschungstransfer, auch translationale Forschung genannt, fördern. Forschungsergebnisse sollen möglichst rasch aus dem Labor in die klinische Anwendung überführt werden, um so die Heilungschancen für Betroffene zu erhöhen.

Nach erfolgreicher Bewerbung für die HSO² erhalten Naturwissenschaftler ein Stipendium für ihre zweijährige Tätigkeit. Klinisch arbeitende Ärzte werden für ihre Forschungstätigkeit je nach Bedarf bis zu 100 Prozent ihrer Arbeitszeit freigestellt und erhalten abhängig vom Projekt Fördergelder für Sachmittel. Jeweils zwei Mentoren unterstützen die HSO²-Teilnehmer und beraten diese in Forschungs- und Karrierefragen.

Für die diesjährige Förderperiode wurde das Nachwuchsprogramm überarbeitet. Jeder Ausschreibungszeitraum ist jetzt mit ein bis zwei Schwerpunktthemen verknüpft, an denen sich die Forschungsprojekte der HSO²-Stipendianten orientieren. Die aktuelle Ausschreibung setzt einen Fokus auf die Bereiche „klinische Studien“ und „digitale Onkologie“.

Bewerbungsfrist: 15. Januar bis 15. März 2020

Bewerbung
Bewerben können sich Naturwissenschaftler und Mediziner mit Approbation oder mit Promotion in einem relevanten Bereich oder mit gleichwertigen akademischen Leistungen. Die Kandidaten sollten sich in einem frühen Stadium ihrer Karriere befinden: Mediziner vor dem Ende der Facharztausbildung; Wissenschaftler bis zu fünf Jahre nach der Promotion.

Bewerbungsunterlagen in englischer Sprache können über das Online-Portal der HSO² eingereicht werden (www.nct-heidelberg.de/hso) und müssen folgende Informationen als PDF-Datei umfassen:

  • Lebenslauf mit Publikationsliste
  • Zertifikate, z.B. Promotionsurkunde, ärztliche Approbation
  • Motivationsschreiben
  • Kontaktdaten von zwei Referenzen

Kontakt
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
hso@nct-heidelberg.de

Bild zur Pressemitteilung steht im Internet kostenfrei zur Verfügung unter:
https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/nct-heidelberg/news/Meldungen/Bilder/NCT_191017_0804.jpg

Nutzungshinweis für Bildmaterial zu Pressemitteilungen
Die Nutzung ist kostenlos. Das NCT Heidelberg gestattet die einmalige Verwendung in Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Thema der Pressemitteilung. Bitte geben Sie als Bildnachweis an: „NCT Heidelberg“. Eine Weitergabe des Bildmaterials an Dritte ist nur nach vorheriger Rücksprache mit der NCT-Pressestelle (Tel.: 06221 56 5930, E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de) gestattet. Eine Nutzung zu kommerziellen Zwecken ist untersagt.

Ansprechpartner für die Presse:


Dr. Friederike Fellenberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Dr. Sibylle Kohlstädt
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Kommunikation und Marketing
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2843
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: s.kohlstaedt@dkfz.de
www.dkfz.de

Doris Rübsam-Brodkorb
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5052
Fax: +49 6221 56-4544
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. Seit 2015 hat das NCT Heidelberg in Dresden einen Partnerstandort. In Heidelberg wurde 2017 das Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) gegründet. Die Kinderonkologen am KiTZ arbeiten in gemeinsamen Strukturen mit dem NCT Heidelberg zusammen.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können.
Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.
Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern.
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD)
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen
mit fast 2.000 Betten werden jährlich rund 80.000 Patienten voll- und teilstationär und mehr als 1.000.000-mal
Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universitätsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das führende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.700 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.