1.174 Takte gegen Krebs

Die Junge Deutsche Philharmonie unter Leitung von Jukka-Pekka Saraste mit Tzimon Barto am Klavier

Zum dritten Mal fand am 30. September das NCT-Benefizkonzert „Takte-gegen-Krebs“ in der Stadthalle Heidelberg statt. Auch in diesem Jahr wurden die Takte des Musikstücks – statt Eintrittskarten – verkauft.

Mit der Jungen Deutschen Philharmonie un­ter Jukka-Pekka Saraste und mit Tzimon Barto am Klavier, war ein Klang­körper zu Gast, wie man ihn nur selten hört. Die Junge Deutsche Philharmonie war an Spielfreude nicht zu überbieten und Tzimon Barto hat das Publikum mit seinem Spiel beglückt und in den Bann gezogen.

Tzimon Barto spielt Prokofieff's Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26

 
 
 

 

Zu Beginn das Stück Laterna magica von Kaija Saariaho. Das Werk wurde begleitet durch eine stimmungsvolle Lichtanimation von Matthias Riekers. Die visuellen Farben schufen mit den Tönen des Orchesters ein Erlebnis für Ohren und Augen. Anschließend folgte das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 von Sergej Prokofieff. Solist beim diesjährigen NCT-Benefizkonzert war Tzimon Barto,  der  das Publikum mit seinem Spiel beglückt und in den Bann gezogen hat.

Mit Spannung ging es in die Pause. „Erst jetzt wird sich zeigen, ob die 1.174 Takte der Sinfonie Nr. 4 op. 29 von Carl Nielsen vollständig gespielt werden oder noch einige Takte stumm bleiben müssen“, berichtete ZDF-Moderator Norbert Lehmann, der durch den Abend führte. Kurz darauf war es klar: 118 Takte wurden nicht verkauft. Die fehlenden Takte wurden symbolisch an das Orchester zurückgegebenso dass die Junge Deutsche Philharmonie mit Ihrer nicht zu überbietenden Spielfreude auch die noch fehlenden Takte mit Musik und Melodien füllte und so die Sinfonie vollständig aufgeführt wurde.

Rund 36.000 Euro konnten an Spenden erzielt werden. „Wir freuen uns sehr, über die wertvolle Unterstützung der Besucher und Besucherinnen ", freut sich Jörg Fleckenstein, Leiter Strategische Entwicklung am NCT und Initiator des Konzertformats in Heidelberg. Der Spendenerlös kommt innovativen Krebsforschungsprojekten und Patientenprogrammen am NCT Heidelberg zugute