OPaCT

Online-Unterstützungsangebot für Patienten unter Chemotherapie

Die Diagnose Krebs bedeutet für die meisten Betroffenen einen Einschnitt in ihr bisheriges Leben. In kürzester Zeit ist der Alltag komplett „auf den Kopf“ gestellt. Neben der Sorge um die eigene Gesundheit erleben viele Betroffene seelische, familiäre und finanzielle Belastungen.

Mit dem Online-Programm OPaCT (Online-Unterstützungsangebot für Patienten unter Chemotherapie) soll möglichst frühzeitig eine Unterstützung zugänglich sein, um schwierige und belastende Situationen während der Chemotherapie besser zu bewältigen.

Ausschnitt aus dem Modul "Eigene Ressourcen stärken und eigene Bedürfnisse erkennen" (mit Klick vergrößern).

Ausschnitt aus dem Modul "Die Chemotherapie und ihre Nebenwirkungen" (mit Klick vergrößern).

OPaCT ist ein kostenloses circa achtwöchiges Programm, das neben Informationen und Anregungen auch viele praktische Übungen (z.B. Entspannungsübungen) enthält. Es wird vollständig online zu Hause am Computer oder Tablet bearbeitet. Während der gesamten Durchführung des OPaCT-Programms werden Sie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Psychoonkologischen Ambulanz am NCT betreut.

Das Online-Programm wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie durchgeführt. Ziel der Studie ist es, die Anwendung von OPaCT im Alltag zu erproben und die Wirksamkeit des Programms zu untersuchen.

Die Anmeldung erfolgt über die Psychoonkologische Ambulanz am NCT Heidelberg telefonisch, per E-Mail oder Online-Kontaktformular:

Tel: 06221 56-4727
E-Mail: psychoonkologie@med.uni-heidelberg.de
» Online-Kontaktformular

Welche Themen werden in OPaCT behandelt?

In acht aufeinander folgenden Modulen widmet sich OPaCT diesen Themen:

  • Unterstützung im Umgang mit der Krebsdiagnose
  • die Chemotherapie und ihre Nebenwirkungen
  • der Zusammenhang zwischen Krankheit und Stress
  • eigene Ressourcen stärken und eigene Bedürfnisse erkennen
  • mit Bewegung und Sport die Behandlung unterstützen
  • mit belastenden Gefühlen umgehen
  • mit Familie und Freunden über die Erkrankung sprechen
  • sozialrechtliche Fragestellungen und Probleme