vom 03.11.2017

Hautkrebspatiententag am 11.11.2017 im Deutschen Krebsforschungszentrum

Diagnose, Behandlung, sozialrechtliche Fragen und der eigene Umgang mit der Erkrankung: Dies sind die Themen des 3. Hautkrebs-Patiententages, zu dem der Krebsinformationsdienst zusammen mit dem Hautkrebs-Netzwerk Deutschland e.V. alle Interessierten ins Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg einlädt. Das vielseitige Programm bietet auch Raum für persönliche Begegnungen und individuelle Fragen.

Update: Neues in der Diagnose und Behandlung von Hautkrebs
Maria Gaiser, DKFZ/Universitätsmedizin Mannheim, referiert zu Ursachen und neuesten Entwicklungen beim hellen Hautkrebs. Möglichkeiten und Grenzen der komplementären und alternativen Medizin werden von Anke Ernst vom Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums vorgestellt. Jessica C. Hassel, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen/Universitätsklinikum Heidelberg, widmet sich in ihrem Vortrag der aktuellen Behandlung des metastasierten schwarzen Hautkrebses.

Hautkrebs – was heißt das für mich?
Neben den medizinischen Aspekten gibt es andere Themenfelder, die angesichts des Schocks der Diagnose häufig zu kurz kommen. So stellt Jürgen Walther vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in seinem Referat die relevante Frage: „Kann die Krankheit zur Armutsfalle werden?" und beleuchtet die sozialrechtlichen Auswirkungen der Erkrankung. Dorothée Nashan vom Klinikum Dortmund erläutert verschiedene Möglichkeiten der Krankheitsbewältigung. Neben der Vorstellung von allgemeinen Angeboten der Selbsthilfe durch Volker Hodel und Anne Wispler vom Hautkrebs-Netzwerk Deutschland e. V., wird es einen Vortrag zum Thema Selbsthilfe im Internet geben. Astrid Doppler und Katharina Kaminski berichten von Erfahrungen aus ihrer Hautkrebs-Selbsthilfegruppe.

Persönlicher Austausch
Susanne Weg-Remers moderiert die Veranstaltung gemeinsam mit Annegret Meyer vom Hautkrebs-Netzwerk Deutschland e. V. Sie leitet den Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums, der telefonisch und per E-Mail (0800-420 30 40, krebsinformationsdienst@dkzf.de) alle Fragen zum Thema Krebs beantwortet, und hält viel von einem direkten Austausch: „Wir wissen, wie wichtig das offene Gespräch für Betroffene und Angehörige ist." Daher sind alle Teilnehmenden herzlich eingeladen, im Rahmen des Angebots „Patienten im Dialog" ihre wichtigsten Fragen zu stellen und auch zu erfahren, was andere bewegt. Außerdem stehen Vertreterinnen des Hautkrebs-Netzwerk Deutschland e. V. sowie Ärztinnen und Ärzte des Krebsinformationsdienstes den ganzen Tag für Fragen und Informationen zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten www.krebsinformationsdienst.de
und www.hautkrebs-netzwerk.de.