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COHRACT Studie

Das Beratungs- und Praxisverhalten hinsichtlich körperlicher Aktivität während und nach einer hämatopoetische Stammzelltransplantation in deutschen Transplantationszentren

Bei der COHRACT-Studie (Englischer Titel: Counseling behavior and attitude of health care professionals, patients and care givers regarding physical activity before, during and after hematopoietic stem cell transplantation) handelt es sich um eine bundesweite Online-Befragung des medizinischen Fachpersonals, das in deutschen Stammzelltransplantationszentren tätig ist. In der Befragungsstudie von Ärztinnen/ Ärzten, dem Pflegepersonal und Physiotherapeut/innen, geht es um die Einstellung und das Beratungsverhalten hinsichtlich körperlicher Aktivität während und nach einer hämatopoetischen Stammzelltransplantation. Darüber hinaus werden betroffene Patient/innen und deren Angehörige zum Thema befragt.

Eine Stammzelltransplantation stellt in allen Phasen (Vorbereitung, Transplantation, Rehabilitation und Nachsorge) besondere Anforderungen an die Betroffenen. Patient/innen die eine HSZT erhalten, müssen lange und belastende Therapiephasen hinnehmen, wodurch ihre körperliche Leistungsfähigkeit spürbar abnimmt. Dementsprechend stellt die körperliche Dekonditionierung eine besondere Herausforderung in der Therapie dar.

Viele verschiedene Fachkräfte des Gesundheitswesens sind in die Behandlung und Pflege von Patient/innen, die eine HSZT erhalten, involviert. Sie alle nehmen bewusst oder unbewusst Einfluss auf das körperliche Aktivitätsverhalten der Patient/innen. Ziel ist es mithilfe von zielgruppenspezifischen Online-Fragebögen die Einstellung und das Beratungsverhalten hinsichtlich körperlicher Aktivität während und nach der HSZT zu untersuchen. Mit Hilfe der gewonnenen Ergebnisse aus der Querschnittserhebung soll nicht nur die Beratung von Patient/innen, die eine Stammzelltransplantation benötigen, verbessert werden, sondern auch ermöglicht werden, gezielte Informationsmaterialen und Interventionsstrategien zu entwickeln um die Bewegungsförderung von Patient/innen während und nach der HSZT zu optimieren.

Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt der Universität Heidelberg und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Leukämie und Lymphom-Hilfe und der Arbeitsgruppe Kooperative Transplantationsstudiengruppe der DAG KBT. Über folgende zielgruppenspezifischen Links kann an der Online-Befragung teilgenommen werden.

Einschlusskriterien für medizinisches Fachpersonal:

  • Teilnehmende müssen einer der folgenden Berufsgruppen angehören: Ärztinnen/ Ärzte, Pflegepersonal, Physiotherapeut/innen.
  • Teilnehmende müssen regelmäßig Kontakt zu Patient/innen haben, die eine HSZT erhalten/ erhalten haben.

Einschlusskriterien für Patient/innen und Angehörige:

  • Teilnehmende Patient/innen befinden sich entweder in der Phase des stationären Aufenthaltes in einem deutschen Stammzelltransplantationszentrum oder in der Phase der ambulanten Nachsorge nach einer HSZT.
  • Angehörige von Patient/innen, die eine HSZT erhalten/ erhalten haben, können an der Befragung teilnehmen.

Studienleitung:
PD Dr. Joachim Wiskemann, Universitätsklinikum Heidelberg/NCT Heidelberg

Koordination
Corinna Meyer-Schwickerath (Doktorandin) Universität Heidelberg/NCT Heidelberg

Anfragen und Kontakt zu dieser Studie
E-Mail: corinna.meyer-schwickerath@nct-heidelberg.de
Tel: +49 6221 565918