vom 06.02.2017

NCT lädt ein: 34. Frühjahrssymposium zum Thema Brustkrebs

Brustkrebszellen. Quelle: DKFZ/Dr. Lutz Langbein
Brustkrebszellen. Quelle: DKFZ/Dr. Lutz Langbein

Das Wissen über Brustkrebserkrankungen wächst rasant. Damit Kliniker, Niedergelassene und Forscher in der Vielfalt an Informationen den Überblick behalten, lädt das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg zum Symposium „Das Mammakarzinom – Aktueller Stand in Diagnostik, Therapie und Nachsorge“ am 11. Februar ein. Die Landesärztekammer erkennt die Veranstaltung als Fortbildung an. Das Symposium richtet sich ausschließlich an Fachpublikum. Um Anmeldung wird gebeten.
Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe.

Weltweit arbeiten Wissenschaftler und Ärzte daran, neue Diagnoseverfahren und Therapien schneller zum Patienten zu bringen. Dass dieser Weg nicht immer einfach ist, liegt an der komplexen Materie, aber auch teilweise an der fehlenden Vernetzung der Experten. „Wir möchten Kliniker und Grundlagenforscher zusammen bringen und den wissenschaftlichen Austausch fördern“, nennt Professor Dirk Jäger, Ärztlicher Direktor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, das vorrangige Ziel des Frühjahrssymposiums.

Brustkrebs ist zu einer gut behandelbaren Krankheit geworden. „Das Brustkrebs-spezifische Überleben nach fünf Jahren liegt in zertifizierten Brustzentren derzeit bei 90%. Aber auch heute sterben in Deutschland noch 20-30% der Patientinnen an ihrer Erkrankung und die hohe Heilungsrate wird mit einer massiven Übertherapie erkauft“, schildert Professor Andreas Schneeweiss die aktuelle Lage in Deutschland. Das große Ziel sei die maßgeschneiderte Therapie für jede Brustkrebspatientin. Schneeweiss ist Sektionsleiter der Gynäkologischen Onkologie am NCT und der Universitäts-Frauenklinik (Geschäftsführender Direktor: Professor Dr. Christof Sohn). Zusammen mit Dirk Jäger hat er die wissenschaftliche Leitung des Symposiums übernommen.

Die Veranstaltung beginnt am 11. Februar um 9:00 Uhr, das Ende ist für 13:30 Uhr vorgesehen. Im Anschluss lädt das NCT zum kulinarischen Ausklang ein. In insgesamt elf Vorträgen berichten 15 Referentinnen und Referenten aus dem NCT, dem Universitätsklinikum Heidelberg und dem DKFZ über den aktuellen Stand der Vorsorge, Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms. Für die Teilnahme vergibt die Landesärztekammer Baden-Württemberg fünf Fortbildungspunkte. Das Frühjahrssymposium findet im Großen Hörsaal im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg statt. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich und richtet sich ausschließlich an Fachpublikum. Teilnehmer können sich bis zum 10. Februar online unter www.nct-heidelberg.de/anmeldung oder per Mail an hso@nct-heidelberg.de anmelden.

Kontakt

Fortbildungs- und Veranstaltungsorganisation
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)
Heidelberg School of Oncology
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-6558
Fax: +49 6221 56-5094
hso@nct-heidelberg.de

Veranstaltungsort

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Kommunikationszentrum, Großer Hörsaal
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg

Das Programm der Veranstaltung ist zu finden unter:
https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/news/Meldungen/Dateien/NCT_FJS_2017_Flyer.pdf

Journalisten sind herzlich eingeladen. Bitte teilen Sie uns im Vorfeld Ihr Kommen und ggf. Ihre Interviewwünsche mit. Ihr Ansprechpartner hierfür ist Dr. Friederike Fellenberg, NCT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49 (0)6221 56-5930, friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de.

Ansprechpartner für die Presse:

Dr. Friederike Fellenberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Dr. Stefanie Seltmann
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Doris Rübsam-Brodkorb
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5052
Fax: +49 6221 56-4544
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. In Dresden wird seit 2015 ein Partnerstandort des NCT Heidelberg aufgebaut.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.