NCT Heidelberg

NCT-Netzwerk

Vier neue Standorte des NCT

Im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs sollen bundesweit vier neue Standorte des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) entstehen. Die Entscheidung darüber, an welchen Standorten die neuen NCT entstehen sollen, gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Ergebnis eines kompetitiven Bewerbungsverfahrens am 23. September bekannt. Ausgewählt wurden Berlin, Köln/Essen, Tübingen/Stuttgart-Ulm sowie Würzburg mit den Partnern Erlangen, Regensburg und Augsburg. Das Ministerium folgte dabei der Empfehlung eines international besetzen Expertengremiums. Für jedes neue Zentrum plant das BMBF bis zu 13 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung zu stellen.

Fäden die ein Netzwerk bilden

Spitzenforschung und Patientenversorgung unter einem Dach

Wie die bereits bestehenden NCT in Heidelberg und Dresden sollen die neuen NCT-Standorte patientenbezogene Spitzenforschung und onkologische Patientenversorgung unter einem Dach vereinen und im Rahmen von innovativen translationalen und klinischen Studien eine maßgeschneiderte Diagnostik und Therapie auf dem neuesten Stand der Forschung anbieten.

Mit der Erweiterung soll ein auf ganz Deutschland ausstrahlendes Netzwerk entstehen, welches international hoch-kompetitive translationale Krebsforschung ermöglicht und entsprechende Forschungsplattformen bereithält. Ziel ist es, vielversprechende Ergebnisse aus der Krebsforschung schneller in die klinische Anwendung zu übersetzen und die Versorgung von Krebspatientinnen und Krebspatienten deutschlandweit zu verbessern.