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Podiumsdiskussion: „Science March - und jetzt? Das Bild des Wissenschaftlers in der Öffentlichkeit"

Diese Veranstaltung ist bereits abgelaufen!

18.05.2017, 19:30 Uhr - 19:30 Uhr
DKFZ, Kommunikationszentrum, Hörsaal, Im Neuenheimer Feld 280, Heidelberg
Presse, Mitarbeiter, Ärzte, Wissenschaftler, Interessierte Öffentlichkeit, DE

Wissen gilt in der heutigen globalisierten Welt als das wichtigste ökonomische Gut. Die weltweite Demonstration für die Wissenschaft, der March for Science, der kürzlich auch in Heidelberg stattfand, wollte diese große Bedeutung in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken. Doch wie soll das nachhaltig gelingen und wie nimmt die Öffentlichkeit die Wissenschaft und ihre Akteure wahr?

Darüber sprechen bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Donnerstag, den 18. Mai 2017, im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg

  • Theresia Bauer, Ministerin des Landes Baden-Württemberg für Wissenschaft, Forschung und Kunst,
  • Prof. Dr. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ),
  • Prof. Matthias Hentze, Direktor des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL),
  • Prof. Dr. Michael Strube, Wissenschaftlicher Direktor des Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) und
  • Amardeo Sarma, Vorsitzender GWUP e.V. und Fellow Committee for Skeptical Inquiry.
  • Wissenschaftsjournalist Prof. Dr. Carsten Könneker, Chefredakteur Spektrum der Wissenschaft, moderiert die Diskussion.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft ist nicht spannungsfrei. Einerseits ist Forschung öffentlich finanziert, daraus leitet die Öffentlichkeit berechtigte Ansprüche an die Wissenschaft ab. Andererseits bleibt die Wissenschaft häufig eine „Black Box“, die mit ihrem Anspruch, frei und teilweise sogar ergebnisunabhängig arbeiten zu können, mitunter Skepsis erweckt.
Dass Vertrauen die Basis des Zusammenwirkens von Gesellschaft und Wissenschaft sein muss, davon ist der Vorstandsvorsitzende des DKFZ, Prof. Michael Baumann, überzeugt. Er setzt auf Qualitätssicherung in der Forschung sowie auf transparente und gewissenhafte Kommunikation, um dieses Vertrauen kontinuierlich zu stärken.
Die Diskussionsteilnehmer richten zudem einen kritischen Blick auf die Medienberichterstattung zu wissenschaftlichen Themen und gehen der Frage nach, wie die wissenschaftliche Elite populistischen Tendenzen begegnen kann.
Organisiert wird die Veranstaltung von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen verschiedener Heidelberger Forschungseinrichtungen, die sich bereits für den Heidelberger March for Science engagiert haben.