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Myelomtage 2017: Ärztefortbildung

Diese Veranstaltung ist bereits abgelaufen!

22.09.2017
Med. Klinik V (Krehl-Klinik), Seminarraum 919, Im Neuenheimer Feld 410, Heidelberg
DE, Fortbildung, Ärzte

Das Multiple Myelom ist eine maligne Plasmazellerkrankung, genetisch heterogen und durch eine monoklonale Plasmazellvermehrung im Knochenmark gekennzeichnet. Die Erkrankung entwickelt sich ausnahmslos aus einer Gammopathie unbestimmter Signifikanz (MGUS). Hauptsymptome der Krankheit sind Hyperkalzämie, eine Schädigung der Niere, Insuffizienz der Hämatopoese sowie Knochenschmerzen. Mit 5600 Neuerkrankungen pro Jahr ist das Multiple Myelom die zweithäufigste hämatologische Neoplasie in Deutschland, zwei Drittel der Patienten sind bei Diagnosestellung älter als 65 Jahre.

In den letzten Jahren hat sich die Prognose der Patienten mit Multiplem Myelom signifikant verbessert. Durch die Einführung neuer therapeutischer Substanzen in Kombination mit der Transplantation hämatopoetischer Stammzellen konnten die Ansprechraten gesteigert und das progressionsfreie- sowie Gesamtüberleben verlängert werden.

Schwerpunkte der diesjährigen Heidelberger Ärztefortbildung bilden neue Therapieformen und moderne diagnostische Verfahren beim Multiplen Myelom sowie bei den Vorläufererkrankungen. Auf die Bedeutung der Minimal Residual Disease (MRD) für die Prognosestellung wird in einem gesonderten Vortrag eingegangen. Auch die Bedeutung des Alters bei der Festlegung der Therapieform wird in einem Vortrag erörtert. Die Ärztefortbildung findet zeitlich assoziiert zum Herbststudientreffen der GMMG-Studiengruppe (German-Speaking Myeloma Multicenter Group) statt. Die Zertifizierung der Fortbildung wurde bei der Landesärztekammer angefragt.

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