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Takte gegen Krebs: Das Konzertformat

Andere verkaufen Tickets. Wir machen Sie zum Teil der Komposition!

Jeder Takt hat seinen unverrückbaren Platz in der Komposition. Jeder Takt, den Sie für das Benefizkonzert „Takte gegen Krebs“ erworben haben, wird an der dafür vorgesehenen Stelle gespielt. Nur mit ihren Takten erklingt die Melodie. Takte, die niemand kauft, bleiben stumm. Ohne Sie und Ihren Takt bricht das Konzert plötzlich ab – Sie sind ein unverzichtbarer Teil der Komposition. Kaufen Sie also ein Stück vom Stück. Es können auch mehrere Takte als Sie Sitzplätze benötigen erworben werden, um einen noch größeren Beitrag für die Krebsforschung am NCT Heidelberg zu leisten.

Ihr Takt ist unverzichtbar für den Konzertabend

Die Takte beim NCT-Benefizkonzert sind hörbare Symbole für das Leben. Denn eine Krebsdiagnose kommt für Patienten ähnlich unvorbereitet wie die plötzliche Stille im Konzertsaal, sollten nicht alle Takte verkauft worden sein. Plötzlich wechselt die Melodie des Lebens – und nichts ist mehr, wie es war.

Das Taktekonzert will daher ein Ausrufezeichen im Kampf gegen Krebs setzen. Jeder Besucher und jeder Musiker leistet einen wertvollen Beitrag zum Gelingen des Konzerts. Der Erlös der Veranstaltung kommt innovativen Spendenprojekten am NCT Heidelberg zugute.

Rückblicke

Mit Klassikern der Filmmusik begeisterten über 200 Mitwirkende des Universitätsorchesters und Universitätschors der Universität Heidelberg am 1. Dezember 2019 beim 5. NCT-Benefizkonzert „Takte gegen Krebs“. Im ausverkauften Konzertsaal konnten die Zuschauer alle 1.028 Takte genießen. Und auch für die Krebsforschung am NCT Heidelberg war es ein erfolgreicher Abend.

Das Universitätsorchester und der Universitätschor unter der Leitung von Michael Sekulla zauberten am Sonntagabend das perfekte Hollywood-Flair auf die Bühne. Orchester und Chor der Universität Heidelberg haben mit ihren Programmen bereits große Anerkennung erworben und sind eine feste Größe im kulturellen Leben der Stadt Heidelberg. Das Orchester setzt sich aus Studierenden aller Fakultäten, Lehrenden, Ehemaligen und externen Musikern zusammen.

Die Musiker bewegten die Zuschauer mit Melodien aus Filmen wie E.T., Die Kinder des Monsieur Mathieu, Harry Potter oder Star Wars. Durch den Abend führte Moderator Mirko Spohn gemeinsam mit Patrick Mertens, Musikwissenschaftler und Germanist, der viele spannende Details zu den Stücken und Filmmusik zu erzählen hatte.
Die Schirmherrschaft für den Konzertabend hatten Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg und Heidelbergs Oberbürgermeister Professor Eckart Würzner übernommen.

Jeder Besucher des NCT-Benefizkonzerts hat durch den Kauf von Takten zum Gelingen des Benefizkonzerts beigetragen. Die Spendeneinnahmen des Adventssonntags von insgesamt 36.000 Euro kommen der Krebsforschung am NCT Heidelberg zu gute.

 

Bereits zum vierten Mal lud das NCT Heidelberg zu dem Konzertformat "Takte gegen Krebs" ein. Das ausgewählte Konzertprogramm versprach hohen Musikgenuss: Daniel Hope ist einer der gefragtesten Geiger unserer Zeit. Der britische Violinist mit südafrikanischen Wurzeln und Schüler von Yehudi Menuhin ist auf allen großen Bühnen und Musikfestivals der Welt zu Hause. Er lebt inzwischen in Berlin und ist musikalischer Direktor des Züricher Kammerorchesters. Das Orchester l'arte del mondo unter der Leitung von Werner Ehrhardt ist bekannt für seine innovativen Projekte und Kooperationen.

2018 wurden alle 1.220 Takte verkauft! So kamen die Besucherinnen und Besucher in den vollständigen Genuss von Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ sowie von Max Richter: Vivaldi Recomposed „The Four Seasons“. Es konnten so über 55.000 Euro Gesamtspendeneinahmen erzielt werden. Der Erlös aus dem Takteverkauf kommt innovativen Krebsforschungsprojekten am NCT Heidelberg zugute.

Durch den Abend führte Moderator Mirko Spohn. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernahmen Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg und Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner.

 

Bereits zum dritten Mal fand am 30. September 2017 das NCT-Benefizkonzert "Takte gegen Krebs" in der Stadthalle Heidelberg statt. Auch in diesem Jahr wurden die Takte des Musikstücks – statt Eintrittskarten – verkauft. Das vollständige Stück ist nur dann zu hören, wenn alle 1.174 Takte auch gekauft werden. Für Patienten und Angehörige bedeutet eine Krebserkrankung einen Einschnitt in das bisherige Leben. Dafür soll das mögliche Abbrechen der Musik symbolisch stehen.

Unter Leitung von Jukka-Pekka Saraste präsentierte die Junge Deutsche Philharmonie zu Beginn das Stück Laterna magica von Kaija Saariaho. Das Werk wurde begleitet durch eine stimmungsvolle Lichtanimation von Matthias Riekers. Die visuellen Farben schufen mit den Tönen des Orchesters ein Erlebnis für Ohren und Augen. Anschließend folgte das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 von Sergej Prokofieff. Solist beim diesjährigen NCT-Benefizkonzert war Tzimon Barto, der als einer der besten Pianisten der Gegenwart gilt. Mit Spannung ging es in die Pause. Kurz darauf war es klar: 118 Takte wurden nicht verkauft und gingen wieder an das Orchester zurück. Schließlich konnte aufgeatmet werden, die Junge Deutsche Philharmonie füllte auch die noch fehlenden Takte mit Musik und Melodie und führte die Sinfonie vollständig auf.

Durch den Abend führte ZDF-Moderator Norbert Lehmann. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernahmen Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg und Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner.

 


Es war ein spannender Abend: Die Besucher betraten den Konzertsaal ohne vorher zu wissen, wie viel Musik sie tatsächlich hören werden. Denn auch beim 2. NCT-Benefizkonzert am 25. November 2016 wurden Takte statt Eintrittskarten verkauft. 1.382 Takte hatten die musikalischen Stücke West Side Story von Leonard Bernstein und Rhapsodie in Blue von George Gershwin.

Die Spannung nach der Pause war spürbar. Würden die Besucher die Musikstücke vollständig zu hören bekommen? Oder bricht die Musik wie beim Konzert 2015 plötzlich ab? Das Orchester und der Chor des Collegium Musicum unter Leitung von Michael Sekulla hatten bereits drei Stücke von George Gershwin und mit den „Symphonic Dances from West Side Story“ Takt 1 bis 851 aufgeführt. Nun folgte der zweite Teil der West Side Story als Konzert Suite mit dem Universitätschor und Klavierbegleitung.

Vor dem letzten Musikstück betrat erneut Moderator Norbert Lehmann die Bühne. 36 Takte der 530 Takte langen Rhapsodie in Blue von Gershwin seien nicht verkauft worden, teilte er mit, demzufolge könne das Klavierstück mit Solist Clemens Berg nicht vollständig zu Ende gespielt werden. Das animierte die Besucher kurzentschlossen per Handzeichen die noch fehlenden Takte zu kaufen. Happy End für die Musik und für die Krebsforschung! Mit Standing Ovations feierten die Zuschauer die mitreißende Darbietung der 200 Musiker des Collegium Musicum und den Pianisten Clemens Berg.

Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernahmen Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg und Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner.

 


Unter dem Motto „1.188 Takte gegen Krebs“, ging das NCT mit dem Benefizkonzert am 20. Juni 2015 neue Wege. Denn bis dahin einmalig für die Rhein-Neckar-Region, wurden keine Eintrittskarten im klassischen Sinne verkauft werden, sondern Takte. Sollte ein Takt nicht verkauft werden, wird er nicht gespielt. Die Takte sind also die Bausteine für ein vollständiges Konzert. Die Bigband der „Stiftung Rehabilitation Heidelberg“ (SRH) unter der Leitung von Reiner Mertens und den TeresaChor, der von Markus Tyroller dirigiert wurde, führten das Sacred Concert von Duke Ellington auf.

Letztendlich entschied der Verkauf an der Abendkasse in letzter Sekunde über den endgültigen Verlauf des Abends. Bei Takt 1.068 war Schluss. Das Abbrechen des Stücks an einem bestimmten Taktstrich ist leider auch ein sehr drastisches Symbol für die Krankheit Krebs: Die Diagnose kommt meist ähnlich abrupt und unvorhersehbar. Die Melodie des Lebens wechselt plötzlich, aber auf dramatische Art und Weise. Für die Betroffenen ist nichts mehr, wie es war. Aber: Krebs ist heute – oft mit Hilfe von innovativen Therapiestrategien – gut behandelbar. Es gibt Hoffnung. Die Melodie des Lebens ist eine andere, aber sie spielt weiter. Und auch das Benefizkonzert endete mit einem hoffnungsvollen Schlusspunkt. Unter dem Applaus der Zuschauer wurden auch die verbliebenen 120 Takte gespielt.

Die Schirmherrschaft über das Konzert wurde vom Heidelberger Oberbürgermeister Prof. Eckart Würzner übernommen. Norbert Lehmann vom ZDF-Mittagsmagazin moderiert den Abend.