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1.120 Takte gegen Krebs mit Daniel Hope und l'arte del mundo

Daniel Hope (Foto: Tibor Bozi)

Daniel Hope

Der Geiger Daniel Hope ist seit 25 Jahren als Solist auf den Bühnen der Welt unterwegs. Der
Gewinner des Europäischen Kulturpreises 2015 ist für seine musikalische Kreativität und für sein Engagement für humanitäre Zwecke weltweit bekannt. Seit 2016 ist Daniel Hope Musikdirektor des Zürcher Kammerorchesters.

Im Februar 2017 erschien sein elftes Album für Deutsche Grammophon: „For Seasons“. Es ist eine sehr persönliche Hommage an die Jahreszeiten und umfasst neben zwölf Werken, die jeweils einem Monat gewidmet sind, die „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi begleitet vom Zürcher Kammerorchester. Dieses Album erhält im Herbst 2017 einen ECHO KLASSIK.

Daniel Hope ist seit 2007 bei der Deutschen Grammophon. Anfang Oktober 2017 startet der von ARTE/NDR koproduzierte Kinofilm „DANIEL HOPE – Der Klang des Lebens“ in den europäischen Kinos. Daniel Hope war Schüler des legendären Geigen-Pädagogen Zakhar Bron und Yehudi Menuhin, der ihn auch nach seinem Studienabschluss 1996 unterstützte.

Von 2002 bis 2008 war Daniel Hope jüngsten Mitglied des legendären Beaux-Arts Trios, mit dem er in allen europäischen und nordamerikanischen Musikzentren über vierhundertmal konzertierte. Der Boston Globe bezeichnete diese Formation als „ stärkste in der Geschichte des Trios“.

Für seine inzwischen mehr als 25 Aufnahmen erhielt Daniel Hope Auszeichnungen wie den
Deutschen Schallplattenpreis, den französischen Diapason d’Or des Jahres, den Edison Classical Award, den belgischen Prix Caecilia, sieben ECHO-Klassik-Preise und zahlreiche Grammy- Nominierungen. Seine Aufnahme des Mendelssohn-Violinkonzertes und -Oktetts bezeichnete die New York Times als eine der besten des Jahres. Die preisgekrönte Aufnahme von Alban Bergs Violinkonzert wählte das Gramophone Magazine zur „top choice of all available recordings“.

Die Deutsche Grammophon-Veröffentlichung von Max Richters Vivaldi Recomposed, die es auf Platz 1 der internationalen Klassik-Charts in 22 Ländern schaffte – gehört mit über 140.000 verkauften Exemplaren zu einer der meist-verkauften CDs eines klassischen Künstlers.

Daniel Hope arbeitete mit Dirigenten wie Kurt Masur, Kent Nagano und Christian Thielemann
zusammen und spielt mit den international renommiertesten Orchestern in Boston, Chicago,
Berlin, Paris, London, Barcelona, Los Angeles und Tokyo.

Die künstlerische Vielseitigkeit spiegelt sich auch in themenbezogenen Projekten mit Künstlern wie Klaus Maria Brandauer oder Sting sowie in Rundfunk- und Fernsehmoderationen wieder. So moderiert er seit Januar 2016 wöchentlich eine Sendung auf WDR3.

Seit 2016 findet im Berliner Konzerthaus seine Reihe „Hope@9pm“ statt. Als
Gastgeber lädt Daniel Hope Talkgäste aus Kultur und Politik ein, um mit ihnen über ihre Beziehung zur Musik zu sprechen oder mit ihnen zu musizieren. Auch als Buchautor ist Daniel Hope erfolgreich. Er ist inzwischen Verfasser von vier Büchern, erschienen beim Rowohlt-Verlag, die alle in die deutschen Bestseller-Listen kamen. Sein erstes Buch  „Familienstücke“ – Eine Spurensuche - erzählt die Geschichte seiner weitverzweigten
Familie – seinen jüdischen Vorfahren. Aus diesem Grund legt Daniel Hope auch grossen Wert darauf, bei Projekten jüdischer Komponisten mitzuwirken, wie z.B. in dem Album Terezín mit Anne-Sofie Otter. Er ist ausserdem Koproduzent eines Dokumentarfims über Theresienstadt mit dem Titel Refuge in Musik, der 2013 bei DGG erschien.

Kommunikation mit und für die Musik ist für Daniel Hope sehr wichtig und so engagiert er sich auch gesellschaftlich in Zusammenarbeit mit Live Music Now sowie Amnesty International.

Er spielt die Guarneri del Gesù "Ex-Lipinski" von 1742, die ihm zur Verfügung gestellt wird. Seit Januar 2016 lebt Daniel Hope mit seiner Familie in Berlin.

l'arte del mundo (Foto: Peuserdesign)

l'arte del mondo

Das Orchester l’arte del mondo, 2004 von seinem künstlerischen Leiter Werner Ehrhardt gegründet, sieht sich in der Tradition der so genannten Alten Musik auf historischen Instrumenten. Diese ist der Ausgangspunkt des Ensembles und seiner Programme. Genauso widmet es sich aber auch dem Spiel auf modernen Instrumenten und dem Repertoire bis hin zur zeitgenössischen Musik.

Eines der Markenzeichen von l’arte del mondo sind seine ausgefallenen, höchst innovativen Programme, mit denen es weit über den Tellerrand des gängigen Konzertbetriebs und damit in dessen Zukunft schaut. Hierzu zählen musikalisch-interkulturelle Projekte wie mit dem türkischen Pera Ensemble, mit Künstlern der Peking-Oper oder israelischen und palästinensischen Musikern. Mit Daniel Hope und Max Richters sensationell erfolgreicher Neubetrachtung der Vier Jahreszeiten The Four Seasons Recomposed ist l’arte del mondo auf der ganzen Welt zu Gast gewesen.

Darüber hinaus arbeitet l’arte del mondo regelmäßig mit großartigen Solisten zusammen, so beispielweise mit Vesselina Kasarova, Xavier de Maistre, Daniel Müller-Schott, Chen Reiss, oder Uri Caine.

l’arte del mondo wird seit der Spielzeit 2010/11 als permanentes orchestra in residence von Bayer Kultur gefördert. Das Ensemble probt und arbeitet im Bayer-Erholungshaus Leverkusen und entwickelt gemeinsam mit Bayer Kultur außergewöhnliche Konzertprojekte.

l’arte del mondo spielte 2017 u. a. Konzerte in der Alten Oper Frankfurt, im Festspielhaus Baden-Baden, in der Essener Philharmonie, in der Dresdner Frauenkirche, beim Rheingau Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, in der Dubai Opera u. v. a. Höhepunkt war die aufsehenerregende vertanzte Matthäus-Passion 2727 mit der israelischen Kamea Dance Company, die sowohl in Deutschland als auch in Israel zur Aufführung kam, u. a. am Jerusalem Theatre.

2018 gastiert l’arte del mondo u. a. im Münchner Herkulessaal, in der Elbphilharmonie Hamburg, mit einer eigenen Residency beim Festival Montréal Baroque, mit der diesjährigen Opernproduktion (Salieri: La Fiera di Venezia) bei den Schwetzinger Festspielen, beim MDR Musiksommer, den Grundton-D-Konzerten des Deutschlandfunks, beim Beethovenfest Bonn, beim Mosel Musik Festival u. a.
Auf der aktuellen CD des Ensembles sind Sinfonien des Wiener Mozart-Zeitgenossen Karl von Ordoñez (Sony/DHM) zu hören.

Seit der Gründung von l’arte del mondo wurde in Zusammenarbeit u. a. mit dem CD-Label Capriccio das interessante Schaffen dieses Ensembles dokumentiert, wozu viele Weltpremieren und Wiederentdeckungen zählen - sowohl im sinfonischen Bereich als auch bei Oper und Oratorium. So wurde sowohl die Einspielung der Opéra Comique L’Irato ou l’Emporté (Capriccio) von Etienne Nicolas Méhul im Oktober 2006 als auch die Einspielung Liaisons (Onyx Classics) mit der israelischen Sopranistin Chen Reiss mit Werken von Mozart, Salieri und Joseph Haydn im Herbst 2011 mit dem renommierten französischen Preis Diapason d‘Or ausgezeichnet.

Seit der Saison 2010/11 erscheinen die Aufnahmen von l’arte del mondo bei Sony/Deutsche Harmonia Mundi. Die erste Veröffentlichung - Amor Oriental - erschien im April 2011. Seitdem folgten u. a. Weltersteinspielungen wie Pasquale Anfossis La finta giardiniera mit Nuria Rial und Krystian Adam, die Begräbniskantate von Joseph Martin Kraus mit dem RIAS-Kammerchor oder Christoph Willibald Glucks La Clemenza di Tito, die im Juli 2014 ebenfalls den Diapason d’Or erhielt. Zuletzt erschien im Herbst 2016 die sensationelle Wiederentdeckung und Weltersteinspielung von Antonio Salieris Oper La Scuola de‘ Gelosi.