Newsletter abonnieren

Ihr Ansprechpartner

 

Jörg Fleckenstein
Leitung Strategische Entwicklung
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg

E-Mail schreiben
Tel: 06221 565755

1.174 Takte gegen Krebs mit der Jungen Deutschen Philharmonie

Dieses Jahr konnten wir die Junge Deutsche Philharmonie unter Leitung von Jukka-Pekka Saraste für uns gewinnen.

Das Zukunftsorchester - die Junge Deutsche Philharmonie versammelt die besten Studierenden deutschsprachiger Musikhochschulen und formt sie zu einem Klangkörper mit höchsten künstlerischen Ansprüchen. Die Junge Deutsche Philharmonie gehört zu den interessantesten und gefragtesten Klangkörpern Deutschlands.

Das Zukunftsorchester gastiert regelmäßig in den wichtigsten Konzertsälen wie in der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt und der Laeiszhalle Hamburg – und arbeitet mit namhaften Dirigenten, Komponisten und Solisten zusammen. Auch international zeigt sich der Erfolg der Jungen Deutschen Philharmonie mit Gastspielen auf Festivals und in Konzertsälen in aller Welt. 

Jukka-Pekka Saraste

Jukka-Pekka Saraste

Jukka-Pekka Saraste zählt zu den herausragenden Dirigenten seiner Generation. Der aus Finnland stammende Musiker begann seine Karriere zunächst als Geiger im Finnischen Radiosinfonieorchester, bevor er sich an der Sibelius-Akademie in Helsinki dem Dirigieren zuwandte. 

Der überaus vielseitige Künstler hegt eine besondere Leidenschaft für den Klang und Stil der spätromantischen Musik. Aber auch die Werke zeitgenössische Komponisten, wie Magnus Lindberg und Kaja Saariaho, dirigiert Saraste regelmäßig. Zuletzt leitete er Uraufführungen von Wolfgang Rihms Tripelkonzert und Transitus (Deutschlandpremiere). Er zählt darüber hinaus zu den Mitbegründern des Avanti! Chamber Orchestra, das einen besonderen Schwerpunkt auf moderne Musik legt. 

Mit Beginn der Saison 2010/2011 übernahm Jukka-Pekka Saraste das Amt des Chefdirigenten beim WDR Sinfonieorchester Köln. Zuvor war er Music Director und Chefdirigent des Oslo Philharmonic Orchestra und wurde am Ende seiner Amtszeit zum Ehrendirigenten ernannt – ein Titel, der vom Orchester erstmals vergeben wurde. Als Gastdirigent steht er am Pult der großen Orchester weltweit, darunter das London Philharmonic Orchestra, Orchestre de Paris, Gewandhausorchester Leipzig, Royal Concertgebouw Orchestra und New York Philharmonic.

Tzimon Barto (Foto: Frank Peter Kiel)

Tzimon Barto

Der aus Florida stammende Tzimon Barto gilt als einer der besten Pianisten der Gegenwart und begeistert seine Fangemeinde auf beiden Seiten des Atlantiks. Mit fünf Jahren erhielt Barto seinen ersten Klavierunterricht von seiner Großmutter. An der Juilliard School in New York studierte er bei der berühmten Klavierdozentin Adele Marcus. Seinen internationalen Durchbruch feierte er Mitte der 1980er Jahre, als er auf Einladung Herbert von Karajans im Wiener Musikverein und bei den Salzburger Festspielen auftrat. Seither ist Tzimon Barto mit beinah allen international führenden Orchestern aufgetreten. 

Seine Sichtweise ist sehr persönlich und unkonventionell; überzeugt durch Konsequenz, exquisiten Klangsinn sowie faszinierende Kontraste  und Differenzierungen. Eine farbige und breit gefächerte Ausdruckspalette von federleichten melodischen Linien bis zu ausdruckstarken Akkordketten charakterisieren sein Spiel. Der beeindruckende Pianist hat bereits zahlreiche CD’s veröffentlicht, spricht fünf Sprachen fließend und veröffentlichte 2001 sein erstes Buch. Tzimon Barto wird  nicht umsonst als einer der vielschichtigsten, unerschöpflichsten und besten Pianisten der Gegenwart gefeiert. 

Nordlicht in Heidelberg

Die letzten beiden Takte-gegen-Krebs Konzerte haben sich mit nordamerikanischer Musik aus dem 20. Jahrhundert beschäftigt.

Dieses Jahr reist die Takte-gegen-Krebs-Konzertreihe programmatisch in den hohen Norden. Mit Jukka-Pekka Saraste steht ein ausgewiesener Experte für das zeitgenössische klassische Repertoire am Pult. Bei 1.174 Takte gegen Krebs spielt die Junge Deutsche Philharmonie Werke von Kaija Saariaho, Sergej Prokofieff und Carl Nielsen. 

Die Finnin Saariaho sucht vielfach die Inspiration durch andere Künste. Ihr Werk Laterna Magica, benannt nach dem Vorläufer des Filmprojektors, entstand 2008 als Hommage an den Regisseur Ingmar Bergmann. 

Sergej Prokofieffs 3. Klavierkonzert wird vom US-amerikanischen Pianisten Tzimon Barto präsentiert. Barto gilt als einer der der "schillerndsten Pianisten der Gegenwart."  

Den symphonischen Schwerpunkt mit 1.174 Takten bildet die 4. Sinfonie (Das Unauslöschliche) des Dänen Carl Nielsen.

Die Junge Deutsche Philharmonie - das Zukunftsorchester