vom 31.08.2017

Ruder-Olympiasieger Filip Adamski unterstützt Rudern gegen Krebs

Achte Benefizregatta "Rudern gegen Krebs" in Heidelberg

 

Rudern gegen Krebs ungebremst erfolgreich in Heidelberg / Benefizregatta mit mehr als 90 Booten ausgebucht / U23-Nationalmannschaft des Deutschen Ruderverbandes* und Ruder-Olympiasieger in Heidelberg

*[Anm. d. Red.: Leider musste die U23-Nationalmannschaft des Deutschen Ruderverbands ihre Teilnahme für die Benefizregatta – krankheits- und verletzungsbedingt – kurzfristig absagen. ]

Zum achten Mal veranstalten die Stiftung Leben mit Krebs, das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH) die Benefizregatta "Rudern gegen Krebs". Am 09. September fällt um 9:00 Uhr der Startschuss für die Rennen auf dem Neckar. Die Veranstaltung bietet ein abwechslungsreiches Programm zu Wasser, auf dem Land und in der Luft.

Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe.

Zum achten Mal sitzen Amateure, Patienten, Ärzte und Profis gemeinsam für die gute Sache im Ruderboot. Die Rennen auf dem Neckar starten am 09. September um 9:00 Uhr. Es gilt, für die Viererteams, eine Strecke von 300 Metern zurückzulegen. Die Siegerehrung findet um 17:00 Uhr statt. Gespannt wird der Nachwuchsachter der U23-Nationalmannschaft* des Deutschen Ruderverbandes und Ruder-Olympiasieger Filip Adamski in Heidelberg erwartet. Schirmherren der Veranstaltung sind Oberbürgermeister Eckart Würzner und Manfred Lautenschläger, Gründer und stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der MLP AG.

Die Erlöse der Regatta kommen dem NCT-Patientenprogramm "Bewegung und Krebs" zugute. Das Programm besteht seit 2009 und betreut pro Jahr etwa 500 Krebspatienten. "Wir wissen um die hohe Bedeutung von körperlicher Aktivität während und nach einer Krebstherapie. Bewegung führt beispielsweise nachweislich zur Abnahme von krebsassoziierter Müdigkeit und spielt eine entscheidende Rolle, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Das konnten eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien belegen", erläutert Dirk Jäger, Geschäftsführender Direktor der Medizinischen Onkologie am NCT. "Mit dem Verein OnkoAktiv am NCT Heidelberg e.V. haben wir zudem ein Netzwerk von Partnern in der Region geschaffen, das es Patienten ermöglicht, wohnortnah unter Betreuung zu trainieren", berichtet Beate Biazeck, Koordinatorin von Rudern gegen Krebs am NCT. Als eines der ersten Kooperationszentren von OnkoAktiv, unterstützt das Racket-Center Nussloch die NCT Koordination in administrativen Bereichen.

"Wir freuen uns über das große Interesse an unserer Benefizregatta und dem Rudersport. Mit mehr als 90 Booten sind alle Startplätze bereits vergeben", sagt Sönke Hartung-Rey, Abteilungsleiter der RGH. Weitere Teams hoffen noch auf einen Start über die Warteliste. "Mit der Benefizregatta, die mittlerweile bundesweit an 23 Standorten stattfindet, möchten wir über das Thema "Sport und Krebs" informieren und Patienten ermutigen selbst aktiv zu werden", erklärt Klaus Schrott, Vorsitzender der Stiftung Leben mit Krebs.

Noch bevor es losgeht, sind schon viele Spenden in der Kasse. Bereits im Juni veranstaltete die Kindersportschule Handschuhsheim (KiSS) einen Spendenlauf. Die Volksbank Kurpfalz H+G honorierte das Engagement von 50 jungen Nachwuchssportlern mit einer Spende von 2.000 Euro. Besondere Unterstützung erhält die Benefizregatta in diesem Jahr durch Manfred Lautenschläger. Der MLP-Gründer führt verschiedene Veranstaltungen zum Thema Krebs zusammen, um den Erlös für das Universitätsklinikum Heidelberg nahezu zu verdreifachen.

Am Veranstaltungstag tritt die U23-Nationalmannschaft* um 15:00 Uhr gegen einen eigens berufenen - von Olympiasieger Filip Adamski unterstützen - Heidelberg-Achter an. Von 15:30 bis 16:00 Uhr laden der U23-Achter* und Filip Adamski zu einer Autogrammstunde ein. Mit den MLP Academics, dem Team Tokio und der TSG Hoffenheim treten Spitzensportvereine der Region im Metro-Cup gegeneinander an. Und auch der Städte-Cup unter der Schirmherrschaft von Manfred Lautenschläger garantiert spannende Rennen.

An Land und in der Luft wird es ebenfalls erlebnisreich. Auf der Neckarwiese erwartet die Besucher ein buntes Rahmenprogramm. Informationsstände und Kinderattraktionen bieten Unterhaltung für die ganze Familie. Der Circus Peperoni zeigt Akrobatik auf der Neckarwiese. Das Haus der kleinen Forscher lädt Eltern und Kinder zum Entdecken ein. Der Sportkreis Heidelberg bietet wieder eine Aktion zum Mitmachen an. Bereits zum dritten Mal unterstützt der Rotary Club Heidelberg-Alte Brücke die Veranstaltung mit einem Luftballon-Wettbewerb. Attraktive Preise warten auf die Teilnehmer, deren Ballons am weitesten fliegen.

Neu in diesem Jahr: Das Catering der Veranstaltung übernimmt der Neo-Truck des gleichnamigen Restaurants und sorgt dafür, dass niemand hungrig bleibt. Vanessa Weil, Initiatorin des Projekts "Krebs hat ein Gesicht", macht mit ihrer Wanderausstellung Station bei "Rudern gegen Krebs" und berichtet über ihre Initiative. Selbst an Krebs erkrankt, hat sie sich auf ganz unterschiedliche Weise von mehreren Fotografen porträtieren lassen. Die Bilder sind Teil eines Kalenders, der zugunsten des NCT verkauft wird (www.krebs-hat-ein-gesicht.de).

*[Anm. d. Red.: Leider musste die U23-Nationalmannschaft des Deutschen Ruderverbands ihre Teilnahme für die Benefizregatta – krankheits- und verletzungsbedingt – kurzfristig absagen.]

Faktenübersicht:

  • Veranstaltung: "Rudern gegen Krebs", 8. Benefizregatta auf dem Neckar in Heidelberg
  • Termin: Samstag, 09. September 2017, ab 9:00 Uhr
  • Veranstalter: Stiftung Leben mit Krebs
  • Koordinator: Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
  • Ausrichter: Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH)
  • Veranstaltungsort: Neckar, an der Neuenheimer Neckarwiese; Uferstraße, 69120 Heidelberg
  • Rennstrecke: 300 Meter
  • Bootsklasse: Doppelvierer mit Steuerleuten
  • Teilnehmer/Teams: 1. Frauen, Mixed und Männer, 2. Patienten, 3. Vereinsmannschaften
  • Wettkampf: Finalteilnehmer qualifizieren sich über Vor- und Hoffnungsläufe
  • Startgeld/Spende: 300 Euro, davon 200 Euro Spendenanteil und 100 Euro Kostenbeitrag
  • Konto: Stiftung Leben mit Krebs, IBAN DE49 5107 0021 0014 3001 06, Deutsche Bank Wiesbaden
  • Schirmherren:
    Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister Heidelberg;
    Dr. h. c. Manfred Lautenschläger, Gründer und stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der MLP AG


Ansprechpartner:

Stiftung Leben mit Krebs
Stefan Grünewald-Fischer, Projektkoordination
E-Mail: gruenewald-fischer@t-online.de
Tel.: 0171-3153458

RGH
Annette Kerstein, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Abteilung Rudern
E-Mail: a.kerstein@rgh-heidelberg.de
Tel.: 0151-19474493

NCT
Beate Biazeck, AG Onkologische Sport- und Bewegungstherapie
E-Mail: beatebiazeck@nct-heidelberg.de
Tel.: 06221 56-4693

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie herunterladen unter:

http://www.rudern-gegen-krebs.de/files/RgK_2017_HD_FlyerEinladung.pdf

Bilder zur Pressemitteilung stehen im Internet kostenfrei zur Verfügung unter:

https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/das_nct/veranstaltungen/2017/RgK/Steuerleute_DSC_0923.JPG
BU: Am 9. September heißt es wieder: rudern für die gute Sache.

https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/das_nct/veranstaltungen/2017/RgK/Luftballonstart_D81_5953.JPG
BU: Bereits zum dritten Mal unterstützen der Rotary Club Heidelberg-Alte Brücke die Veranstaltung mit einem Luftballon-Wettbewerb.

https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/das_nct/veranstaltungen/2017/RgK/Stimmung_Neckarwiese_DSC_0998.JPG
BU: Auch zu Land bieten die Veranstaltung ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie.

Nutzungshinweis für Bildmaterial zu Pressemitteilungen
Die Nutzung ist kostenlos. Das NCT Heidelberg gestattet die einmalige Verwendung in Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Thema der Pressemitteilung. Als Bildnachweis ist folgendes anzugeben: "Quelle: Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH)"

Ansprechpartner für die Presse:

Dr. Friederike Fellenberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Dr. Sibylle Kohlstädt
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2843
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: s.kohlstaedt@dkfz.de
www.dkfz.de

Doris Rübsam-Brodkorb
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5052
Fax: +49 6221 56-4544
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Stiftung Leben mit Krebs
Die im Jahre 2005 gegründete und in Wiesbaden ansässige Stiftung Leben mit Krebs hat zum Ziel, die Lebensqualität an Krebs erkrankter Menschen zu verbessern und ihre Heilungschancen zu erhöhen. Dazu fördert die Stiftung bundesweit Sportprogramme, die gezielt für Krebspatienten entwickelt werden ebenso wie Kunst-, Tanz- oder Wandertreffs. Jährlich kommen etwa 10.000 Patientinnen und Patienten in den Genuss von Angeboten, die durch die Stiftung ermöglicht und von ihr unterstützt werden. Seit ihrer Gründung konnte die Stiftung einschlägigen Projekten mehr als 5 Mio. Euro an Fördermitteln zugutekommen lassen. Größter Förderer der Stiftung Leben mit Krebs ist die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung. Schwerpunkt und Flaggschiff der Stiftungsaktivitäten ist die regelmäßige Ausrichtung von jährlich bundesweit mehr als zehn Benefizregatten "Rudern gegen Krebs". An den bislang über 80 Veranstaltungen in 23 deutschen Städten haben mehr als 21.000 Laien-Ruderer teilgenommen und damit das Anliegen der Stiftung unterstützt.

Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH)
Die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e. V. (RGH) kooperiert seit 2009 mit dem NCT im Rahmen des Therapieprogramms "Bewegung und Krebs" und ergänzt mit diesem Rehabilitationsprogramm ihr vielfältiges sportliches Angebot. Das Angebotsspektrum der RGH umfasst das Schulrudern sowie den Jugend- und Erwachsenen-Breitensport ebenso wie den Leistungssport. Derart breit aufgestellt deckt die RGH jedes Leistungsniveau ab und kann jährlich über 600 Mitgliedern und Gästen aller Altersklassen die Freude am Rudersport ermöglichen. Neben dem Rudersport wird in der RGH auch erfolgreicher Rugbysport ausgeübt. Die Bilanz von 21 Meisterschaftstiteln, Cup- und Pokalsiegen sowie 13 Vizemeisterschaften spricht für sich. Auch die RGH-Rugbyabteilung unterstützt "Rudern gegen Krebs" in Heidelberg mit tatkräftigem Einsatz.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. In Dresden wird seit 2015 ein Partnerstandort des NCT Heidelberg aufgebaut.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.