vom 12.06.2018

Tag der offenen Tür der Beratungsdienste am 23. Juni: Beratungsdienste und Selbsthilfegruppen am NCT Heidelberg stellen sich vor

Motto "Beraten und informieren - begleiten und unterstützen" / Workshops, Vorträge und Informationsstände / Patienten stehen im Mittelpunkt

Am 23. Juni lädt das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zum Tag der offenen Tür der Beratungsdienste ein. Unter dem Motto "Beraten und informieren - begleiten und unterstützen" präsentiert das onkologische Spitzenzentrum an diesem Tag die Angebote der Beratungsdienste und der Selbsthilfe. Eingeladen sind Patienten und Angehörige sowie alle Interessierten.

Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Deutschen Krebshilfe.


Ziel der Veranstaltung ist es, die Besucher über das breite Angebot der Beratungsdienste und der Selbsthilfe zu informieren. Am Samstag, 23. Juni geht es von 11:00 bis 14:30 Uhr in Vorträgen und Workshops um Fragen zur Ernährung bei einer Krebserkrankung, Angebote der Psychoonkologie, des Sozialdienstes, der Seelsorge, der Selbsthilfe und des Krebsinformationsdienstes sowie um Themen wie Bewegung und Training bei Krebs.

Professor Dirk Jäger, geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg, betont: "In einem onkologischen Spitzenzentrum stehen der Patient und seine Bedürfnisse stets im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Neben Diagnose, Therapie und Nachsorge sind die Beratungsdienste sowie die Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe wichtige Bestandteile der Versorgung."

Jürgen Walther, Leiter des Sozialdienstes am NCT Heidelberg, unterstreicht: "Den Patienten unserer Tagesklinik stehen nicht nur unsere Ärzte sowie die Pflegekräfte mit Rat und Tat zur Seite, sondern auch die Mitarbeiter der Beratungsdienste. Jeder Patient hat eine individuelle Geschichte und sucht deshalb Antworten auf seine ganz eigenen Fragen. Diese können neben der Erkrankung und der Behandlung auch ganz andere Lebensbereiche betreffen. Ob es sich dabei um Fragen der Ernährung, um Ängste und Sorgen, die im Zusammenhang mit der Erkrankung auftauchen, oder um ganz konkrete Alltagsprobleme handelt, etwa die Versorgung von Kindern, finanzielle oder berufliche Belastungen: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsdienste am NCT Heidelberg, nehmen sich die Zeit, um sie im Bedarfsfall angemessen zu beraten und zu unterstützen." Walther fügt ausdrücklich hinzu, dass das Angebot nicht nur für Patienten, sondern auch für deren Angehörige gelte, um gemeinsam mit ihnen Lösungsmöglichkeiten für die anstehenden Fragen zu suchen.

Dr. Birgit Hiller vom Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ referiert zum Thema "Krebsthemen im Internet - Tipps zur Suche und Bewertung" und stellt dabei den kostenlosen, neutralen und vertraulichen Informationsservice zum Thema Krebs vor. Neben der umfangreichen Internetseite bietet der KID Patienten und Angehörigen individuelle Antworten auf ihre Fragen zum Thema Krebs - per Telefon und E-Mail oder auch postalisch, täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr.

Über das Angebot der Vorträge und Workshops hinaus sind der Krebsinformationsdienst KID, das Heidelberger Selbsthilfebüro und die Vertreter verschiedener Selbsthilfegruppen mit Informationsständen vertreten.

Die Selbsthilfe informiert über ihre Arbeit und die enge Zusammenarbeit mit dem NCT Heidelberg. 2017 hat das NCT zum dritten Mal seit 2012 die drei Jahre lang gültige Auszeichnung "selbsthilfefreundliches Krankenhaus" vom Netzwerk "Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen" erhalten.

Eckdaten zur Veranstaltung
Die Veranstaltung findet statt im NCT-Gebäude, Im Neuenheimer Feld 460 in Heidelberg. Die Workshops und Vorträge sind auf das Foyer und die Konferenzräume in Ebene 01 und 02 im Gebäude verteilt. Informationstafeln weisen vor Ort den Weg. Die Teilnahme am Tag der offenen Tür ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen mit einem genauen Zeitplan für die Vorträge und Workshops stehen auf der NCT-Website unter diesem Link zur Verfügung: https://www.nct-heidelberg.de/das-nct/veranstaltungen/aktuelle.html#details/871/1529744400/tag-der-offenen-tuer-der-beratungsdienste-am-nct

Das Programm der Veranstaltung zum Download https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/news/Meldungen/Dateien/Infotag_Beratungsdienste_am_NCT.pdf


Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Friederike Fellenberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Doris Rübsam-Brodkorb
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5052
Fax: +49 6221 56-4544
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Dr. Sibylle Kohlstädt
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2843
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: s.kohlstaedt@dkfz.de
www.dkfz.de

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. In Dresden wird seit 2015 ein Partnerstandort des NCT Heidelberg aufgebaut.

Universitätsklinikum Heidelberg
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden jährlich rund 65.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universitätsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das führende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.700 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden.
Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.