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vom 19.10.2011

Krebsprävention in der Praxis

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und die Deutsche Hochschule in Saarbrücken kooperieren im Rahmen eines von der Manfred Lautenschläger Stiftung geförderten Projektes.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg hat mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) in Saarbrücken sowie dem Zentrum Aktiver Prävention in Nußloch bei Heidelberg eine Kooperation geschlossen. Ziel ist es, interdisziplinäre Projekte zur Krebsprävention durchzuführen. Dabei geht es vor allem darum, die Lebensqualität von Krebspatienten nach der Behandlung zu erhalten und zu verbessern.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg, der Deutschen Krebshilfe und der Thoraxklinik Heidelberg. Ziel des onkologischen Spitzenzentrums ist es, vielversprechende Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung möglichst rasch in die klinische Praxis zu übertragen. "Mit unserem interdisziplinären Team aus Ärzten, Ernährungswissenschaftlern, Sozialarbeitern, Sportwissenschaftlern, Biologen, Epidemiologen und Psychoonkologen bringen wir unsere Expertise in der Betreuung und Nachsorge von Krebspatienten ein", sagt Prof. Dr. Dirk Jäger, Direktor für Medizinische Onkologie am NCT Heidelberg. "Wir freuen uns, die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungen, die wir hier am NCT sammeln, in Zukunft möglichst vielen Krebspatienten zugänglich zu machen."

"Viele Patienten wollen nach einer anstrengenden Krebsbehandlung schnell wieder in ihr normales Leben zurück", ergänzt Jägers Kollegin, Prof. Dr. Cornelia Ulrich. Die NCT-Direktorin leitet die Abteilung für Krebsprävention. "Ein aktiver Lebensstil hilft ihnen dabei, die Folgen ihrer Erkrankung und der Behandlung zu bewältigen." Die Deutsche Hochschule bietet akkreditierte Bachelor- und Master-Studiengänge im Bereich Prävention und Gesundheitsmanagement. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird ein Studienprogrammmodul "Aktiv leben mit Krebs" für die Ausbildung von Studenten entwickelt. Das "Zentrum Aktiver Prävention" stellt als modern ausgestattetes Trainingszentrum die Infrastruktur zur Verfügung.

Das Ziel der gemeinsamen Aktivitäten ist es, herauszufinden, wie sich ein interdisziplinäres Nachsorgeangebot für Krebspatienten wohnortnah gestalten lässt. Während der Pilotphase "Aktiv leben mit Krebs", die Ende Oktober im Zentrum Aktiver Prävention in Nußloch starten wird, werden die Experten vom NCT vor Ort die Maßnahmen begleiten.

Das Kooperationsprojekt wird von der Manfred Lautenschläger Stiftung unterstützt. Für die ersten 24 Teilnehmer des Pilotprojektes sind die Kosten des Nachsorgekurses durch ein Stipendium gedeckt.

Weitere Informationen:

www.universitaetsklinikum-heidelberg.dewww.dkfz.dewww.zap-nussloch.dewww.dhfpg.de

Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg:
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg, der Thoraxklinik Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Letztere fördert das NCT als onkologisches Spitzenzentrum. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik.

Kontaktdaten:

Prof. Dr. Cornelia Ulrich
Präventive Onkologie (G110)
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5230
Fax: +49 6221 56-5231
E-Mail: Neli.Ulrich@nct-heidelberg.de

Dirk Jäger
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Medizinische Onkologie
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-7229
Fax: +49 6221 42-7225
E-Mail: Dirk.Jaeger@nct-heidelberg.de
preview.nct-heidelberg.de

Ansprechpartner für die Presse:

Alenka Tschischka
NCT Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221-42-2254
Fax: +49 6221-42-2968
E-Mail: Alenka.Tschischka@nct-heidelberg.de
preview.nct-heidelberg.de

Universitätsklinikum Heidelberg
Dr. Annette Tuffs
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672 69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 / 56 45 36
Fax: +49 6221 / 56 45 44
E-Mail: Annette.Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280 69120 Heidelberg
T: +49 6221 42 2854
F: +49 6221 42 2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de