vom 28.08.2019

Rudern gegen Krebs: Jubiläumsregatta mit buntem Mix aus Sport, Unterhaltung und Abendveranstaltung bis zur Schlossbeleuchtung

Benefizregatta "Rudern gegen Krebs" zum 10. Mal in Heidelberg / Rudergrößen unterstützen die Veranstaltung / Oliver Zeidler im Rennen "Einer gegen den Achter" / vielseitiges Rahmenprogramm mit Mitmachaktionen / anschließende Abendveranstaltung mit Live-Musik bis zur Schlossbeleuchtung

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Deutschen Krebshilfe.


"Achtung - los!" wird es am 7. September 2019 ab 9 Uhr bei der Benefizregatta "Rudern gegen Krebs" in Heidelberg wieder über den Neckar schallen. Patienten, Ruderanfänger, Angehörige und Profis sitzen an diesem Tag gemeinsam im Boot und engagieren sich für das NCT-Patientenprogramm "Bewegung und Krebs". Die Veranstalter - Stiftung Leben mit Krebs, das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e. V. (RGH) - freuen sich auf eine besondere Veranstaltung mit vielen Überraschungen anlässlich der zehnten Ausgabe in Heidelberg.

Ob zu Wasser oder zu Land, bei der Heidelberger Regatta gab es schon viele Highlights: Seit 2009 haben über 750 Teams auf dem Neckar für die gute Sache gerudert. Dreimal - 2013, 2014, 2016 - war der Deutschland-Achter zu Gast. Weltmeister und Olympia-Bronzegewinner Marcel Hacker trat fünf Jahre in Folge im Rennen "Einer gegen alle" an. Zahlreiche Spitzensportler aus Vereinen der Region, wie die TSG Hoffenheim, SV Sandhausen, MLP Academics, RGH Rugby und Team Rio, engagierten sich wiederholt für "Rudern gegen Krebs" in Heidelberg. Jährlich wird die Veranstaltung von 120 Helfern und über 3.000 Besuchern unterstützt.

"Als Initiatoren von ,Rudern gegen Krebs' sind wir stolz und sehr glücklich, dass Heidelberg mit seinen zehn von bisher insgesamt über 100 bundesweit veranstalteten Benefizregatten die Geschichte dieser wunderbaren Aktion unserer Stiftung erfolgreich mitschreibt und neue Maßstäbe setzt", berichtet Klaus Schrott, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Leben mit Krebs. Die Benefizaktion, die die größte Breitensportveranstaltung dieser Art in Deutschland ist, unterstützt die Ziele der Stiftung, die Lebensqualität von Krebspatienten zu verbessern und ihre Heilungschancen zu erhöhen.

Spannung verspricht in diesem Jahr das Rennen "Einer gegen den Achter". Oliver Zeidler, Europameister im Einer, wird gegen einen Achter aus ehemaligen Mitgliedern der deutschen Ruder-Nationalmannschaft und lokalen Rudergrößen antreten. Der 22-Jährige wechselte erst vor drei Jahren vom Leistungsschwimmen zum Rudersport und gewann direkt bei seiner ersten EM Teilnahme 2019 Gold. "Auch weitere Spitzensportler, wie Carina Bär, die Olympiasiegerin im Doppelvierer 2016 oder Team Tokio engagieren sich für die Veranstaltung in Heidelberg und rudern mit", sagt Sönke Hartung-Rey, Abteilungsleiter der RGH.

Neben einem vielseitigen kulinarischen Angebot gibt es ein buntes Rahmenprogramm und Aktionen für die ganze Familie. Kinderschminken oder das Haus der kleinen Forscher bieten Spiel und Spaß für die jüngsten Gäste. Torwandschießen und eine Fotostation laden zum Mitmachen ein. Auf der Bühne wartet auf die Besucher abwechslungsreiche Unterhaltung mit Tanz- und Sporteinlagen sowie Live-Musik. Moderiert wird der Regattatag von Wolfgang Grünwald, Chefredakteur beim Rhein-Neckar-Fernsehen und Arno Boes, Ruder-Kommentator bei Eurosport.

Während der Veranstaltung können signierte Trikots von Sportmannschaften, wie der TSG Hoffenheim, Adler Mannheim, Waldhof Mannheim oder den Rhein-Neckar Löwen, ersteigert werden. Der Erlös der Versteigerung kommt zusammen mit dem Gesamterlös der Regatta dem Programm "Bewegung und Krebs" am NCT Heidelberg zugute. Da Sport- und Bewegungstherapien für Krebspatienten noch nicht Teil der Regelversorgung sind, ist das NCT-Programm auf Spenden angewiesen. "Mit ihrem Engagement für die Benefizregatta tragen alle Teilnehmer, Partner und Förderer dazu bei, dass das Bewegungsangebot für Patienten am NCT Heidelberg fortgeführt und weiter ausgebaut werden kann", erläutert Dirk Jäger, Geschäftsführender und Ärztlicher Direktor am NCT Heidelberg.

Doch auch nach der Benefizregatta ist das Fest noch nicht vorbei: Anlässlich des Jubiläums laden die Veranstalter alle Teilnehmer, Helfer und Partner zur Abendveranstaltung auf der Neckarwiese ein. Im Festzelt informieren Interviews und Kurzfilme die Besucher über das NCT-Bewegungsprogramm und die persönlichen Erfahrungen von Patienten. Anschließend kann bei Live-Musik von "Lisbania Perez & Friends" weiter gefeiert und die Heidelberger Schlossbeleuchtung betrachtet werden. Das traditionelle Feuerwerk startet ab etwa 22 Uhr.

Die Schirmherrschaft für die Benefizregatta haben Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner und MLP-Gründer Manfred Lautenschläger übernommen. Wie auch in den vorigen Jahren unterstützt Manfred Lautenschläger "Rudern gegen Krebs" durch weitere Initiativen wie den Radtreff Rhein-Neckar und kündigte bereits an: "Wir werden auf den Erlös der Veranstaltung noch Einiges drauf packen."

Ansprechpartner

Stiftung Leben mit Krebs
Stefan Grünewald-Fischer, Projektkoordination
E-Mail: gruenewald-fischer@t-online.de
Tel.: 0171-3153458

RGH
Annette Xandry
E-Mail: a.xandry@rgh-heidelberg.de
Tel.: 0151-19474493

NCT Heidelberg
Joachim Wiskemann, AG Onkologische Sport- und Bewegungstherapie
E-Mail: rudern-gegen-krebs@nct-heidelberg.de
Tel.: 06221 56-5904

Bilder zur Pressemitteilung stehen im Internet kostenfrei zur Verfügung unter:
https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/nct-heidelberg/news/pressemitteilungen/RgK_neckarwiese.JPG
BU: Auf der Neckarwiese warten auf die Besucher ein vielseitiges kulinarisches Angebot und ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie.

https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/nct-heidelberg/news/pressemitteilungen/RgK_band.JPG
BU: Auch dieses Jahr bei "Rudern gegen Krebs" auf der Bühne: "Lisbania Perez & Friends".

Nutzungshinweis für Bildmaterial zu Pressemitteilungen Die Nutzung ist kostenlos. Das NCT Heidelberg gestattet die einmalige Verwendung in Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Thema der Pressemitteilung. Bitte geben Sie als Bildnachweis an: "Klaus Hecke". Eine Weitergabe des Bildmaterials an Dritte ist nur nach vorheriger Rücksprache mit der NCT-Pressestelle (Tel. 06221 56 5930, E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de) gestattet. Eine Nutzung zu kommerziellen Zwecken ist untersagt.

Ansprechpartner für die Presse:

Dr. Friederike Fellenberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Doris Rübsam-Brodkorb
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5052
Fax: +49 6221 56-4544
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Dr. Sibylle Kohlstädt
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Kommunikation und Marketing
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2843
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: s.kohlstaedt@dkfz.de
www.dkfz.de

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. Seit 2015 hat das NCT Heidelberg in Dresden einen Partnerstandort. In Heidelberg wurde 2017 das Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) gegründet. Die Kinderonkologen am KiTZ arbeiten in gemeinsamen Strukturen mit dem NCT Heidelberg zusammen.

Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD)
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden jährlich rund 65.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universitätsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das führende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.700 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können.
Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.
Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern.
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.