vom 29.03.2016

Patiententag: "Leben mit Krebs" - 12. Heidelberger KrebsPatiententag

Am 9. April 2016 lädt das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg Krebspatienten, Angehörige und Interessierte ein, sich aus erster Hand zu aktuellen Erkenntnissen aus der Krebsmedizin zu informieren. Der diesjährige Heidelberger KrebsPatiententag beschäftigt sich insbesondere mit der Lebensqualität onkologischer Patienten. Experten des NCT stellen neue wissenschaftliche Ansätze aus Diagnose und Therapie verschiedener Krebsarten vor. Am frühen Nachmittag halten Spezialisten Kurzvorträge und stehen in Expertenforen gemeinsam mit Vertretern der Selbsthilfe für Fragen der Besucher zur Verfügung. Im Foyer erwartet die Gäste u.a. ein breites Informationsangebot der Selbsthilfegruppen. Der 12. Heidelberger KrebsPatiententag unter dem Motto "Leben mit Krebs" beginnt um 10:00 Uhr im Hörsaalzentrum Chemie im Neuenheimer Feld 252 und endet gegen 15:00 Uhr. Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner ist Schirmherr der Veranstaltung. Den Tagungsvorsitz hat Professor Christof von Kalle, die Begrüßung übernimmt Professor Dirk Jäger, beide geschäftsführende Direktoren des NCT. Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe.

"Ärzte und Wissenschaftler des NCT arbeiten intensiv daran, den Krebs besser zu verstehen und neue Therapieansätze zu entwickeln. Trotz enormer Fortschritte in der modernen Krebsbehandlung bleibt immer noch viel zu tun, um den Belastungen durch die Krankheit entgegen zu wirken", erklärt Professor Dirk Jäger. Was getan werden kann und welche neuen Erkenntnisse die Krebsmedizin gewonnen hat, darum geht es in den ersten Vorträgen beim 12. KrebsPatiententag. Die Heidelberger Professoren Jürgen Debus, ärztlicher Direktor der Abteilung Radioonkologie und Strahlentherapie am Universitätsklinikum Heidelberg und Abteilungsleiter am DKFZ, Dirk Jäger, Leiter der medizinischen Onkologie am NCT, und Alexis Ulrich, Leiter der Sektion Chirurgische Onkologie am Universitätsklinikum Heidelberg, berichten über Neuerungen in der Strahlentherapie sowie in der medikamentösen und chirurgischen Therapie. Zuvor spricht Professor Peter Schirmacher, geschäftsführender und ärztlicher Direktor des Pathologischen Instituts des Universitätsklinikums Heidelberg über molekulare Diagnostik. Alle Beiträge werden in patientengerechter und verständlicher Weise vorgestellt.

Unter dem Vorsitz von Dirk Jäger berichten ab 11:50 Uhr Jürgen Walther, Leiter des Sozialdienstes am NCT, Dr. Anette Brechtel, Leiterin der Psychoonkologischen Ambulanz am NCT, und Christa Knebel, Mitglied im NCT-Patientenbeirat und Mitarbeiterin der Leukämie- und Lymphomhilfe in der Metropolregion Rhein-Neckar, über ihre praktischen Erfahrungen im Umgang mit Krebspatienten und deren Lebenssituation.

Der Nachmittag steht im Zeichen der Expertenforen. Ab 13:30 Uhr geben Spezialisten aus verschiedenen onkologischen Fachbereichen in Kurzvorträgen Einblicke in neue Erkenntnisse ihrer Disziplinen. Vertieft werden können die Themen in den anschließenden Gesprächsrunden zusammen mit den jeweiligen Vertretern der Selbsthilfegruppen. Acht Themenbereiche sind vorgesehen: 1. Brustkrebs und gynäkologische Tumoren; 2. Gastrointestinale Tumoren (Speiseröhre, Magen, Darm), neuroendokrine Tumoren; 3. Prostatakarzinom / urogenitale Tumoren; 4. Kopf-Hals-Tumoren / thorakale Tumoren / Neuroonkologie; 5. Hautkrebs; 6. Leukämien, Lymphome und multiples Myelom; 7. Sarkome, Knochen- und Weichteiltumoren, CUP; 8. Beratungsdienste des NCT.

Abgerundet wird der Patiententag mit einem Informations- und Beratungsprogramm. Im Foyer des Vortragssaals befinden sich Stände vom Krebsinformationsdienst des DKFZ und von Selbsthilfegruppen und Organisationen rund um das Thema Krebs.

Auch 2016 steht die Veranstaltung wieder unter der Schirmherrschaft des Heidelberger Oberbürger-meisters Dr. Eckart Würzner und des Krebsverbandes Baden Württemberg e.V. Würzner ermutigt in seinem Grußwort Patienten, Angehörige und Interessierte, das umfassende Informationsangebot des NCT am Patiententag zu nutzen.

Anmeldung
Teilnehmer werden gebeten, sich namentlich anzumelden, entweder per E-Mail an patiententag@nct-heidelberg.de, im Internet unter preview.nct-heidelberg.de/nc/das-nct/veranstaltungen/anmeldung-veranstaltung.html oder per Antwortkarte, die aus dem Einladungsflyer zu entnehmen ist. Die Teilnahme am Patiententag ist kostenlos.

Anmeldeschluss ist der 7. April 2016. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Rückantworten gibt es nur, wenn die Teilnehmerzahl überschritten ist.

Kontakt

Fortbildungs- und Veranstaltungsorganisation des NCT Heidelberg School of Oncology
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 56 65 58
Telefax: 06221 56 50 94                
E-Mail: patiententag@nct-heidelberg.de

Daten zur Veranstaltung
Wann: 09.04.2016, 10:00 - 15:00 Uhr
Wo: Im Hörsaalzentrum Chemie, Im Neuenheimer Feld 252, 69120 Heidelberg
Anmeldung: bis 07.04.2016
patiententag@nct-heidelberg.de

Folgendes Bild zur Pressemitteilung steht im Internet kostenfrei zur Verfügung unter:
https://preview.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/news/pressemitteilungen/PT_Hoersaal_1_01.jpg

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie herunterladen unter:
https://preview.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/news/pressemitteilungen/NCT_Patiententag_2016_Vorabflyer.pdf

 
Ansprechpartner für die Presse:

Dr. Friederike Fellenberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
preview.nct-heidelberg.de

Dr. Stefanie Seltmann
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsches Krebsforschungszentrum Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Doris Rübsam-Brodkorb
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5052
Fax: +49 6221 56-4544
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.