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vom 03.09.2012

Olympioniken unterstützen 3. Benefizregatta "Rudern gegen Krebs" am 8.9.2012 in Heidelberg

Bereits zum dritten Mal veranstaltet die "Stiftung Leben mit Krebs" mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und der Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH) an der Heidelberger Neckarwiese die Benefizregatta "Rudern gegen Krebs". Ruderamateure und -profis gehen ab 10 Uhr gemeinsam auf die 300 Meter lange Strecke. Auch die Sportprominenz ist mit im Boot: Olympiateilnehmer Filip Adamski vom Gold-Achter sowie Ronja Schütte, Marcel Hacker und Elisabeth Seitz gehen in einem der 70 Boote an den Start. Für musikalische Kulisse sorgt Claus Eisenmann, Mitbegründer der Söhne Mannheims.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird die Zahl der durch Krebs Betroffenen weiter ansteigen - laut Schätzungen bis zum Jahr 2050 um 30 Prozent. Dimensionen, die das Engagement eines jeden Einzelnen nötig machen. "Unser Anliegen ist es, die Lebensqualität und Heilungschancen von Krebspatienten zu verbessern", formuliert Klaus Schrott, Vorstand der Stiftung Leben mit Krebs. "Veranstaltungen wie Rudern gegen Krebs helfen, darauf aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren." "Ganz besonders freut es mich, dass auch Patientenboote starten", sagt Prof. Dr. Dirk Jäger, Ärztlicher Direktor NCT. "Sportliche Aktivität kann den Behandlungserfolg bei Krebspatienten unterstützen und Nebenwirkungen abmildern."

Ein Sporttag für Jedermann

Ein abwechslungsreiches sportliches und unterhaltsames Programm erwartet die Zuschauer von 10 Uhr an vor der historischen Heidelberger Kulisse in Höhe der Neckarwiese in Neuenheim: 70 Teams haben sich in den vergangenen Wochen gefunden, gemeinsam trainiert und starten in insgesamt 38 Läufen. Für die Ruderamateure und -profis gilt es, auf der 300 Meter langen Strecke das z.T. neu erworbene sportliche Können unter Beweis zu stellen. Gestartet wird als Männer-, Frauen- und Mixed-Teams. Die abschließende Siegerehrung findet gegen 17 Uhr statt.

Promirennen mit Olympioniken, Drachenbootrennen und „Einer gegen Alle“

Gegen 12.15 Uhr wird es eine Heidelberger Premiere geben: Ein Promi-Achter aus Sport, Wirtschaft und Politik rudert die Strecke, gesteuert und live kommentiert von RNF-Sportchef Wolfgang Grünwald. Für optische und akustische Abwechslung wird um 14.15 Uhr das Drachenbootrennen sorgen, wenn jeweils 18 Ruderer im Takt ihres Trommlers gegeneinander antreten. Ein weiteres sportliches Highlight folgt um 16.15 Uhr. Gemäß dem Prinzip "Einer gegen alle" wird sich Marcel Hacker im Einer auch in 2012 erneut mit zwei Achtern messen.

Buntes Rahmenprogramm mit Ergometer-Rudern, Typisierung usw.

Parallel zu den Aktivitäten auf dem Wasser gibt es an Land ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein sowie Informationsstände und eine Tombola. Das Fährschiff "Liselotte" ändert für diesen besonderen Anlass seinen üblichen Kurs und transportiert während der Wettkampfpausen Fahrgäste von der Alten Brücke Heidelberg zur Veranstaltungsstätte. Der Erlös der Regatta in Heidelberg kommt dem Programm "Bewegung und Krebs" am NCT Heidelberg zu Gute.
Für diejenigen, die sich noch spontan sportlich engagieren möchten, stiftet die Volksbank Heidelberg pro 100 Meter auf dem Ruder-Ergometer einen Euro. Erstmals wird es auch bei der Heidelberger Regatta eine Typisierungsaktion durch B.L.u.T. e.V. geben - unterstützt wird diese Aktion durch einen Sponsor.
Claus Eisenman, Mitbegründer der Söhne Mannheims, leistet musikalisch Schützenhilfe und rockt um 11.30 Uhr das Neckarufer. Wie im Vorjahr wird auch diesmal die mobile Musikband "Wilhelm Wolf & die Möblierten Herren" die Veranstaltung musikalisch ab 16.30 Uhr untermalen. Die Beach-Lounge und der RGH-Biergarten laden zum Essen, Trinken und Verweilen ein.

Prominente Botschafter und Förderer

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg und Dr. h.c. Manfred Lautenschläger, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar und MLP-Gründer.
Die Großveranstaltung - erwartet werden ca. 3000 Besucher - wird ermöglicht durch die tatkräftige Unterstützung des Initiators Stiftung Leben mit Krebs, des NCT sowie der RGH. Die "Stiftung Leben mit Krebs" unterstützt und initiiert bundesweit Förderprogramme, um die Lebensqualität von Krebspatienten zu verbessern. In bundesweiten Kooperationen fördert die Stiftung therapieunterstützende und palliativmedizinische Projekte und finanziert durch die gezielte Unterstützung von Therapeuten spezielle Sport- und Kunstprogramme, Kurse und die Beratung von Betroffenen. Die RGH ist von Anbeginn an der sportliche Partner der Heidelberger Regatta "Rudern gegen Krebs". Nicht nur übernimmt der Verein die vorbereitende Schulung der Regattateilnehmer, auch am Tag der Veranstaltung obliegt ihm die gesamte sportliche Planung und Betreuung. Auch stellt die RGH das sportliche Equipment zur Verfügung.

Ansprechpartner für die Presse:

Doris Rübsam-Brodkorb
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-350
E-Mail: d.ruebsam-brodkorb@Dkfz-Heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Dr. Annette Tuffs
Leiterin Unternehmenskommunikation /
Pressestelle des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-4536
Fax: +49 6221 56-4544
E-Mail: annette.tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg, der Thoraxklinik Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Letztere fördert das NCT als onkologisches Spitzenzentrum. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Ansätze, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

www.klinikum.uni-heidelberg.de