vom 03.02.2015

NCT lädt ein: 32. Heidelberger Frühjahrssymposium

Neue Behandlungsmöglichkeiten der Immuntherapie / Wissenschaftliche Fachtagung / Umfangreiches Vortragsprogramm

Jahrzehntelange Forschung in der Immuntherapie zeigt aktuell verblüffende Erfolge und vielversprechendes Potential. Einige Therapien haben in klinischen Studien ungewöhnlich positive Ergebnisse gezeigt oder sind sogar schon zugelassen. Grund genug, dass sich das 32. Heidelberger Frühjahrssymposium diesem neuen Kapitel in der Krebsforschung widmet. Unter der Überschrift „Immuntherapie in der Onkologie – neue Standards und zukünftige Strategien“ lädt das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) am 7. Februar nach Heidelberg ein. Niedergelassene Ärzte, Kliniker, medizinisches Fachpersonal und Interessierte können sich von 9:00 bis etwa 14:15 Uhr über Immuntherapie-Möglichkeiten informieren und austauschen. Die Teilnehmer erwartet ein umfangreiches Programm von 13 Vorträgen. Die Landesärztekammer erkennt die Veranstaltung als Fortbildung an.


Die Referentinnen und Referenten aus dem NCT, dem Universitätsklinikum Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum widmen sich in ihren Vorträgen verschiedenen immuntherapeutischen Ansätzen, so zum Beispiel den sogenannten Immun-Checkpoint-Inhibitoren. Das sind Antikörper, die „Bremsen“ im Immunsystem lösen sollen. Auch verschiedene Formen von therapeutischen Impfungen gegen Krebs werden vorgestellt und andiskutiert.

Wissenschaftlicher Leiter des Frühjahrssymposiums ist Privatdozent Dr. Jürgen Krauß, Leitender Oberarzt in der Medizinischen Onkologie am NCT. Das Thema Immuntherapie stuft er als äußerst erfolgversprechend ein: „Mit keinem anderen medizinischen Ansatz erzielen wir aktuell so beeindruckende Resultate und vor allem langandauernde Remissionsraten wie mit der Immuntherapie.“ Er fügte aber auch hinzu, dass die Mediziner mit den Möglichkeiten der weitgehenden molekularen und immunologischen Charakterisierung von einzelnen Patienten auch vor die große Herausforderung gestellt seien, diese Therapien zukünftig gezielt auf den einzelnen Patienten zurecht zu schneidern. Krauß erwartet daher gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen ein spannendes Symposium mit regen Diskussionen.

Die Veranstaltung beginnt am 7. Februar um 9:00 Uhr, das Ende ist für 14:15 Uhr vorgesehen. Sie findet im Großen Hörsaal im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Im Neuenheimer Feld 280, in Heidelberg statt.

Organisation und Anmeldung
Das Symposium ist von der Landesärztekammer Baden-Württemberg als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Interessenten können sich bis zum 6. Februar schriftlich oder telefonisch unter folgender Adresse anmelden: Nationales Centrum für Tumorerkrankungen, Fortbildungs- und Veranstaltungsorganisation, Im Neuenheimer Feld 460, 69120 Heidelberg, Tel.: +49 6221 56-6558, Fax: +49 6221 56-5094, E-Mail: hso@nct-heidelberg.de

Das Bild zur Pressemitteilung steht im Internet kostenfrei zur Verfügung unter:
https://preview.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/news/pressemitteilungen/060_Fruehjahrssymposium.JPG

Das Programm der Veranstaltung ist zu finden unter:https://preview.nct-heidelberg.de/uploads/tx_cal/media/Fbv_2015_Flyer_final.pdf


Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg:
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit.

Ansprechpartner für die Presse:
Doris Rübsam-Brodkorb Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld
460 69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@nct-heidelberg.de
preview.nct-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsches Krebsforschungszentrum Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Julia Bird
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.:+49 6221 56-7071
Fax:+49 6221 56-4544
E-Mail: julia.bird@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de


Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.
www.klinikum.uni-heidelberg.de