vom 11.02.2013

Mitmach!-Kampagne zum Weltkrebstag beendet

NCT zieht positive Bilanz MACH WAS! Weltkrebstag-Kampagne des NCT (www.nct-HD.de/weltkrebstag): 500 Bürger schrieben, clickten, sagten etwas gegen Krebs / Bewusstsein gegen die Krankheit geschärft / Patienten und Angehörige engagierten sich am stärksten

Die Bilanz des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zur diesjährigen Weltkrebstag-Kampagne fällt positiv aus. Zwischen dem 21. Januar und dem Weltkrebstag am 4. Februar fanden die crossmedialen Aktionsangebote auf Plakaten mit Prominenten und im Aktionsstand auf der Heidelberger Hauptstraße viele Unterstützer, die der Krankheit Krebs etwas Positives entgegen setzen wollten. Mehr als 200 Menschen haben am NCT-Aktionsstand Nachrichten und Botschaften hinterlassen, mehr als 300 Online-Botschaften unterstützten die Kampagne, die Reichweite in den sozialen Medien wurde mehr als verzehnfacht.


Aus Sicht der Verantwortlichen ist das Mitmach!-Konzept der Kampagne aufgegangen: Durch die Präsenz in Zeitungen, Hörfunk und TV, auf Plakaten und im Internet wurden mehr als 500 Bürger ermutigt, sich selbst gegen Krebs zu engagieren und das auch zu äußern. „Ich mach` die Augen auf, denn Krebs geht uns alle an“, schrieb eine Besucherin auf die Kampagnen-Webseite. Eine andere erklärte: „Ich mache mit und ernähre mich gesund und mache Sport.“ Ein betroffener Patient bekannte: „Ich mache was, indem ich jeden Tag aufs Neue kämpfe und auch anderen Krebskranken Mut mache, nicht aufzugeben.“
„Diese Aktivität zeigt, dass es eine große Bereitschaft in der Bevölkerung gibt, sich mit dem Thema Krebs auseinanderzusetzen, der Krankheit etwas entgegenzusetzen und erkrankten Menschen Zuspruch und Hilfe zukommen zu lassen,“ so Professor Christof von Kalle, Sprecher des NCT-Direktoriums. „Das Thema Krebs ist kein Tabu mehr. Der leichte Zugang durch das breite Medienangebot hat es vielen Menschen ermöglicht, einfach einmal Stellung zu beziehen. Das hat gerade auch bei Krebspatienten und ihren Angehörigen Anklang gefunden. Sie haben sich besonders häufig und engagiert geäußert.“

Die gesammelten Brief-, Fax-, E-Mail- und Internet-Beiträge werden als Kollagenwand im NCT ausgestellt. Vervollständigt wird der Rückblick noch durch ein Video der Straßenaktion der Heidelberger Innenstadt für das NCT Patienten-TV. Weitere Information unter www.nct-HD.de/weltkrebstag.

Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg:
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten, von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik.

Ansprechpartner für die Presse:

Doris Rübsam-Brodkorb
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-350
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@nct-heidelberg.de
preview.nct-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Dr. Annette Tuffs
Leiterin Unternehmenskommunikation /
Pressestelle des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.:+49 6221 56-4536
Fax:+49 6221 56-4544
E-Mail: annette.tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Ansätze, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

www.klinikum.uni-heidelberg.de

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