vom 23.04.2012

Krebspatienten: Gestärkt – Selbstbewusst - Gut informiert

Vortrag am 3. Mai um 16 Uhr im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg stellt Selbsthilfe-Angebote vor

Wie können Selbsthilfegruppen den Heilungsprozess bei Krebspatienten unterstützen? Dieser zentralen Frage widmet sich ein Vortrag des Heidelberger Selbsthilfebüros und verschiedener Krebs-Selbsthilfegruppen am 3. Mai 2012 um 16 Uhr im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 460, Konferenzraum K2.304

In der Selbsthilfegruppe unterstützen und stärken sich Menschen gegenseitig. Sie tauschen wertvolle Informationen und Erfahrungen aus. Sie gewinnen Zuversicht und meistern ihren Alltag besser. Selbsthilfegruppen entlasten und Betroffene stellen fest: „Ich bin nicht allein mit meiner Erkrankung“. Jede und jeder Erkrankte kann sich einer Selbsthilfegruppe anschließen.

Was kann Selbsthilfe leisten, wo sind die Grenzen? Welche Gruppen gibt es in unserer Region und wie viele helfen bei Krebs? Diese Fragen werden beleuchtet, die Arbeit des Heidelberger Selbsthilfebüros als Kontakt- und Vermittlungsstelle für Selbsthilfe in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis wird kurz vorgestellt. Aktive Kontaktpersonen aus unterschiedlichen Krebs-Selbsthilfegruppen berichten über ihre Erfahrungen und stehen dem interessierten Publikum für Fragen zur Verfügung.

Patientenvortragsreihe im NCT

Neben der medizinischen Versorgung auf höchstem Niveau bietet das NCT seinen Patienten ein umfassendes Beratungs- und Unterstützungsangebot an. Dazu gehören die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen, der Sozialdienst, die Psychoonkologische Ambulanz, die Ernährungsberatung, die Brückenpflege, der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), das NCT Programm Sport und Krebs, die Humangenetische Beratung, die Seelsorge und das Rauchertelefon des DKFZ. Alle sechs Wochen finden donnerstags Vorträge statt, die die häufigsten Fragen von Krebspatienten und deren Angehörigen beantworten.

Die weiteren Termine der Patientenvortragsreihe im NCT, alle um 16 Uhr, sind:

Do. 14.06.: „Wir schaffen das nicht zuhause – Überblick über ambulante Versorgungsangebote für Tumorpatienten“, Sozialdienst und Brückenpflege

Do. 26.07.: „Wie geht es weiter? – Therapieentscheidungen und Therapiebegrenzungen in der Onkologie“, Ethikberatung

Do. 13.09.: „Wie überwinde ich den inneren Schweinehund? – Strategien zur Aufnahme eines körperlich aktiven Lebensstils“, Sport/Präventive Onkologie

Do. 25.10.: „Wie der Rauchausstieg der Therapie nützt und die Lebensqualität verbessert – Telefonberatung für Krebspatienten und Angehörige am Rauchertelefon des DKFZ“, Raucherentwöhnung

Do. 13.12.: „Gewusst wie! – Ernährung nach Magenoperation“, Ernährungsberatung

Nähere Informationen:
Seiten Beratung und Termine.

Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT)
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg, der Thoraxklinik Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen.  Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik.

Kontakt

Sozialdienst des Nationalen Centrums
für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 460, 69120 Heidelberg
Telefon 0 62 21 / 56 44 77
E-Mail: sozialarbeit@nct-heidelberg.de

Ansprechpartner für die Presse:

Universitätsklinikums Heidelberg
Dr. Annette Tuffs
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672 69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 / 56 45 36
Fax: +49 6221 / 56 45 44
E-Mail: Annette.Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280 69120 Heidelberg
T: +49 6221 42 2854
F: +49 6221 42 2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Ansätze, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

www.klinikum.uni-heidelberg.de

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