vom 07.04.2015

Heidelberger KrebsPatiententag 2015

„Therapiekonzepte in der Onkologie: Was ist neu – was ist sinnvoll – was ist wichtig?“

11. NCT-Patiententag am 18. April / Neue Therapiekonzepte in der Onkologie / Vorträge und Gesprächsgruppen für Patienten und Angehörige / 600 bis 700 Teilnehmer werden erwartet

Zum elften Mal findet am 18. April von 10:00 bis 16:30 Uhr der Heidelberger KrebsPatiententag statt. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet „Therapiekonzepte in der Onkologie: Was ist neu – was ist sinnvoll – was ist wichtig?“. Wie sehr betroffene Patienten und ihre Angehörigen das speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Angebot des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) schätzen, zeigt die von Jahr zu Jahr wachsende Teilnehmerzahl. Die Patienten können sich aus erster Hand informieren, Gesprächsgruppen besuchen, individuelle Fragen stellen und mit anderen Patienten ins Gespräch kommen. So bietet der NCT-Patiententag ein breites Informationsprogramm mit neun Vorträgen aus den verschiedenen Onkologie-Bereichen, einer Podiumsdiskussion zum Thema „Therapiekonzepte“, einem Expertenforum und Beratungsangeboten von zahlreichen Selbsthilfeorganisationen. Den Tagungsvorsitz haben Professor Christof von Kalle und Professor Dirk Jäger, beide NCT-Direktorium. Veranstaltungsort ist das Hörsaalzentrum Chemie, Im Neuenheimer Feld 252.


Unter der Überschrift „Was ist neu – was ist sinnvoll – was ist wichtig?“ behandeln 18 Referentinnen und Referenten neun für Krebspatienten relevante medizinische sowie psychosoziale Themen. Dabei kommen Therapeuten, Mediziner und Forscher aus verschiedenen Heidelberger Kliniken, ein Sozialarbeiter und ehemalige Patienten zu Wort. Sie berichten über neueste Erkenntnisse und persönliche Erfahrungen. Neu ist in diesem Jahr, dass alle medizinischen Vorträge ergänzt werden durch Statements von Fachleuten mit sehr praxisbezogener Sichtweise. So wird beispielsweise zum Thema Radioonkologie ergänzend zu Professor Jürgen Debus auch die Krankenschwester Melanie Maron sprechen. Zum Vortrag des Hämatologen/Onkologen Dr. Daniel Debatin wird der Vertreter der Selbsthilfegruppe Prostatakarzinom, Günter Kupke, seine Sicht hinzufügen.

Der Nachmittag steht wieder im Zeichen des direkten, persönlichen Austauschs. Bei der Podiumsdiskussion über Therapiekonzepte in der Onkologie sprechen ab 14:30 Uhr Ärzte mit Patienten und Angehörigen sowie Vertretern der Selbsthilfegruppen und des Sozialdienstes des NCT: Unter der Leitung von Moderator Professor Michael Thomas tauschen sich Prof. Dr. Dirk Jäger, Prof. Dr. Jürgen Debus und Dr. Johann-Wilhelm Schmier mit dem Arzt Dr. Boris Hadaschik, dem Vertreter der Selbsthilfe, Günter Kupke, der Leiterin der Psychoonkologischen Ambulanz, Dr. Anette Brechtel und der Patientin Marlene Bräunling aus über ihre jüngsten Erkenntnisse und Erfahrungen.

Vertieft werden die Themen ab 15:30 Uhr in einer Experten-Gesprächsrunde. Zu diesem Veranstaltungsteil können die Teilnehmer vorab bei ihrer Anmeldung mitteilen, für welche Themen oder Krebsarten sie sich genau interessieren. Onkologen stehen dann bis gegen 16:30 Uhr für die Fragen der Patienten und ihrer Angehörigen in individuellen Gesprächen zur Verfügung.

Ergänzt wird das Informations- und Beratungsprogramm des Patiententages mit der Beratungs¬börse im Foyer. Verschiedene Selbsthilfegruppen und Organisationen stellen sich vor und beraten auf Wunsch rund um das Thema Krebs.

Auch der Patiententag 2015 steht wieder unter der Schirmherrschaft des Heidelberger Oberbürger-meisters Dr. Eckart Würzner und des Krebsverbandes Baden Württemberg e.V. Würzner bedankt sich in seinem Grußwort zum Patiententag ausdrücklich beim Direktorium des NCT für das umfangreiche Informationsangebot an die Menschen in Heidelberg und Umgebung.

Teilnehmer werden gebeten, sich namentlich anzumelden, entweder per E-Mail an patiententag@nct-heidelberg.de oder per Antwortkarte, die aus dem Einladungsflyer zu entnehmen ist. Der Flyer kann unter dem folgenden Link von der NCT Webseite herunter geladen werden: https://preview.nct-heidelberg.de/fuer-patienten/veranstaltungen/aktuelle.html. Anmeldeschluss ist der 17. April. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Anmeldungen werden nicht bestätigt, Rückantworten gibt es nur, wenn die Teilnehmerzahl überschritten ist.

Anmeldung/Rückfragen:
Fortbildungs- und Veranstaltungsorganisation des NCT
Heidelberg School of Oncology
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Telefon: (06221) 56 65 58
Telefax: (06221) 56 50 94     
E-Mail: patiententag@nct-heidelberg.de
https://preview.nct-heidelberg.de/nc/das-nct/veranstaltungen/anmeldung.html

Daten zur Veranstaltung:
Wann: 18.04.2015, 10:00 – 16:30 Uhr
Wo: Im Hörsaalzentrum Chemie, Im Neuenheimer Feld 252, Heidelberg
Anmeldung: bis 17.04.2015
patiententag@nct-heidelberg.de
        

Die Bilder zur Pressemitteilung stehen im Internet kostenfrei zur Verfügung unter:
https://preview.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/news/pressemitteilungen/Patiententag02_2015.jpg
https://preview.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/news/pressemitteilungen/Patiententag_2015.jpg

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie herunterladen unter:
https://preview.nct-heidelberg.de/uploads/tx_cal/media/PT2015_Flyer.pdf


Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg:
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fach¬übergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit.


Ansprechpartner für die Presse:
Doris Rübsam-Brodkorb
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@nct-heidelberg.de
preview.nct-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Julia Bird
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.:+49 6221 56-7071
Fax:+49 6221 56-4544
E-Mail: julia.bird@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de


Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.
www.klinikum.uni-heidelberg.de