vom 10.02.2020

Heidelberger Gesprächskreis mit onkologischen Patienten und Angehörigen

Die Diagnose einer Tumorerkrankung wirft nach dem Erschrecken und der Fassungslosigkeit über die unmittelbare Bedrohung der eigenen Existenz die Frage nach dem eigentlichen Sinn des Lebens auf. Während Patienten in dieser Situation unausweichlich mit existentiellen Themen konfrontiert sind, scheint die eigene Endlichkeit Nicht-Erkrankten und Behandlern oft wenig oder überhaupt nicht drängend. Aus diesem Spannungsfeld ergeben sich nicht selten Konflikte zwischen (Noch)Gesunden und Kranken, aber auch die Möglichkeit eines tieferen gegenseitigen Verständnisses, dass wir als Menschen mit dem gleichen Schicksal der Endlichkeit nicht allein sind.

In den Gesprächen möchten wir darüber nachdenken, wie im gegenseitigen Bewusstwerden dieser Situation die Frage nach dem eigentlichen Sinn des Lebens vielleicht auch neu gestellt werden kann.

„Das Leben hat einen Sinn und behält ihn
unter allen Umständen auch im Leiden“

Viktor Frankl (1905 – 1997)

Die Sitzungen werden gemeinsam von Prof. Jürgen Krauss, Leiter der Sektion Klinische Immuntherapie am NCT Heidelberg, von PD Dr. Imad Maatouk, Leiter der Sektion Psychoonkologie am NCT Heidelberg und von Jürgen Walther, Leiter des Sozialdienstes am NCT Heidelberg geleitet.
 

 

Anmeldung

Psychoonkologische Ambulanz im
Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Tel.: 06221 56-4727
E-Mail: catherine.schneider@med.uni-heidelberg.de

Termine

Es sind zunächst drei Termine vorgesehen, jeweils freitags von 15:00 bis 16:30 Uhr
13.03.2020; 24.04.2020; 05.06.2020