vom 10.07.2016

Gute Stimmung, eine eindrucksvolle Gemeinschaft und ein tolles Ergebnis für die Krebsforschung: der 5. NCT-Benefizlauf

Der fünfte NCT-Lauf am 8. Juli 2016 schlug alle Rekorde: 3.778 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start, um den 2,5 Kilometer-Rundenlauf oder den Halbmarathon "21 Kilometer gegen Krebs" zu absolvieren. Knapp 300 Läuferteams aus der Umgebung beteiligten sich. Mit mehr als 80.000 Euro wurde das Spendenziel von 75.000 Euro übertroffen. Dazu kommen noch die Einnahmen aus den Vorort-Anmeldungen und den Essens- und Getränkeständen. Das finale Ergebnis wird im Laufe der Woche unter www.nct-lauf.de bekannt gegeben. Der Spendenerlös aus dem fünften Benefizlauf kommt innovativen Krebsforschungsprojekten am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg zugute.
Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe.

Egal ob Hobbyläufer oder Profi, Patient oder Arzt, Kinder oder Rentner – jeder hatte seinen persönlichen Grund dabei zu sein. Ein Anliegen vereinte aber alle: der Wunsch möglichst viel für den Kampf gegen den Krebs zu tun. Mit 3.778 Läuferinnen und Läufern stellte der diesjährige Benefizlauf einen neuen Teilnehmerrekord auf. Wegen des großen Andrangs etwas verzögert, starteten um 18:30 Uhr über 700 Läufer auf der neuen 21-Kilometerstrecke. Kurz drauf fiel der Startschuss für den 2,5 Kilometer-Rundenlauf durch das Neuenheimer Feld. Darunter waren 293 Läuferteams vertreten: Viele Firmen der Region beteiligten sich und auch zahlreiche Teams, die für einen Patienten antraten. SAP und Roche stellten die größten Mannschaften. Die Teilnehmer konnten entweder die beliebte Runde über 2,5 Kilometer nach Lust und Energie so oft wie möglich laufen oder gehen oder die neue Halbmarathonstrecke durch die Felder Richtung Ladenburg ausprobieren.
"Wir sind überwältigt vom gemeinsamen Engagement gegen den Krebs", freut sich Jörg Fleckenstein, Leiter Strategische Entwicklung am NCT. "Herzlichen Dank an alle Läufer und Fans! Ohne den Einsatz von jedem Einzelnen könnte es dieses Ereignis nicht geben. Besonderer Dank gilt auch den rund 100 Helfern, die den NCT-Lauf gestaltet und gesichert haben."

Der fünfte NCT-Lauf war geprägt von einer gemeinschaftlichen Stimmung, auf beiden Laufstrecken. Vor dem NCT war stets reger Betrieb an den Essens- und Getränkeständen. Die Läufer freuten sich über die entspannende Massage durch Mitarbeiter der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg. Kinder konnten sich auf der Hüpfburg gesponsert von SAP austoben, während die Erwachsenen die Liegestühle eroberten. Die Firma Roche förderte das NCT mit 2,50 Euro für jede gelaufene Runde durch das Neuenheimer Feld. Dank der fleißigen Läufer wurde die maximal angesetzte Spendensumme von 13.000 Euro für das Rundensponsoring erreicht. Mit über 80.000 Euro, zuzüglich der Einnahmen aus den Anmeldungen vom 8. Juli und der Verköstigung, wurde das Spendenziel von 75.000 Euro weit übertroffen Der Spendenerlös wird in innovative Krebsforschungsprojekte am NCT investiert. Im Laufe der Woche wird das finale Spendenergebnis unter www.nct-lauf.de bekannt gegeben.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Band "The Wright Thing" bis spät in den Abend. Tom Haberer moderierte das Rahmenprogramm und führte die Zuschauer durch das Sportereignis.

Zahlen und Fakten
Spendenziel: 75.000 Euro
Spendenerlös: 80.000 Euro (dazu kommen noch die Einnahmen durch die Verköstigung und Anmeldungen am 8. Juli). Das finale Ergebnis wird im Laufe der Woche unter www.nct-lauf.de bekannt gegeben.
Teilnehmer: 3.778 (davon 3.060 Rundenlauf; 718 Halbmarathon) Anzahl Teams: 293 Anzahl gelaufener Runden (2,5 Kilometerstrecke): 10.062

Wegstrecke Rundenlauf: 2,5 Kilometer-Rundweg, flach, verkehrsfrei Wegstrecke Halbmarathon: 21 Kilometer-Rundkurs, über Straßen und Feldwege bis Ladenburg und zurück zum NCT Start und Ziel: Im Neuenheimer Feld 460, vor dem NCT, auch für den Halbmarathon
Verpflegung: Internationale Köstlichkeiten, Getränke
Musik: The Wright Thing
Moderation: Tom Haberer

Sponsoren und Partner: Roche, SAP, Siemens, Sparkasse Heidelberg, Stadtwerke Heidelberg Catering Partner: Heidelberger Schloss, Serai, Pretty Burger, Pirates Heidelberg, LoveFood, Klosterhof Heidelberg, HeldenPause

Folgendes Bild zur Pressemitteilung steht im Internet kostenfrei zur Verfügung unter:
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Quelle: Ingo Stelzer

Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Friederike Fellenberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
preview.nct-heidelberg.de

Dr. Stefanie Seltmann
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Doris Rübsam-Brodkorb
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5052
Fax: +49 6221 56-4544
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier besprechen Ärzte und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen das Vorgehen im individuellen Fall. Jeder Patient erhält einen persönlichen Therapieplan, den die Expertenrunde, in den sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellt. In klinischen Studien erproben Ärzte des NCT neue Therapien und eröffnen damit auch Patienten mit schwer kontrollierbaren Tumoren eine Chance. Das NCT arbeitet mit Selbsthilfegruppen zusammen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. In Dresden wird seit Beginn des Jahres 2015 ein Partnerstandort des NCT aufgebaut.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.