vom 30.11.2012

Gewusst wie – Ernährung nach Magenoperationen

Abschluss der Veranstaltungsreihe 2012 im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg am 13. Dezember

Die Nahrungsaufnahme nach einer Magenoperation stellt für Patienten und Angehörige ein großes Problem dar. Was zuvor selbstverständlich war, wird nun zur Herausforderung. Betroffene müssen lernen, wie sie mit der veränderten Situation umgehen und ihr Essverhalten anpassen können. Was zu beachten ist und welche Hilfen und Möglichkeiten zur Verfügung stehen, das ist das Thema der letzten Patientenveranstaltung in diesem Jahr. Diplom-Oecotrophologe Harald Wetzel-Fischer hält seinen Vortrag am 13. Dezember 2012 um 16 Uhr im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), Im Neuenheimer Feld 460, 69120 Heidelberg, Konferenzraum K2 02.304, zweiter Stock. Der Eintritt ist frei. Die Beratungsdienste des NCT laden Patienten, Angehörige und Interessierte herzlich ein!

Nach Magenoperationen kommt es bei Patienten häufig zu einem ungewollten Gewichtsverlust, der schnell und unkontrolliert verläuft. Ein Gegensteuern, um die Gewichtsabnahme zu verlangsamen oder gar ein stabiles Körpergewicht zu halten, ist meist nur mit Anstrengung zu erzielen. Ein schnelles Sättigungsgefühl und eine verminderte Aufnahme von Nährstoffen sind die Ursachen. Harald Wetzel-Fischer wird ausführen, wie es gelingen kann, das Ernährungsverhalten der veränderten Situation anzupassen und positiv zu beeinflussen. Ausführlich wird er darauf eingehen, wie eine ausreichende Versorgung der Patienten mit Energie liefernden Nährstoffen wie Vitaminen und Spurenelementen langfristig gesichert werden kann. Nach dem Fachvortrag stehen der Referent sowie die Mitarbeiter des NCT-Sozialdienstes gerne für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

Patientenvortragsreihe im NCT

Neben der medizinischen Versorgung auf höchstem Niveau bietet das NCT seinen Patienten ein umfassendes Beratungs- und Unterstützungsangebot an. Dazu gehören der Sozialdienst, die Psychoonkologische Ambulanz, die Ernährungsberatung, die Brückenpflege, der Krebsinformations­dienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), das NCT Programm Sport und Krebs, die Humangenetische Beratung, die Seelsorge und das Rauchertelefon des DKFZ. Alle sechs Wochen finden donnerstags Vorträge statt, die die häufigsten Fragen von Krebspatienten und deren Angehörigen beantworten.

Die nächsten Termine der Patientenvortragsreihe im NCT sind:

24.01.2013: Gottesbilder in der Seelsorge
21.03.2013: Belastungen durch Krebserkrankungen in Familien und bei Angehörigen

Kontaktaufnahme Ernährungsberatung

Ingeborg Rötzer
E-Mail: ingeborg.roetzer@med.uni-heidelberg.de

Nähere Informationen finden Sie auch auf der Seite Ernährung.

Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg:
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg, der Thoraxklinik Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik.

Kontaktdaten:

Sozialdienst des Nationalen Centrums
für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 460, 69120 Heidelberg
Telefon +49 6221 56-44 77
E-Mail: sozialarbeit@nct-heidelberg.de

Ansprechpartner für die Presse:

Doris Rübsam-Brodkorb
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-350
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Dr. Annette Tuffs
Leiterin Unternehmenskommunikation /
Pressestelle des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.:+49 6221 56-4536
Fax:+49 6221 56-4544
E-Mail: annette.tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Ansätze, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

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