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vom 15.04.2013

Felix Burda Award für Engagement in der Darmkrebsvorsorge geht an NCT und DKFZ

Am 14. April wurden in Berlin zum elften Mal die Felix Burda Awards verliehen. Der erstmals verliehene Award in der Kategorie „Beste Präventionsidee“ ging an Professor Cornelia Ulrich, Dr. Ulrike Bussas und Clare Abbenhardt vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. In diesem Jahr waren 57 Bewerbungen für die Auszeichnungen in insgesamt fünf Kategorien eingegangen.

Wie entdeckt man Hochrisikogruppen?
Den Preis für die beste Präventionsidee erhielt das Team um Professor Cornelia Ulrich vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Sie befassten sich mit der Frage, wie und wo man die Hochrisikogruppen der erblich Vorbelasteten am besten identifiziert und über Vorsorgemaßnahmen aufklärt. Ihre Antwort: dort, wo der an Darmkrebs erkrankte Verwandte behandelt wird – in der Klinik. Das Team um Professor Ulrich plant als erste deutsche medizinische Forschungseinrichtung ein Online-Assessment für das persönliche Krebsrisiko auf den Web-Seiten des NCT. Zudem richtet das Team eine Präventionssprechstunde für Angehörige ein.

Den Preis überreichte Schauspieler Walter Kreye, der selbst an Darmkrebs erkrankt war.

Der erste Gewinner stand bereits vor der offiziellen Preisverleihung im Ballsaal des Hotel Adlon Kempinski am Sonntagabend in Berlin fest: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr erhielt den „Milestone Award“. Bahr habe sich maßgeblich dafür eingesetzt, dass die Handlungsempfehlungen des nationalen Krebsplans umgesetzt und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden konnten, sagte Christa Maar vor den etwa 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Medizin, Wissenschaft und Showbusiness. Dies beziehe sich nicht nur auf die Bildung klinischer Krebsregister in allen Bundesländern, sondern auch auf die Etablierung eines Einladeverfahrens unter anderem zur Darmkrebsvorsorge – ein Ziel, für das die Stiftung jahrelang gekämpft habe. Christa Maar: „Die Darmkrebsvorsorge wird damit endlich alle Risikopersonen erreichen.“

Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg:
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik.

Ansprechpartner für die Presse:

Doris Rübsam-Brodkorb
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-350
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@nct-heidelberg.de
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Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Dr. Annette Tuffs
Leiterin Unternehmenskommunikation /
Pressestelle des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.:+49 6221 56-4536
Fax:+49 6221 56-4544
E-Mail: annette.tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Ansätze, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

www.klinikum.uni-heidelberg.de

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