vom 20.04.2020

Corona-Krise: Hotline der Sozialdienste für Patienten am Universitätsklinikum und am NCT Heidelberg

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Maßnahmen sind momentan viele Patienten verunsichert und haben Fragen, die ihre weitere Behandlung oder Versorgung betreffen. Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg bieten daher ab sofort eine Hotline unter der Rufnummer 06221/56-32211 an. Sozialarbeiter beraten Patienten des UKHD und NCT Heidelberg an jedem Wochentag in einem Zeitfenster von drei Stunden und unterstützen bei sozialen und sozialrechtlichen Fragen.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Deutschen Krebshilfe (DKH).


Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Virus SARS-CoV-2 aus der Familie der Coronaviren weltweit. Die Maßnahmen der Bundesregierung sollen die generelle Ausbreitung und das Infektionsrisiko für ältere Menschen und Patienten mit Vorerkrankungen minimieren. Krebspatienten sind nach Aussage der Experten durch das Coronavirus besonders gefährdet und sollen soziale Kontakte meiden.

„Das hat für Betroffene häufig Auswirkungen auf ihre weiteren Planungen, beispielsweise eine anstehende Rehamaßnahme oder den beruflichen Wiedereinstieg“, berichten die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes am UKHD. „Patienten sind daher vielfach verunsichert und habenzahlreiche Fragen – können aber gleichzeitig persönliche Beratungstermine beim Sozialdienst nur eingeschränkt wahrnehmen.“ Das UKHD hat daher zusammen mit dem NCT Heidelberg eine Hotline eingerichtet, um dem veränderten Bedarf an Beratung zu sozialen und sozialrechtlichen Themen der Patienten besser nachkommen zu können.

Montag bis Freitag sind Mitarbeiter des Sozialdienstes am UKHD und NCT Heidelberg für jeweils drei Stunden erreichbar. Ergänzend zur telefonischen Beratung unterstützen die Mitarbeiter auch per E-Mail bei konkreten Anliegen.

Patienten des UKHD und NCT Heidelberg bekommen unter anderem zu folgenden Themen Auskunft und Hilfestellung über die neu eingerichtete Hotline:

  • Rehabilitationsmaßnahmen: Verschiebung oder Absage wegen der Corona-Krise
  • Ambulante Versorgung zuhause durch einen Pflegedienst
  • Stationäre Versorgung, zum Beispiel durch Kurzzeit- oder Dauerpflege
  • Berufliche Situation, beispielsweise stufenweise berufliche Wiedereingliederung oder Kurzarbeit
  • Wirtschaftliche Situation, zum Beispiel das Krankengeld endet, Möglichkeiten der Entlastung bei finanziellen Schwierigkeiten

Hotline des Sozialdienstes unter der Rufnummer: 06221/56-32211

Montag: von 09:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag: von 12:00 bis 15:00 Uhr
Mittwoch: von 15:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag: von 12:00 bis 15:00 Uhr
Freitag: von 09:00 bis 12:00 Uhr

Darüber hinaus stehen die Sozialdienste der jeweiligen Klinik unter den bekannten Rufnummern auch weiterhin zur Verfügung
https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/organisation/zentrale-einrichtungen/sozialdienst

Bild zur Pressemitteilung steht im Internet kostenfrei zur Verfügung unter:
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Ansprechpartner für die Presse:

Dr. Friederike Fellenberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Kommunikation und Veranstaltungen
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Dr. Sibylle Kohlstädt
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Kommunikation und Marketing
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2843
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: s.kohlstaedt@dkfz.de
www.dkfz.de

Doris Rübsam-Brodkorb
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5052
Fax: +49 6221 56-4544
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. Seit 2015 hat das NCT Heidelberg in Dresden einen Partnerstandort. In Heidelberg wurde 2017 das Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) gegründet. Die Kinderonkologen am KiTZ arbeiten in gemeinsamen Strukturen mit dem NCT Heidelberg zusammen.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können.
Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.
Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern.
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD)
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden jährlich rund 80.000 Patienten voll- und teilstationär und mehr als 1.000.000-mal Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universitätsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das führende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.700 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.