vom 07.09.2016

Cambridge, Heidelberg und der Deutschland-Achter in der Königsdisziplin

Siebte Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ in Heidelberg

Wer macht das Rennen? Mit Spannung wird dieses Jahr ein Wettkampf zwischen den Partnerstädten Heidelberg und Cambridge und dem Deutschland-Achter erwartet. Zum siebten Mal veranstalten die Stiftung Leben mit Krebs, das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH) „Rudern gegen Krebs“. 500 Heidelberger Schüler haben bereits im Juli 10.000 Euro mit zwei Spendenläufen für die Benefizregatta gesammelt. Der gesamte Erlös der Veranstaltung am 17. September 2016 kommt dem Programm „Bewegung und Krebs“ am NCT zugute.

Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe.


Es ist bundesweit eine der größten Breitensportveranstaltungen überhaupt: „Rudern gegen Krebs“. Seit 2005 wird die Regatta jährlich von der Stiftung Leben mit Krebs an bis zu zwölf verschiedenen Standorten durchgeführt, seither beteiligten sich rund 18.000 Menschen daran. Auch Heidelberg freut sich, wieder dabei zu sein und legt sich am 17. September mit 70 Booten in die Riemen. Die RGH bereitet die Teilnehmer in drei Übungsstunden auf den Wettkampf vor.
Der Erlös der Regatta kommt dem Programm „Bewegung und Krebs“ am NCT zugute. Im Spendentopf befinden sich in diesem Jahr bereits weit über 10.000 Euro. Diese haben etwa 500 Schülerinnen und Schüler vom Englischen Institut Heidelberg und der Kindersportschule KISS des TSV Handschuhsheim, unterstützt von der Volksbank Kurpfalz eG, gesammelt. Bei zwei Spendenläufen im Juli gaben sie auf der Tartanbahn ihr Bestes, und legten somit den Grundstein für die Spendensumme.
„Wir sind jedes Jahr aufs Neue überwältigt von der großartigen Resonanz bei der Regatta. Nicht zuletzt freuen wir uns, dass wir durch den Spendenerlös das Sportprogramm für Krebspatienten am NCT weiter verbessern und ausbauen können“, sagt Professor Dirk Jäger, Ärztlicher Direktor am NCT und auch in diesem Jahr wieder selbst aktiv im Boot dabei. „Bewegungsprogramme können bei Patienten während der Therapie die Lebensqualität teilweise deutlich verbessern.“
Bereits zum siebten Mal treten Amateure, Patienten, Ärzte und Profis in einem spannenden Wettkampf gegeneinander an. Die Sportler legen in Viererteams eine Strecke von 300 Metern zurück. Der Startschuss für das erste Rennen fällt um 9:00 Uhr auf der Neckarwiese Neuenheim. Die Siegerehrung ist für 17:00 Uhr angesetzt. Ein besonderes Highlight wird das Achterrennen zwischen den Partnerstädten Cambridge und Heidelberg und dem Deutschland-Achter sein. Erst vor wenigen Wochen gewann das Team Silber in Rio – jetzt rudert es für die gute Sache auf dem Neckar. Carina Bär, die mit dem Frauen-Vierer Gold in Rio gewann, wird sich ebenfalls in Heidelberg in die Riemen legen.

Nicht nur auf dem Wasser geht es am dritten Septemberwochenende hoch her. Auf der Neckarwiese erwartet die Besucher ein buntes Rahmenprogramm mit Musik und zahlreichen Attraktionen. Neben einem unterhaltsamen Bühnenprogramm und Informationsständen ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Der Rotary Club-Alte Brücke unterstützt die Regatta auch in diesem Jahr mit einem Luftballonwettbewerb. Für die Teilnehmer, deren Ballons am weitesten fliegen, sind attraktive Preise ausgelobt. Neu in diesem Jahr ist das vom Heidelberger Softwarehersteller Insinno entwickelte Quiz zu Rudern gegen Krebs. Seit 2012 nimmt Insinno an der Benefizregatta teil. Unter rgk.insinno.de und am 17. September vor Ort können die Spieler ihr Wissen über „Bewegung und Krebs“ und den Rudersport testen. Mit Spannung darf der Auftritt der Kunstturngemeinschaft Heidelberg (KTG) um die Mittagszeit erwartet werden. Angebote für Kinder machen den Tag zum Spaß für Groß und Klein.
Die Rhein-Neckar Löwen, die Adler Mannheim, der SV Sandhausen, die TSG Hoffenheim, der SV Waldhof Mannheim und das Leichtathletikteam Rio unterstützen als große Sportvereine der Region die Benefizregatta. Die Sportler treten in einem Promirennen an und spenden Trikots mit Originalunterschriften der Teams. Diese werden im Rahmen einer Trikot-Versteigerung, die sowohl auf Ebay als auch am Tag der Regatta stattfindet, vergeben.
Schirmherren der Veranstaltung sind Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und MLP-Gründer Dr. h.c. Manfred Lautenschläger.

Faktenübersicht

  • Veranstaltung: „Rudern gegen Krebs“, 7. Benefizregatta auf dem Neckar in Heidelberg
  • Termin: Samstag, 17. September 2016, ab 9.00 Uhr
  • Veranstalter: Stiftung Leben mit Krebs
  • Koordinator: Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)
  • Ausrichter: Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V.
  • Veranstaltungsort: Neckar, an der Neuenheimer Neckarwiese
  • Länge der Rennstrecke: 300 Meter
  • Bootsklasse: Doppelvierer mit Steuerleuten
  • Teilnehmer / Teams: 1. Frauen, Mixed und Männer; 2. Patienten; 3. Vereinsmannschaften
  • Wettkampf: Finalteilnehmer qualifizieren sich über Vor- und Hoffnungsläufe
  • Startgeld / Spende: 300 Euro, davon 200 Euro Spendenanteil und 100 Euro Kostenbeitrag
  • Konto: Stiftung Leben mit Krebs
    IBAN: DE49 5107 0021 0014 6001 06
    BIC: DEUTDEFF510 Deutsche Bank Wiesbaden
  • Schirmherren: Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister Heidelberg; Dr. h. c. Manfred Lautenschläger, Gründer und stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der MLP AG


Stiftung Leben mit Krebs:
Die im Jahre 2005 gegründete und in Wiesbaden ansässige Stiftung Leben mit Krebs hat zum Ziel, die Lebensqualität an Krebs erkrankter Menschen zu verbessern und ihre Heilungschancen zu erhöhen. Dazu fördert die Stiftung bundesweit Sportprogramme, die gezielt für Krebspatienten entwickelt werden ebenso wie Kunst-, Tanz- oder Wandertreffs. Jährlich kommen etwa 10.000 Patientinnen und Patienten in den Genuss von Angeboten, die durch die Stiftung ermöglicht und von ihr unterstützt werden. Seit ihrer Gründung konnte die
Stiftung einschlägigen Projekten mehr als 5 Mio. Euro an Fördermitteln zugutekommen lassen. Größter Förderer der Stiftung Leben mit Krebs ist die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung. Schwerpunkt und Flaggschiff der Stiftungsaktivitäten ist die regelmäßige Ausrichtung von jährlich bundesweit mehr als zehn Benefizregatten „Rudern gegen Krebs“. An den bislang über 75 Veranstaltungen in 22 deutschen Städten haben mehr als 18.000 Laien-Ruderer teilgenommen und damit das Anliegen der Stiftung unterstützt.

Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH):
Die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e. V. (RGH) kooperiert seit 2009 mit dem NCT im Rahmen des Therapieprogramms „Bewegung und Krebs“ und ergänzt mit diesem Rehabilitationsprogramm ihr vielfältiges sportliches Angebot. Das Angebotsspektrum der RGH umfasst das Schulrudern sowie den Jugend- und Erwachsenen-Breitensport ebenso wie den Leistungssport. Derart breit aufgestellt deckt die RGH jedes Leistungsniveau ab und kann jährlich über 600 Mitgliedern und Gästen aller Altersklassen die Freude am Rudersport ermöglichen. Neben dem Rudersport wird in der RGH auch erfolgreicher Rugbysport ausgeübt. Die Bilanz von 21 Meisterschaftstiteln, Cup- und Pokalsiegen sowie 13 Vizemeisterschaften spricht für sich. Auch die RGH-Rugbyabteilung unterstützt „Rudern gegen Krebs“ in Heidelberg mit tatkräftigem Einsatz.


Kontakt:

Stiftung Leben mit Krebs
Susanne von Schellenberg, Projektleiterin,
E-Mail: susanne.von.schellenberg@value-events.eu
Tel.: 0172-7357435

RGH
Annette Kerstein, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Abteilung Rudern,
E-Mail: a.kerstein@rgh-heidelberg.de
Tel.: 0151-19474493

NCT
Dr. Joachim Wiskemann, AG Onkologische Sport- und Bewegungstherapie
E-Mail: joachim.wiskemann@nct-heidelberg.de
Tel.: 06221 56-5904

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie herunterladen unter:
https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/news/Meldungen/Dateien/Flyer_Heidelberg2016.compressed.pdf

Bild zur Pressemitteilung steht im Internet kostenfrei zur Verfügung unter:
https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/news/Meldungen/Bilder/Wettkampfszenen_DSC_3788.JPG


Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Friederike Fellenberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Dr. Stefanie Seltmann
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Doris Rübsam-Brodkorb
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5052
Fax: +49 6221 56-4544
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.