vom 07.03.2013

Belastungen durch Krebserkrankungen

Einladung zu einer Veranstaltung der Patientenvortragsreihe im NCT / Krebserkrankungen verändern das Leben der ganzen Familie / Antworten und Hilfestellungen durch die Psychoonkologische Ambulanz am 21. März, 16.00 Uhr

„Die Themen haben hohe Relevanz!“ – „Die Vortragenden sind bestens vorbereitet und können beinahe alle Fragen beantworten.“ So oder ähnlich äußern sich häufig die regelmäßigen Besucher der kostenfreien Patientenvortragsreihe im NCT. Das gilt sicher auch, wenn die beiden Diplom-Psychologinnen Dr. Anette Brechtel und Katrin Willig am 21. März um 16.00 Uhr im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), Im Neuenheimer Feld 460, 69120 Heidelberg, Konferenzraum K2 02.304, referieren. Sie beschäftigen sich mit den Belastungen und Fragestellungen, die für Familien und Angehörige entstehen, wenn ein Familienmitglied an Krebs erkrankt.

In ihrem Vortrag greifen sie die Ängste und Sorgen auf, die in solchen Situationen entstehen, und beschreiben vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Untersuchungen und ihrer täglichen Praxiserfahrung die Anforderungen und Belastungen, mit denen die Familien konfrontiert werden. Besonders die Situation von Kindern, deren Mutter oder Vater an Krebs erkrankt ist, wird oft unterschätzt. Die beiden Expertinnen erörtern hilfreiche Strategien im Umgang mit der durch die Krankheit veränderten Lebenssituation und berichten über mögliche Anlaufstellen und Beratungsangebote für die Betroffenen. Im Rahmen der Diskussionen beantworten sie auch gerne Fragen aus dem Publikum.

Breites Beratungsangebot im NCT
Neben der medizinischen Versorgung auf höchstem Niveau bietet das NCT seinen Patienten ein umfassendes Beratungs- und Unterstützungsangebot an. Dazu gehören der Sozialdienst, die Psychoonkologische Ambulanz, die Ernährungsberatung, die Brückenpflege, der Krebsinformations-dienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), das NCT Programm Bewegung und Krebs, die Humangenetische Beratung, die Seelsorge und das Rauchertelefon des DKFZ. Alle sechs Wochen finden donnerstags Vorträge statt, die die häufigsten Fragen von Krebspatienten und deren Angehörigen beantworten.

Der nächste Termin der Patientenvortragsreihe im NCT ist am 16. Mai 2013, das Thema lautet dann: „Sport gegen Müdigkeit bei Krebs – Was jeder selbst tun kann.“

Nähere Informationen:
Sozialdienst des Nationalen Centrums
für Tumorerkrankungen (NCT)
Im Neuenheimer Feld 460, 69120 Heidelberg
Telefon 0 62 21 / 56 4477
E-Mail: sozialarbeit@nct-heidelberg.de

Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg:
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg, der Thoraxklinik Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik.

 

Ansprechpartner für die Presse:

Doris Rübsam-Brodkorb
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-350
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@nct-heidelberg.de
preview.nct-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Dr. Annette Tuffs
Leiterin Unternehmenskommunikation /
Pressestelle des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.:+49 6221 56-4536
Fax:+49 6221 56-4544
E-Mail: annette.tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Ansätze, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

www.klinikum.uni-heidelberg.de

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