vom 01.06.2017

Anmeldung offen! Achte Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ in Heidelberg

8. Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ am 9. September ab 9:00 Uhr / Anmeldeportal ab sofort geöffnet / Unterstützung für Programm „Bewegung und Krebs“ am NCT

Am 9. September veranstalten die Stiftung Leben mit Krebs, das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH) zum achten Mal die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“. Erstmals wird die Veranstaltung zusätzlich durch die Manfred Lautenschläger-Stiftung unterstützt. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter http://rgk-heidelberg.rudernonline.de. Anmeldeschluss ist der 31. Juli. Neben den Rennen auf dem Wasser erwartet die Besucher zu Land auf der Neuenheimer Neckarwiese ein buntes Unterhaltungsprogramm. Der Erlös aus der Regatta kommt dem Patientenprogramm „Bewegung und Krebs“ am NCT zugute.

Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe.


Die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ geht in die achte Runde: Am Samstag, den 9. September legen sich Patienten, Profis, Ärzte und Ruderneulinge erneut für den guten Zweck in die Riemen. Die Rennen auf dem Neckar starten um 9.00 Uhr. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Professor Eckart Würzner und Dr. h. c. Manfred Lautenschläger, Gründer und stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der MLP AG.

Vierer-Teams können sich bis zum 31. Juli unter http://rgk-heidelberg.rudernonline.de anmelden. Jedes Ruderteam legt am Regattatag mindestens zweimal die Strecke von 300 Metern zwischen der Theodor-Heuss- und der Ernst-Walz-Brücke zurück. „Anfänger sind dabei genauso willkommen wie erfahrene Ruderer“, ermuntert Sönke Hartung-Rey, Abteilungsleiter der Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH) zur Teilnahme. Die RGH unterstützt die Teams mit drei kostenfreien Trainingseinheiten bei der Vorbereitung. Im Wettkampf halten Mitglieder des Vereins als Steuerleute die Boote auf Kurs. Das Startgeld beträgt 300 Euro (200 Euro Spende und 100 Euro Kostenbeitrag) pro Boot/Mannschaft.

„Mit der Sportveranstaltung „Rudern gegen Krebs“ möchten wir möglichst viele Patienten dabei unterstützen, regelmäßig körperlich aktiv zu sein“, sagt Klaus Schrott, Vorsitzender der Stiftung Leben mit Krebs. Dazu kooperiert die Stiftung bundesweit mit onkologischen Therapieeinrichtungen und lokalen Rudervereinen. Ein Konzept, das sich bewährt: Seit 2005 haben deutschlandweit über 21.000 Menschen bei mehr als 80 Regatten an 23 Standorten teilgenommen. Damit ist „Rudern gegen Krebs“ die größte Breitensportveranstaltung dieser Art in Deutschland. In diesem Jahr findet die Regatta neben Heidelberg in zehn anderen Städten statt.

Der Erlös der Regatta in Heidelberg kommt dem Programm „Bewegung und Krebs“ am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zugute. An dem NCT-Sportprogramm nehmen im Jahr ca. 650 Krebspatienten teil. „Die Behandlung von Krebs ist körperlich und psychisch belastend. Bewegung kann dazu beitragen, während und nach einer Krebstherapie Komplikationen und Nebenwirkungen abzumildern oder zu vermeiden. Die Spendengelder tragen dazu bei, das Bewegungsprogramm am NCT auszubauen und die Lebensqualität von Patienten weiter zu verbessern“, erklärt Professor Dirk Jäger, Ärztlicher Direktor am NCT Heidelberg.
Finanziell und organisatorisch wird die Regatta in Heidelberg erstmals von der Manfred Lautenschläger-Stiftung unterstützt. Durch Kooperation mit der Tour der Hoffnung und dem Radtreff Rhein-Neckar, zwei weiteren Benefizveranstaltungen, soll der Erlös zugunsten der Krebspatienten steigen.

Für alle, die lieber festen Boden unter den Füßen haben, gibt es auf der Neckarwiese vielseitige Unterhaltung. Informationsstände, Kinderaktionen und ein buntes Bühnenprogramm garantieren einen abwechslungsreichen Tag für die ganze Familie. Zwei ehemalige Patienten des NCT, Sarah Nellen und Christian Ehrhard, laden in Rahmen von Rudern gegen Krebs zu ihrer Aktion „Run & Bike“ ein. Interessierte können sich entweder einem 10-km-Lauf oder einer 23-km-Radtour entlang des Neckars anschließen. Auch für das leibliche Wohl haben die Veranstalter Stiftung Leben mit Krebs, RGH und NCT bestens gesorgt.

Auch im Vorfeld der Regatta wird sich für den guten Zweck bewegt. Am 24. Juni veranstaltet die Kindersportschule KISS des TSV Handschuhsheim 1886 e.V. einen Spendenlauf zugunsten des NCT Programms „Bewegung und Krebs“. Interessierte Spender und Sponsoren, die sich für Rudern gegen Krebs und damit für die Sportprogramme am NCT engagieren wollen, sind herzlich eingeladen, über info@stiftung-leben-mit-krebs.de mit der Stiftung Leben mit Krebs Kontakt aufzunehmen.

Faktenübersicht:

  • Veranstaltung: „Rudern gegen Krebs“, 8. Benefizregatta auf dem Neckar in Heidelberg
  • Termin: Samstag, 09. September 2017, ab 9.00 Uhr
  • Anmeldeschluss: 31. Juli 2017
  • Anmeldeadresse: http://rgk-heidelberg.rudernonline.de, Anmeldung als Viererteams. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
  • Veranstalter: Stiftung Leben mit Krebs
  • Koordinator: Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
  • Ausrichter: Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH)
  • Ansprechpartner: Sönke Hartung-Rey, Tel.: 0171-8784267, s.hartung-rey@rgh-heidelberg.de
  • Veranstaltungsort: Neckar, an der Neuenheimer Neckarwiese; Uferstraße, 69120 Heidelberg
  • Länge der Rennstrecke: 300 Meter
  • Bootsklasse: Doppelvierer mit Steuerleuten
  • Teilnehmer/Teams: 1. Frauen, Mixed und Männer, 2. Patienten, 3. Vereinsmannschaften
  • Wettkampf: Finalteilnehmer qualifizieren sich über Vor- und Hoffnungsläufe
  • Startgeld/Spende: 300 Euro, davon 200 Euro Spendenanteil und 100 Euro Kostenbeitrag
  • Konto: Stiftung Leben mit Krebs, IBAN DE49 5107 0021 0014 3001 06, Deutsche Bank Wiesbaden
  • Schirmherren: Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister Heidelberg; Dr. h. c. Manfred Lautenschläger, Gründer und stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der MLP AG


Ansprechpartner:

Stiftung Leben mit Krebs
Stefan Grünewald-Fischer, Projektkoordination
E-Mail: gruenewald-fischer@t-online.de
Tel.: 0171-3153458

RGH
Annette Kerstein, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Abteilung Rudern,
E-Mail: a.kerstein@rgh-heidelberg.de
Tel.: 0151-19474493

NCT
Beate Biazeck, AG Onkologische Sport- und Bewegungstherapie
E-Mail: beatebiazeck@nct-heidelberg.de
Tel.: 06221 56-4693

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie herunterladen unter:
http://www.ruderngegenkrebs.de/8757.htm

Bild zur Pressemitteilung steht im Internet kostenfrei zur Verfügung unter:
https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/das_nct/veranstaltungen/2017/RgK/Wettkampf_DSC_0925.JPG

Die Pressemitteilung können Sie als PDF-Datei herunterladen unter:
https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/news/pressemitteilungen/PM_NCT_Nr5_Rudern_gegen_Krebs_Ankuendigung.pdf

Nutzungshinweis für Bildmaterial zu Pressemitteilungen
Die Nutzung ist kostenlos. Das NCT Heidelberg gestattet die einmalige Verwendung in Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Thema der Pressemitteilung. Als Bildnachweis ist folgendes anzugeben: „Quelle: Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH)“


Ansprechpartner für die Presse:

Dr. Friederike Fellenberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Dr. Sibylle Kohlstädt
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2843
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: s.kohlstaedt@dkfz.de
www.dkfz.de

Doris Rübsam-Brodkorb
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5052
Fax: +49 6221 56-4544
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Stiftung Leben mit Krebs
Die im Jahre 2005 gegründete und in Wiesbaden ansässige Stiftung Leben mit Krebs hat zum Ziel, die Lebensqualität an Krebs erkrankter Menschen zu verbessern und ihre Heilungschancen zu erhöhen. Dazu fördert die Stiftung bundesweit Sportprogramme, die gezielt für Krebspatienten entwickelt werden ebenso wie Kunst-, Tanz- oder Wandertreffs. Jährlich kommen etwa 10.000 Patientinnen und Patienten in den Genuss von Angeboten, die durch die Stiftung ermöglicht und von ihr unterstützt werden. Seit ihrer Gründung konnte die Stiftung einschlägigen Projekten mehr als 5 Mio. Euro an Fördermitteln zugutekommen lassen. Größter Förderer der Stiftung Leben mit Krebs ist die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung. Schwerpunkt und Flaggschiff der Stiftungsaktivitäten ist die regelmäßige Ausrichtung von jährlich bundesweit mehr als zehn Benefizregatten „Rudern gegen Krebs“. An den bislang über 80 Veranstaltungen in 23 deutschen Städten haben mehr als 21.000 Laien-Ruderer teilgenommen und damit das Anliegen der Stiftung unterstützt.

Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH)
Die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e. V. (RGH) kooperiert seit 2009 mit dem NCT im Rahmen des Therapieprogramms „Bewegung und Krebs“ und ergänzt mit diesem Rehabilitationsprogramm ihr vielfältiges sportliches Angebot. Das Angebotsspektrum der RGH umfasst das Schulrudern sowie den Jugend- und Erwachsenen-Breitensport ebenso wie den Leistungssport. Derart breit aufgestellt deckt die RGH jedes Leistungsniveau ab und kann jährlich über 600 Mitgliedern und Gästen aller Altersklassen die Freude am Rudersport ermöglichen. Neben dem Rudersport wird in der RGH auch erfolgreicher Rugbysport ausgeübt. Die Bilanz von 21 Meisterschaftstiteln, Cup- und Pokalsiegen sowie 13 Vizemeisterschaften spricht für sich. Auch die RGH-Rugbyabteilung unterstützt „Rudern gegen Krebs“ in Heidelberg mit tatkräftigem Einsatz.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. In Dresden wird seit 2015 ein Partnerstandort des NCT Heidelberg aufgebaut.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.