vom 27.03.2020

Absage: 9. NCT-Benefizlauf am 26. Juni

Um die Ausbreitung des Coronavirus SARS CoV-2 einzudämmen und die Gesundheit der Laufteilnehmer und Besucher nicht zu gefährden, sagt das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg den diesjährigen NCT-Lauf ab. Trotzdem wollen die Veranstalter den 26. Juni nicht ungenutzt lassen, um gerade in dieser Zeit den Grundgedanken "NCT-LAUFend gegen Krebs" zum Ausdruck zu bringen.

Für viele ist der NCT-Lauf seit 2012 ein fester Termin im Sommerkalender. Jeder einzelne hat seine individuellen Beweggründe dabei zu sein. Das Zusammentreffen von inzwischen über 5.500 Läufern war immer ein großartiges Zeichen einer Gemeinschaft: für die Gesundheit, für den Kampf gegen Krebs, für Betroffene und für die Krebsforschung am NCT Heidelberg.

Durch die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS CoV-2 und die notwendigen Maßnahmen ist nun nichts mehr, wie es mal war. "Da es heute kaum möglich ist, die Auswirkungen für die kommenden Monate realistisch einzuschätzen, müssen wir rechtzeitig im Sinne der Gesundheit aller Beteiligten reagieren. Mit großem Bedauern haben wir uns dazu entschlossen, den diesjährigen NCT-Lauf abzusagen", sagt Stefan Fröhling, Geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg und Leiter der "Translationalen Medizinischen Onkologie" am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).

Die bereits angemeldeten Teilnehmer werden in den nächsten Tagen kontaktiert und über eine Rückerstattung der Startgelder informiert. Alternativ können die Laufteilnehmer ihre Startgebühr auch zugunsten des NCT Heidelberg spenden.

"Neben der Möglichkeit seinen Teilnehmerbeitrag für das NCT Heidelberg zu spenden, arbeiten wir an einer kollektiven Aktion für den 26. Juni, bei der jeder sein individuelles Zeichen setzen und den Grundgedanken - NCT-LAUFend gegen Krebs - trotz Absage der Laufveranstaltung zum Ausdruck bringen kann", berichtet Dirk Jäger, Geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg und Ärztlicher Direktor der Medizinischen Onkologie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD). In wenigen Wochen wird das NCT Heidelberg hierüber informieren.

Kontakt:

Regina Hohmann, Tel.: 06221 56-36146
regina.hohmann@nct-heidelberg.de

Andreas Klein, Tel.: 06221 56-35762
andreas.klein@nct-heidelberg.de

Weitere Informationen: www.nct-lauf.de

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Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. Seit 2015 hat das NCT Heidelberg in Dresden einen Partnerstandort. In Heidelberg wurde 2017 das Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) gegründet. Die Kinderonkologen am KiTZ arbeiten in gemeinsamen Strukturen mit dem NCT Heidelberg zusammen.

Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD)
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen
mit fast 2.000 Betten werden jährlich rund 80.000 Patienten voll- und teilstationär und mehr als 1.000.000-mal
Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universitätsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das führende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.700 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können.
Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.
Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern.
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.