vom 23.02.2016

33. Heidelberger Frühjahrssymposium

NCT stellte neueste Erkenntnisse zur molekularen Diagnostik und Präzisionsonkologie vor

Über 250 Wissenschaftler und Ärzte trafen sich am 20. Februar 2016 zum 33. Frühjahrssymposium in Heidelberg, um sich zum Thema „Molekulare Diagnostik und Präzisionsonkologie“ zu informieren und austauschen. „Ziel der Präzisionsonkologie ist es, die individuelle Tumorbiologie eines jeden Patienten auszuwerten und die verfügbaren Wirkstoffe und Therapien möglichst optimal für die Behandlung zu nutzen, bzw. neue Wirkstoffe speziell für diesen Patienten zu synthetisieren“, erläutert Prof. Dirk Jäger, Ärztlicher Direktor am NCT.

„Molekulare Diagnostik – was ist möglich? Was ist sinnvoll?“ Der Titel dieses ersten Vortrags von Professor Christof von Kalle, geschäftsführender Direktor am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und Leiter der Abteilung Translationale Onkologie am DKFZ/NCT, und Professor Peter Schirmacher, Ärztlicher Direktor des Pathologischen Instituts der Universität Heidelberg, war gleichzeitig auch der Leitfaden für das Symposium. In zwölf jeweils 20-minütigen Vorträgen setzten sich 15 Wissenschaftler, Mediziner und Biologen mit dem Kongressthema auseinander und diskutierten die verschiedenen Aspekte einer individualisierten onkologischen Therapie.