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vom 02.07.2013

„Bewegung und Krebs“: Patientenvortrag am 18. Juli im NCT – weitere Veranstaltungen zum Thema im Sommer

Bewegung und Sport sind wichtig für gesunde Menschen, aber auch für Krebspatienten. Wie bedeutsam das Thema für das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) ist, zeigen drei Veranstaltungen, die für den Sommer geplant sind: der Benefizlauf am 12. Juli, der Patientenvortrag am 18. Juli und die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ am 8. September. Das NCT lädt Patienten, Angehörige und Interessierte zur Teilnahme ein.

Patientenvortrag am 18. Juli
 

Bewegung und Sport helfen speziell bei der Behandlung krebsbedingter Müdigkeit. Wissenschaftliche Studien haben das in den vergangenen Jahren immer wieder belegt. Doch was ist zu tun, wenn bei Krebspatienten Erschöpfungszustände einfach nicht nachlassen wollen? Wie kann es gelingen, sich dennoch aufzuraffen? Und wie wirksam ist Bewegung bei unterschiedlichen Krebsarten? Diese Fragen stellen sich viele Betroffene immer wieder. Antworten gibt es am 18. Juli ab 16:00 Uhr bei der Veranstaltung „Bewegung und Krebs“ im Rahmen der kostenfreien Patientenvortragsreihe im NCT, Im Neuenheimer Feld 460, Heidelberg, Konferenzraum K2 02.304.

Die Referenten Oliver Klassen, Rea Kühl und Dr. Joachim Wiskemann informieren über die neuesten Erkenntnisse und Studien. Zudem geben sie Tipps für das körperliche Training von Krebspatienten und bieten Rat, wie die Motivation möglichst lange anhält. Die Veranstaltung wird organisiert durch die AG Bewegung und Krebs (Leitung: Prof. Karen Steindorf und Dr. Joachim Wiskemann). Rea Kühl und Oliver Klassen unterstützen die Arbeit der AG im NCT als Sportwissenschaftler und Studienkoordinatoren.

Durch seine vielen Gespräche im Rahmen der sport- und bewegungstherapeutischen Beratung im NCT weiß das Referententrio, welchen Informationsbedarf Patienten haben. Sie werden daher in ihrem Vortrag nicht nur auf die präventive Wirkung von Sport eingehen, sondern auch auf die Bedeutung von Bewegung als begleitende Therapiemaßnahme während und nach einer Krebsbehandlung. Dabei berichten sie von Patienten, bei denen sowohl therapie- und krankheitsbedingte Nebenwirkungen als auch die Lebensqualität insgesamt durch systematisches körperliches Training positiv beeinflusst wurden.

Breites Beratungsangebot im NCT

Neben der medizinischen Versorgung auf höchstem Niveau bietet das NCT seinen Patienten ein umfassendes Beratungs- und Unterstützungsangebot. Dazu gehören der Sozialdienst, die Psychoonkologische Ambulanz, die Ernährungsberatung, die Brückenpflege, der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), das NCT Programm „Bewegung und Krebs“, die Humangenetische Beratung, die Seelsorge und das Rauchertelefon des DKFZ. Alle zwei Monate finden donnerstags Vorträge statt, die die häufigsten Fragen von Krebspatienten und deren Angehörigen beantworten.

Der nächste Termin der Patientenvortragsreihe im NCT ist am 12. September, das Thema lautet dann: „Ernährungstherapie – Gibt es die „richtige“ Ernährung bei einer Krebserkrankung?“

Nähere Informationen:

Sozialdienst des Nationalen Centrums
für Tumorerkrankungen (NCT)
Im Neuenheimer Feld 460, 69120 Heidelberg
Telefon 0 62 21 / 56 4477
E-Mail: sozialarbeit@nct-heidelberg.de

Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg:
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg, der Thoraxklinik Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik.

Ansprechpartner für die Presse:

Doris Rübsam-Brodkorb
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-350
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Dr. Annette Tuffs
Leiterin Unternehmenskommunikation /
Pressestelle des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.:+49 6221 56-4536
Fax:+49 6221 56-4544
E-Mail: annette.tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Ansätze, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

www.klinikum.uni-heidelberg.de

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