vom 11.04.2017

Science March 2017: Nur Wissenschaft und Forschung können den Krebs besiegen!

Am 22. April 2017 werden weltweit Menschen für den Wert und die Freiheit von Wissenschaft und Forschung demonstrieren. Hierbei geht es Forschern und Interessierten darum, dass wissenschaftliche Fakten als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind. Die Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre und die Freiheit der Meinungsäußerung müssen gewahrt sein. Der freie Austausch zwischen Wissenschaftlern aller Nationalitäten darf nicht eingeschränkt werden.

Forscher des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg und Dresden erklären, warum die Welt Wissenschaft und Forschung braucht:

Ohne Grundlagenforschung werden zukünftig weniger Innovationen für unsere Patienten zur Verfügung stehen.“
Prof. Martin Bornhäuser, Geschäftsführender Direktor am NCT Dresden

„Krebserkrankungen sind sehr unterschiedlich und deshalb brauchen Patienten individualisierte Therapien. Forschung hilft, Marker zu finden, die eine auf den Patienten maßgeschneiderte Therapie ermöglicht."
PD Dr. Jessica Hassel, NCT Heidelberg und Hauttumorzentrum Heidelberg

Viele Krebserkrankungen sind nicht heilbar, das müssen wir ändern. Darum müssen wir in Krebsforschung investieren.
Prof. Dirk Jäger, Ärztlicher Direktor am NCT Heidelberg

Wir wollen das Potential neuer Technologien für die Krebstherapie nutzen, dafür müssen wir fachübergreifend neue Ansätze entwickeln.“
Prof. Stefanie Speidel, Professorin für Translationale Chirurgische Onkologie am NCT Dresden

Vor 10 Jahren haben noch nahezu alle Ärzte und Pflegekräfte Krebspatienten dazu geraten sich während Therapie zu schonen. Dank intensiver Forschung wissen wir heute, dass gerade Bewegung den Patienten hilft Nebenwirkungen besser zu vertragen und die Prognose verbessert werden kann.“
Dr. Joachim Wiskemann, Leitung Patientenprogramm "Bewegung und Krebs", NCT Heidelberg

Nur Wissenschaft und Forschung können den Krebs besiegen!
Prof. Christof von Kalle, geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg

„Verbesserung der Krebstherapie heißt die Heilungsraten zu erhöhen. Gleichzeitig müssen wir uns darum kümmern, dass wir das Risiko dauerhafter Nebenwirkungen reduzieren und die Lebensqualität der Patienten erhalten. Dafür müssen wir in klinische Studien, aber auch in biologische und technologische Forschung investieren."
Prof. Mechthild Krause, Geschäftsführende Direktorin am NCT Dresden

Weitere Informationen: http://marchforscience.de

March for Science in Heidelberg:
In Deutschland sind Aktionen in bislang fünfzehn deutschen Städten geplant. In Heidelberg startet der Demonstrationszug um 15:00 Uhr am Friedrich-Ebert-Platz und führt durch die Hauptstraße. Auf dem Universitätsplatz findet eine Abschlusskundgebung mit Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, statt.

Wann: 22. April 2017 ab 15 Uhr
Wo: Start am Friedrich-Ebert-Platz, Abschlußkundgebung findet auf dem Universitätsplatz statt.