vom 13.03.2017

13. Heidelberger KrebsPatiententag: Strategien gegen Krebs

Patienten fragen, Experten antworten: Der jährliche KrebsPatiententag des NCT hat sich inzwischen zu einer festen Institution in der Rhein-Neckar-Region entwickelt. Für die 13. Auflage am 1. April 2017 erwarten die Veranstalter wieder über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das Motto lautet in diesem Jahr: „Strategien gegen Krebs“. Ärzte und Wissenschaftler stellen Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen bewährte und neue Konzepte in der Krebstherapie vor. Nach dem Vortragsprogramm am Vormittag können sich die Besucher in Expertenrunden mit Ärzten und Selbsthilfevertretern zu den spezifischen Krebserkrankungen austauschen. Der Heidelberger Oberbürgermeister Professor Eckart Würzner und der Krebsverband Baden-Württemberg sind Schirmherren der Veranstaltung. Die Teilnahme am KrebsPatiententag ist kostenlos.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe.

„Zu unserem mittlerweile traditionellen KrebsPatiententag laden wir Krebspatientinnen und -patienten, deren Angehörige und alle Interessierten ein, um die neuesten Entwicklungen in allen Bereichen der Krebstherapie vorzustellen“, sagt Professor Dirk Jäger, Ärztlicher Direktor am NCT Heidelberg. Diesen neuen Ansätzen in der Onkologie widmet sich Jäger gleich im ersten Vortrag des 13. Heidelberger KrebsPatiententags am Samstag, 1. April um ca. 10:00 Uhr. Im Anschluss berichten die Professoren Jürgen Debus, Alexis Ulrich und Boris Radeleff über moderne Behandlungskonzepte der Strahlentherapie und Chirurgie.

Trotz Krebs sich möglichst viel Lebensqualität bewahren: Darum geht es in den Vorträgen ab 11:50 Uhr. Bei jeder Krebserkrankung kann sich eine ausgeprägte Form der Erschöpfung in Folge der Erkrankung oder auch der Therapie einstellen. Auf das was dann wichtig ist, geht Professor Michael Thomas ein. Der Spezialist für thorakale Onkologie berichtet über Strategien zum Umgang mit der Fatigue. Im Anschluss geben die Referenten Günter Kupke und Dr. Imad Maatouk Antworten auf Fragen zum Thema „Krebs und Sexualität“: Warum kann Krebs die Sexualität beeinträchtigen? Wie können Betroffene damit umgehen? Ist es hilfreich, sich dazu mit anderen auszutauschen? Wo gibt es Informationen und Unterstützung?

Nach der Mittagspause berichten Spezialisten aus verschiedenen onkologischen Fachbereichen über neue Erkenntnisse. Vertieft werden können die Themen in den anschließenden Gesprächsrunden mit Ärzten, Beratungsdiensten und Vertretern der Selbsthilfegruppen. Insgesamt acht Themenbereiche erwarten die Besucher: 1. Brustkrebs und gynäkologische Tumoren; 2. Gastrointestinale (Speiseröhre, Magen, Darm) und neuroendokrine Tumoren; 3. Prostatakarzinom und urogenitale Tumoren; 4. Kopf-Hals- / thorakale Tumoren und Neuroonkologie; 5. Hautkrebs; 6. Leukämien, Lymphome und Multiples Myelom; 7. Sarkome, Knochen- und Weichteiltumoren, CUP; 8. Beratungsdienste des NCT.
Im Foyer des Vortragssaals laden Stände der Selbsthilfegruppen und Organisationen rund
um das Thema Krebs sowie der Krebsinformationsdienst des DKFZ zum Austausch ein.

Auch 2017 haben Heidelbergs Oberbürgermeister Professor Eckart Würzner und der
Krebsverband Baden-Württemberg die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen. „Ich danke dem NCT für das informative Angebot und kann jedem Bürger nur empfehlen am 1. April vorbeizuschauen“, sagt Würzner.

Anmeldung
Teilnehmer werden gebeten, sich namentlich anzumelden, entweder online unter www.nct-heidelberg.de/anmeldung, per E-Mail an patiententag@nct-heidelberg.de oder per
Antwortkarte, die aus dem Einladungsflyer zu entnehmen ist. Die Teilnahme am Patiententag
ist kostenlos. Für Getränke und Speisen in den Pausen ist gesorgt.
Anmeldeschluss ist der 30.März 2017. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des
Eingangs berücksichtigt. Rückantworten gibt es nur, wenn die Teilnehmerzahl überschritten
ist.

Kontakt

Fortbildungs- und Veranstaltungsorganisation
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)
Heidelberg School of Oncology
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-6558
Fax: +49 6221 56-5094
patiententag@nct-heidelberg.de

Veranstaltungsort
Hörsaalzentrum Chemie, Im Neuenheimer Feld 252, Heidelberg

Daten zur Veranstaltung
Wann: 01.04.2017, 10:00 – 15:00 Uhr
Wo: Im Hörsaalzentrum Chemie, Im Neuenheimer Feld 252, 69120 Heidelberg
Anmeldung: bis 30.03.2017
www.nct-heidelberg.de/anmeldung
patiententag@nct-heidelberg.de

Das Programm der Veranstaltung ist zu finden unter:
https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/news/Meldungen/Dateien/NCT_Patiententag_2017.pdf

Journalisten sind herzlich eingeladen. Bitte teilen Sie uns im Vorfeld Ihr Kommen und ggf.
Ihre Interviewwünsche mit. Ihr Ansprechpartner hierfür ist Dr. Friederike Fellenberg, NCT
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49 (0)6221 56-5930, friederike.fellenberg@nctheidelberg.de.

Ansprechpartner für die Presse:

Dr. Friederike Fellenberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Dr. Stefanie Seltmann
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Doris Rübsam-Brodkorb
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5052
Fax: +49 6221 56-4544
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. In Dresden wird seit 2015 ein Partnerstandort des NCT
Heidelberg aufgebaut.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.