vom 31.07.2018

NCT-Benefizkonzert „1.220 Takte gegen Krebs“: Daniel Hope und l’arte del mondo – Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“

Daniel Hope und l’arte del mondo spielen Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“. Copyright Thomas Entzeroth
Daniel Hope und l’arte del mondo spielen Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“. Copyright Thomas Entzeroth

Stargeiger Daniel Hope mit Orchester l’arte del mondo / Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ sowie von Max Richter: Vivaldi Recomposed „The Four Seasons“ / Online-Ticketverkauf ab sofort geöffnet / Erlös fördert die Krebsforschung am NCT Heidelberg

1.220 Takte gegen Krebs: Am 23.11.2018 lädt das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zum vierten Benefizkonzert in die Stadthalle Heidelberg ein. Jeder Besucher ist Teil der Musik, denn statt Tickets werden Takte verkauft. Nur die verkauften Takte werden gespielt. Zu Gast ist Star-Violinist Daniel Hope mit dem Orchester l’arte del mondo. Die Zuschauer erwartet ein Programm aus Antonio Vivaldis wohl bekanntestem Werk „Die vier Jahreszeiten“ und der Interpretation Vivaldi Recomposed „The Four Seasons“ von Max Richter. Der Erlös aus dem Takteverkauf kommt innovativen Krebsforschungsprojekten am NCT Heidelberg zugute.

Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Deutschen Krebshilfe.

Zum vierten Mal veranstaltet das NCT Heidelberg das Benefizkonzert „Takte gegen Krebs“. Wer den Ausnahme-Geiger Daniel Hope live erleben und gleichzeitig einen Beitrag für die Krebsforschung leisten möchte, kann ab sofort Tickets in Form von Takten online unter www.nct-takte.de erwerben. Jeder Takt bringt das Musikstück näher zur Vollendung, denn nur wenn alle Takte verkauft werden, können die Werke vollständig erklingen. Der Takt ist ein hörbares Symbol für das Leben. Der mögliche Abbruch der Musik, für den Fall, dass nicht alle Takte verkauft wurden, symbolisiert den Einschnitt einer Krebsdiagnose in den Alltag.

„Mit dem ungewöhnlichen Konzertformat möchten wir einen starken Akzent im Kampf gegen Krebs setzen. Jeder Besucher trägt durch den Kauf von Takten zum Gelingen des Benefizkonzerts bei und sorgt dafür, dass die Musiker weiterspielen können. Gleichzeitig erlauben uns die Spendeneinnahmen aus dem Konzert Krebsforschungsprojekte am NCT zu fördern“, sagt Stefan Fröhling, kommissarischer Geschäftsführender Direktor des NCT Heidelberg.

Auch in diesem Jahr dürfen sich die Besucher auf eine prominente Besetzung freuen: Daniel Hope ist einer der gefragtesten Geiger unserer Zeit. Der britische Violinist mit südafrikanischen Wurzeln ist auf allen großen Bühnen und Musikfestivals der Welt zu Hause, lebt inzwischen in Berlin und ist musikalischer Direktor des Züricher Kammerorchesters. Das Orchester l’arte del mondo unter der Leitung von Werner Ehrhardt ist bekannt für seine innovativen Projekte und Kooperationen.

Am 23. November, unter Schirmherrschaft von Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner, präsentieren Solist und Orchester im ersten Teil Vivaldis berühmtes Werk „Die vier Jahreszeiten“. Im zweiten Teil dürfen die Zuschauer gespannt sein, ob alle 1.220 Takte von Max Richters Vivaldi Recomposed „The Four Seasons“ gespielt werden.

Die Deutsche-Grammophon-Veröffentlichung von Max Richters musikalischer Neubetrachtung der „Vier Jahreszeiten“ mit Daniel Hope hatte in 22 Ländern Platz 1 der Klassik-Charts inne und gehört damit zu den meistverkauften CDs eines klassischen Künstlers. Zusammen mit l’arte del mondo eroberte der Violinist mit diesem Werk zuletzt sämtliche Weltbühnen.

Faktenübersicht

Wann: 23. November 2018
Wo: Stadthalle Heidelberg
Programm: Antonio Vivaldi: Die Vier Jahreszeiten, Vivaldi Recomposed by Max Richter: The Four Seasons
Orchester: l’arte del mondo unter Leitung von Werner Ehrhardt
Solist: Daniel Hope
Ticketbestellung: www.nct-takte.de
Preis: 35 Euro
Schirmherrschaft: Theresia Bauer und Eckart Würzner
Kontakt: Jörg Fleckenstein, Tel.: 06221 56-5755, joerg.fleckenstein@nct-heidelberg.de

Bilder zur Pressemitteilung stehen im Internet kostenfrei zur Verfügung unter https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/news/Meldungen/Bilder/Daniel_Hope2016_ThomasEntzeroth.jpg

Nutzungshinweis für Bildmaterial zu Pressemitteilungen Die Nutzung ist kostenlos. Das NCT Heidelberg gestattet die einmalige Verwendung in Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Thema der Pressemitteilung. Bitte geben Sie als Bildnachweis an: „Copyright: Thomas Entzeroth“. Eine Weitergabe des Bildmaterials an Dritte ist nur nach vorheriger Rücksprache mit der NCT-Pressestelle (Tel. 06221 56 5930, E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de) gestattet. Eine Nutzung zu kommerziellen Zwecken ist untersagt.

Ansprechpartner für die Presse:

Dr. Friederike Fellenberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
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69120 Heidelberg
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Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Dr. Sibylle Kohlstädt
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Kommunikation und Marketing
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
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E-Mail: s.kohlstaedt@dkfz.de
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Doris Rübsam-Brodkorb
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
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E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. In Dresden wird seit 2015 ein Partnerstandort des NCT Heidelberg aufgebaut.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden.

Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum Heidelberg
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden jährlich rund 65.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universitätsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das führende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.700 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.