Trotz bereits erheblicher Erfolge in der Therapie dieser Erkrankungen besteht ein hoher Bedarf für neue, spezifische und möglichst nebenwirkungsarme Therapien. Diese lassen sich gezielt nur aus der Kenntnis der molekularen Pathogenese der Erkrankungen heraus entwickeln.
Eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Quelle überhaupt für diese Erkenntnisse ist die Untersuchung von krankheitsspezifischen oder -relevanten Veränderungen im befallenen Gewebe von Patienten. Diese Gewebe werden im Rahmen von Operationen (Resektionspräparate) gewonnen, in Formalin fixiert bzw. schockgefroren und archiviert.
Parallel dazu werden von der Gewebebank relevante Basisdaten (in anonymisierter Form) in einer Datenbank erfasst.
Das Antragsformular für Gewebeproben finden sie unter Downloads.
Im Rahmen der Gewebebank werden histopathologisch evaluierte Proben von besonders häufigen, malignen Tumorentitäten (Brust, Lunge, Darm, Prostata, Pankreas, Niere, Leber u.a.m.) für die Erstellung von Multi-Tissue-Arrays verwendet. Es ist im weiteren Verlauf geplant, auch Gewebe von seltenen und wenig erforschten Tumorentitäten (Thymome, Sarkome, Plattenepithelkarzinome etc.), Tumorvorläufern sowie von chronisch entzündlichen Erkrankungen zu gewinnen, um von diesen Geweben ebenfalls Multi-Tissue-Arrays erstellen zu können.
Über die Gewebebank ist es unter Nennung des Verwendungszwecks möglich, von den angefertigten Multi-Tissue-Arrays Paraffinschnitte zu erhalten.
Das Antragsformular für Multi-Tissue-Arrays finden sie unter Downloads.
Pathologisches Institut
Raum 017 / 018
Im Neuenheimer Feld 220/221
D-69120 Heidelberg
Telefon: +49 (0)6221 56-38994
Telefax: +49 (0)6221 56-8521
E-Mail: gewebebank.nct@med.uni-heidelberg.de

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