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Stammzellen und Krebs 
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Im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich herausgestellt, dass spezifische Signalwege, die wesentliche Schritte der embryonalen Entwicklung kontrollieren, auch während der Entstehung eines Tumors reaktiviert werden können.

Krebszellen nutzen aber auch die Mechanismen, die für Instandhaltung, Reparatur und regenerative Prozesse adulten Gewebes notwendig sind und in normalen Stammzellen ablaufen, etwa im Darmepithel oder dem hämatopoetischen System.

Normale Stammzellen haben ebenso wie Krebszellen die Fähigkeit lebenslanger Selbsterneuerung. Die Selbsterneuerung von Stammzellen ist ein physiologischer Mechanismus, der einen kleinen Bestand von Stammzellen aufrechterhält, die sich unendlich teilen können, aber gleichzeitig in der Lage sind, eine Vielfalt von differenzierten Zellen zu erzeugen, die die Funktion des Körper aufrechterhalten.

Für unsere Forschungen nutzen wir zahlreiche Maus-Modelle, in denen wir die Expression einiger Onkogene und Tumorsuppressorgene verändert haben. In diesen Mäusen untersuchen wir die molekularen und zellulären Grundlagen der Stammzell-Selbsterneuerung, die Interaktion der Stammzellen mit ihrem Mikroumfeld (Stammzellnische) sowie den Zusammenhang zwischen Stammzellen und Tumorgenese.

Prof. Andreas Trumpp
Kontakt

Prof. Andreas Trumpp
Deutsches Krebsforschungszentrum
Abteilung Stammzellen und Krebs
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg

Tel: +49 6221 42 3901
E-Mail: a.trumpp@dkfz.de


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