Genom-Veränderungen und Carcinogenese
Die humanen Papillomviren (HPV) gehören zu einer Familie mit über hundert Mitgliedern (Typen). Neben einer Mehrzahl von harmlosen Vertretern, die in Haut oder Schleimhaut Warzen verursachen, kann die Infektion mit einigen Hochrisikotypen unter Umständen zu Gebärmutterhalskrebs und anderen Tumoren führen.
Gegenwärtig werden verschiedene Impfstoffe gegen Hochrisiko-HPV entwickelt. Wir konzentrieren uns auf Vakzine, die auch bei bereits infizierten Personen wirksam sind und daher einen unmittelbaren Effekt zeigen sollten. Dabei verfolgen wir verschiedene Ansätze, um die Immunreaktion gegen bestimmte Virusproteine zu verbessern.
Außerdem werden in der Abteilung serologische Methoden entwickelt, um HPV-assoziierte Erkrankungen nachzuweisen, ihren Verlauf zu vorherzusagen sowie den Impferfolg zu dokumentieren.
Entscheidend für die Infektionsfähigkeit von Retroviren sind bestimmte Glykoproteine in der Virushülle. Wie sie eingebaut werden, untersucht eine Arbeitsgruppe unserer Abteilung. Damit wollen wir zur Entwicklung virusspezifischer Impfstoffe beitragen und Retroviren als Vektoren zur Immunisierung etablieren.
Gegenwärtig werden verschiedene Impfstoffe gegen Hochrisiko-HPV entwickelt. Wir konzentrieren uns auf Vakzine, die auch bei bereits infizierten Personen wirksam sind und daher einen unmittelbaren Effekt zeigen sollten. Dabei verfolgen wir verschiedene Ansätze, um die Immunreaktion gegen bestimmte Virusproteine zu verbessern.
Außerdem werden in der Abteilung serologische Methoden entwickelt, um HPV-assoziierte Erkrankungen nachzuweisen, ihren Verlauf zu vorherzusagen sowie den Impferfolg zu dokumentieren.
Entscheidend für die Infektionsfähigkeit von Retroviren sind bestimmte Glykoproteine in der Virushülle. Wie sie eingebaut werden, untersucht eine Arbeitsgruppe unserer Abteilung. Damit wollen wir zur Entwicklung virusspezifischer Impfstoffe beitragen und Retroviren als Vektoren zur Immunisierung etablieren.
Prof. Dr. Lutz Gissmann
Abteilung Genom-Veränderungen und Carcinogenese
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 242
69120 Heidelberg
Tel.: +49 (0)6221 42-4603
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