Molekulare Epidemiologie
Die Molekulare Epidemiologie ist ein spannendes Wissenschaftsgebiet, welches den kritischen Bogen zwischen dem Humanen Genomprojekt und der Medizin schlägt. Die Identifizierung von Suszeptibilitätsgenen und Genvarianten, welche mit dem Erkrankungsrisiko und /oder der klinischen Entwicklung bzw. dem Therapieansprechen assoziiert sind, ist bedeutsam für das Verständnis der Pathogenese der Erkrankung, die Entwicklung von diagnostischen Werkzeugen sowie die Entwicklung von präventiven und therapeutischen Strategien.
Die Ziele unserer Gruppe sind:
- Identifizierung und molekulargenetische Charakterisierung von genetischen Risikofaktoren für familiären Brustkrebs, Darmkrebs und Pankreaskrebs.
- Identifizierung von Krankheits-assoziierten genomischen Kopienzahlvarianten unter Verwendung von hochauflösenden SNP und Tiling Arrays.
- Identifizierung von epigenetischen Krebsrisikosignaturen und Epimutationen. Analyse von Array-basierten Genom-weiten Methylierungsprofilen.
- Entwicklung und Charakterisierung von siRNAs und Peptidaptameren gegen Krebstargets, insbesondere gegen ID-Proteine, um deren onkogenen Effekt zu unterdrücken.
- Genetisches Mapping und molekulargenetische Analyse von congenitalen Erkrankungen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Humangenetik und der Pädiatrischen Klinik der Universität Heidelberg.
- Molekulargenetisches Karyotyping (Array-basiert)
Kontakt
Prof. Dr. Barbara Burwinkel
Abteilung Molekulare Epidemiologie
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 581
69120 Heidelberg
Tel.: +49 (0)6221 42-1460
E-Mail: b.burwinkel@dkfz-heidelberg.de
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