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Experimentelle Kopf-Hals-Onkologie 
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Maligne Tumoren der Kopf- und Halsregion zählen zu den häufigsten Krebsformen weltweit und betreffen allein in Deutschland ca. 12.000 neue Patienten pro Jahr. Die häufigste Form ist dabei das Plattenepithelkarzinom und die wichtigsten Risikofaktoren sind Rauchen, extensiver Alkoholkonsum und eine Infektion mit dem humanen Papillomavirus. Aufgrund des meist fortgeschrittenen Stadium der Krankheit bei der Diagnose ist häufig eine aggressive Therapie notwendig und nur 50% der Patienten überleben mehr als fünf Jahre. Aktuelle Behandlungsmodalitäten umfassen die operative Tumorresektion, Bestrahlung und Chemotherapie. Allerdings hat sich die Prognose von Krebspatienten mit einem Plattenepithelkarzinom der Kopf- und Halsregion trotz zahlreicher Verbesserung in der Diagnose und Therapie über die vergangenen Jahrzehnte nur marginal verbessert. Daher werden dringend geeignete Biomarker für die Prognose und Identifikation von Risikopatienten sowie molekulare Zielstrukturen für effektivere und weniger toxische Therapieformen benötigt.
Die Arbeitsgruppe "Experimentelle Kopf-Hals-Onkologie" ist eingebettet in die klinischen und experimentellen Infrastrukturen an der Hals-Nasen-Ohrenklinik der Universitätsklinik Heidelberg und beschäftigt sich mit zentralen Fragestellungen zur Pathogenese und Therapie von Patienten mit Plattenepithelkarzinomen der Kopf- und Halsregion. Das Ziel der Arbeitsgruppe ist die Identifikation der molekularen Grundlagen bei der Entstehung und malignen Progression und die Identifikation von prognostischen sowie therapeutischen Biomarkern und molekularen Zielstrukturen für innovative Strategien der Krebstherapie.
Schematischer Überblick bei der wissenschaftlichen Suche nach geeigneten Biomarkern für die Prognose und Identifikation von Risikopatienten sowie nach molekularen Zielstrukturen für effektivere und weniger toxische Therapieformen
Schematischer Überblick bei der wissenschaftlichen Suche nach geeigneten Biomarkern für die Prognose und Identifikation von Risikopatienten sowie nach molekularen Zielstrukturen für effektivere und weniger toxische Therapieformen
Kontakt
PD Dr. Jochen Heß
PD Dr. Jochen Heß
Heidelberg University Hospital
Department of Otolaryngology, Head and Neck Surgery
Im Neuenheimer Feld 400
69120 Heidelberg

Tel: +49 (0) 6221 56 6732
Fax: +49 (0) 6221 56 4604
Email: Jochen.Hess@med.uni-heidelberg.de


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