CD4+ und CD8+ T Zellepitope aus Tumorantigenen wurden charakterisiert und Tumormechanismen, die einer effektiven Epitopprozessierung und -präsentation entgegenwirken, werden derzeit untersucht, mit dem Ziel die Voraussetzungen für eine Verbesserung der Melanom-Immuntherapie zu schaffen. Außerdem wird die Erkennung von Melanomzellen durch Natürliche Killerzellen untersucht, um auch für diese Interaktion Immune-Escape Mechanismen des Tumors zu definieren.
In einem transgenen Maus-Melanom-Modell, das hervorragend die Situation des humanen Melanoms widerspiegelt, wurden Antigen-spezifische T Zellen im Knochenmark von Tieren, die noch keine sichtbaren Tumoren besaßen, entdeckt. Diese Zellen werden als Anzeiger für bereits existierende, mikroskopische Tumoren interpretiert. Mechanismen der Tumor- und der Wirts-abhängigen Immunsuppression (regulatorische T-Zellen, myeloid derived suppressor cells, tolerogene Dendritische Zellen) und deren Neutralisation in Kombination mit adoptivem Transfer von aktivierten, Melanom-spezifischen Gedächtnis-T-Zellen werden untersucht.
Die Therapie von fortgeschrittenen Hauttumoren, insbesondere beim malignen Melanom und beim kutanen Lymphom ist oftmals schwierig. Die Entwicklung innovativer Therapieansätze ist von wichtiger Bedeutung. Neben der präklinischen und translationalen Forschung wird den Patienten hier die Betreuung von der Erstdiagnose über die Nachsorge hin bis zur Behandlung in fortgeschrittenen Krankheitsstadien angeboten. Hierfür steht ein Team erfahrener Dermatoonkologen zur Verfügung.
Klinische Studien der KKE für Dermatoonkologie
Deutsches Krebsforschungszentrum
Klinische Kooperationseinheit Dermato-Onkologie
Prof. Dr. Stefan Eichmüller
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel: +49 6221 42 3380
E-Mail: s.eichmueller@dkfz.de
PD Dr. Jochen Utikal
Tel: +49 621 383 4461
E-Mail: Jochen.Utikal@umm.de

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