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Klinische Kooperationseinheit Dermato-Onkologie 
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Die Klinische Kooperationseinheit für Dermato-Onkologie befasst sich mit der Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Hauttumoren und überträgt ihre Forschungsergebnisse direkt in die Klinik. Die exzellente Patientenversorgung im Mannheimer Universitätsklinikum der Universität Heidelberg erfüllt die höchsten Standards in Behandlung (die vor allem in Rahmen von klinischen Studien unter Einsatz unserer GMP Einrichtung durchgeführt werden) und Nachsorge. Um die klinischen Aktivitäten mit neuen Behandlungsstrategien besser mit der parallel laufenden Forschung zu verknüpfen, wurde erfolgreich eine große Tumorbank und eine Datenbank mit klinischen und Labordaten angelegt.
Moderne Methoden der Proteomanalyse (SELDI, MALDI, MS-TOF) erlaubten die Identifikation von Markern, die mit der Melanomprogression verknüpft sind. Verschiedene Screening Technologien führten zur Entdeckung neuer Tumorantigene, wie z.B. die sogenannten Cancer-Retina Antigene, deren Expressionskontrolle derzeit untersucht werden. Serumantikörper, die spezifisch Tumorantigene erkennen, werden derzeit als mögliche diagnostische oder prognostische Parameter getestet.

CD4+ und CD8+ T Zellepitope aus Tumorantigenen wurden charakterisiert und Tumormechanismen, die einer effektiven Epitopprozessierung und -präsentation entgegenwirken, werden derzeit untersucht, mit dem Ziel die Voraussetzungen für eine Verbesserung der Melanom-Immuntherapie zu schaffen. Außerdem wird die Erkennung von Melanomzellen durch Natürliche Killerzellen untersucht, um auch für diese Interaktion Immune-Escape Mechanismen des Tumors zu definieren.

In einem transgenen Maus-Melanom-Modell, das hervorragend die Situation des humanen Melanoms widerspiegelt, wurden Antigen-spezifische T Zellen im Knochenmark von Tieren, die noch keine sichtbaren Tumoren besaßen, entdeckt. Diese Zellen werden als Anzeiger für bereits existierende, mikroskopische Tumoren interpretiert. Mechanismen der Tumor- und der Wirts-abhängigen Immunsuppression (regulatorische T-Zellen, myeloid derived suppressor cells, tolerogene Dendritische Zellen) und deren Neutralisation in Kombination mit adoptivem Transfer von aktivierten, Melanom-spezifischen Gedächtnis-T-Zellen werden untersucht.

Klinische Studien
Die Therapie von fortgeschrittenen Hauttumoren, insbesondere beim malignen Melanom und beim kutanen Lymphom ist oftmals schwierig. Die Entwicklung innovativer Therapieansätze ist von wichtiger Bedeutung. Neben der präklinischen und translationalen Forschung wird den Patienten hier die Betreuung von der Erstdiagnose über die Nachsorge hin bis zur Behandlung in fortgeschrittenen Krankheitsstadien angeboten. Hierfür steht ein Team erfahrener Dermatoonkologen zur Verfügung.
Klinische Studien der KKE für Dermatoonkologie
Kontakt

Deutsches Krebsforschungszentrum
Klinische Kooperationseinheit Dermato-Onkologie

Prof. Dr. Stefan Eichmüller
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg

Tel: +49 6221 42 3380
E-Mail: s.eichmueller@dkfz.de

PD Dr. Jochen Utikal

Tel: +49 621 383 4461
E-Mail: Jochen.Utikal@umm.de


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