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Klinische Kooperationseinheit Nuklearmedizin 
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Wir sehen das Zukunftspotential der Nuklearmedizin in der starken Ausrichtung des Fachs an Biochemie und Molekularbiologie und der damit verbundenen Vielfalt möglicher neuer radioaktiv markierter Moleküle, die eine spezifische Anreicherung in den Zielregionen aufweisen.

Die Abteilung für Nuklearmedizin ist an der Universität angesiedelt, damit verbunden ist eine gute Verfügbarkeit von Therapiebetten. Dies und eine enge Kooperation mit der Klinischen Kooperationseinheit Nuklearmedizin am DKFZ bzw. NCT unter der Leitung von Prof. Haberkorn sowie der Abteilung Radiochemie und Radiopharmakologie (Professor Eisenhut, DKFZ) bieten optimale Bedingungen für eine Kombination von Methoden und Erkenntnissen der Grundlagenforschung mit nuklearmedizinischen Methoden. Weiterhin ermöglicht diese Struktur einen schnellen Transfer von Ergebnissen der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung.

In der Onkologie liegen die Ziele in der Entwicklung und Anwendung nuklearmedizinischer Verfahren zur Diagnostik und Therapie maligner Tumoren. Angestrebt werden Tracer, die sowohl zur Diagnostik als auch zur Therapie eingesetzt werden können. Dabei bestimmt das zur Markierung verwendete Isotop den Einsatz des Tracers entweder für die Diagnostik oder für die Therapie. Durch die Verwendung verschiedener Isotope kann somit ein Molekül zunächst zur Therapieplanung bzw. zur Beurteilung, ob eine Behandlung mit dem therapeutischen Gegenstück sinnvoll ist oder nicht, und dann zur Therapie selbst eingesetzt werden.

Kontakt

Prof. Dr. Uwe Haberkorn
KKE Nuklearmedizin
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg

Tel.: +49 (0)6221 42-2477

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